Jetzt im Ohr (2020)

  • Die erste Einspielung dieses Werks:



    Ludwig van Beethoven

    Missa Solemnis op. 123

    Lotte Leonard & Emmy Land (s)

    Eleanor Schlosshauer-Reynolds (a)

    Eugen Transky & Anton Maria Topitz (t)

    Wilhelm Guttmann & Hermann Schey (b)

    Bruno Kittel Choir

    Berliner Philharmoniker

    D: Bruno Kittel

    rec. 1927/1928

  • CD 2


    Heinrich Schütz

    Cantiones Sacrae (Carus Schütz-Edition Vol. 5): Cantiones sacrae SWV 53-93


    1 Aspice, Pater Svw 73

    2 Nonne Hic Est Svw 74

    3 Reduc, Domine Deus Meus Svw 75

    4 Supereminet Svw 76

    5 Pro Hoc Magno Svw 77

    6 Domine, Non Est Svw 78

    7 Si Non Humiliter Svw 79

    8 Speret Israel In Domino Svw 80

    9 Cantate Domino Canticum Novum Svw 81

    10 Inter Brachia Salvatoris Mei Swv 82

    11 Veni, Rogo, In Cor Meum Svw 83

    12 Ecce Advocatus Meus Swv 84

    13 Domine, Ne In Furore Svw 85

    14 Quoniam Non Est Svw 86

    15 Discedite A Me Svw 87

    16 Oculi Omnium Svw 88

    17 Pater Noster Svw 89

    18 Domine Deus, Pater Coelestis Svw 90

    19 Confitemini Domino Svw 91

    20 Pater Noster Svw 92

    21 Gratias Agimus Tibi Svw 93


    Ludger Remy

    Frauke Hess

    Dresdner Kammerchor

    Hans-Christoph Rademann
    13.-17. Februar 2012 (Stadtkirche, Zum Heiligen Namen Gottes, Radeberg)

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793



  • Johann Sebastian Bach

    Die Kunst der Fuge (BWV 1080): Vol.1


    Wolfgang Rübsam / Flentrop-Org. Duke Chapel, Durham, USA
    April 1992


    Oh je, oh je ...

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • Oh je, oh je ...

    Kunst ist eben nicht einfach ... Fuge auch nicht.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)


  • Franz Krommer

    Konzert für zwei Klarinetten und Orchester Es-Dur op. 35


    Kalman Berkes (clarinet)

    Kaori Tsutsui (clarinet)

    Nicolaus Esterhazy Sinfonia

    Kalman Berkes

    14.-17. Juli 1994 (Scottish Church, Budapest)


    Franz Krommer

    Konzert für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 36


    Kalman Berkes (clarinet)

    Nicolaus Esterhazy Sinfonia

    Kalman Berkes

    14.-17. Juli 1994 (Scottish Church, Budapest)


    Franz Krommer

    Konzert für 2 Klarinetten und Orchester Es-Dur op. 91


    Kalman Berkes (clarinet)

    Tomoko Takashima (clarinet)

    Nicolaus Esterhazy Sinfonia

    Kalman Berkes

    14.-17. Juli 1994 (Scottish Church, Budapest)

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793


  • Johann Sebastian Bach

    Die Kunst der Fuge (BWV 1080): Vol.2


    Wolfgang Rübsam / Flentrop-Org. Duke Chapel, Durham, USA
    April 1992

    "Je edler das Ding und je allmächtiger, desto fürchterlicher und teuflischer ist der Mißbrauch. Brand und Ueberschwemmung, die schädlichen Wirkungen von Feuer und Wasser, sind nichts gegen das Unheil, das die Vernunft stiften wird – wohl zu merken, die Vernunft ohne Gefühl, wie sie nach den Merkmahlen dieser Zeit uns bevorsteht …“ Georg Forster aus Paris an seine Frau am 16. April 1793

  • What is nachhaltig? I don't understand ...

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • So or so ... I don't understand this fucking word ... with Duden or without ... nachhaltig heißt für mich nachwievor regelmäßig ... das ergibt in dem Zusammenhang eher weniger Sinn ... man sollte das Wort abschaffen.


    Ich generiere nachhaltig Umsatz, ein Werk kann nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Aber ich KAPIERE dieses Wort leider nicht ... tut mir leid.

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Das ist durchaus so angekommen ... *danke*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Die:



    Ludwig van Beethoven (1770-1827)


    Sonaten für Violoncello und Fortepiano op. 5, Fortepiano Nannette Streicher, Wien, c1825

    Sonate für Violoncello und Fortepiano op. 69, Fortepiano Peter Baerwind, Hildburghausen, c1830

    Sonaten für Violoncello und Fortepiano op. 102, Fortepiano Friedrich Hippe (!), Oberweimar, p1820


    Am Keyboard: Liese Klahn


    Und ... achja: Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume, Paris, c1840, gespielt von Peter Hörr.


    Das klangliche Ergebnis ist durchaus spektakulär. Zwar ist das Spiel auf historischen Instrumenten oder deren Nachbauten längst eine etablierte Konvention im Klassikbetrieb, doch scheint die Klangwelt, in die Peter Hörr und Liese Klahn den Hörer mit den hier verwendeten Instrumenten entführen, nochmal um einiges extremer. Aber: sie ist auch klangfarben- und variantenreicher. Denn wo moderne Flügel heute nicht selten die reinsten Diskantschleudern sind und moderne Celli oftmals zwar lauter aber auch deutlich einförmiger klingen, eröffnet sich hier eine ganz neue Klangwelt. Die zahllosen Abschattierungen, die Klahn mittels Fußpedalen und Anschlag vornehmen kann sind gegenüber einem modernen Flügel mitunter spektakulär, wiewohl die Dynamik nicht so in die Extreme wie bei einem modernen Instrument geht. Und die Nuancierungen, die Hörr seinem Cello entlockt, sind ebenfalls deutlich facettenreicher. Hinzu kommt, dass beide Interpreten die Vorteile ihres historischen Instrumentariums voll auszukosten wissen.

    Aber ... das ist doch völlig normal? Nichts anderes habe ich erwartet ... und nichts anderes kenne ich von opi ...


    *hä*


    Irgendwo habe ich jüngst vernommen, Beethoven sey es gewesen, der vom Claviertrio einfach so die Violine weggelassen und - ZACK - die Cellosonate erfunden habe; wer's glaubt, bekommt den Alu-Tamino (aber schön und passend ist die Idee).

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Irgendwo habe ich jüngst vernommen, Beethoven sey es gewesen, der vom Claviertrio einfach so die Violine weggelassen und - ZACK - die Cellosonate erfunden habe; wer's glaubt, bekommt den Alu-Tamino (aber schön und passend ist die Idee).

    *lol*


    So viele Alu-Taminos kann man gar nicht verteilen...*lachnith*


    Allein Vivaldi steht dem bereits entgegen. RV 38-47 sind alle als Sonate für Violoncello & bc benannt - und die werden nicht automatisch mit Violine als Teil des bc gespielt.


    Aber wer weiß, wer das mit Beethoven so glauben will...*plem*