Corboz, Michel (1934-2021)

    • Offizieller Beitrag

    Die paar Angaben, die Wikipedia zu Corboz herausrückt, kann ich auch locker hier vermelden:


    Geboren am 14. Februar 1934 in Marsens, Schweiz. Zunächst besuchte er das Lehrerseminar in Freiburg (CH); ebenda studierte er im Anschluß Gesang und Theorie, um schließlich seine musikalische Ausbildung im Institut Ribaupierre, Lausanne, mit dem Studium der Komposition zu krönen.


    Er gründete 1961 das Ensemble vocal et instrumental de Lausanne und brachte als erster (1967) Monteverdis sogenannte Marienvesper (Vespro della Beata Vergine) - gespielt auf historischem Instrumentarium - zu Gehör und auf den Plattenmarkt. Seit 1969 ist er auch mit dem Gulbenkian Chorus and Orchestra am Markt (omi).


    Corboz' musikalische Herangehensweise empfinde ich mitunter "etwas anders", dabei weder provokant noch gegen den Strich bürstend; eher verhalten, verinnerlicht, besonnen (als Beispiel kann ich gerne das "Hallelujah" aus der Mozartschen Händelbearbeitung heranziehen).


    Corboz kann als musikalischer Vater, also Entdecker, der Solisten-Geschwister Bernarda und Marcos Fink gelten, die es zu Weltruhm gebracht haben; ganz so wie seine musikalische Herangehensweise hingegen ist es sehr still um Corboz - m. W. erhält er resp. sein Output recht wenig Beachtung.


    Ausgelagert von hier: Messe C-Dur op. 86: Einspielungen (omi)

    ich nehme mal an, sie ist omi.

    Ist sie, wobei opi einen Corboz wirklich gut gebrauchen könnte ...