Simphonie à 17 parties (1809) F-Dur RH 64: Einspielungen (opi)

  • Handschriftliche Partitur


    Die Sinfonie F-Dur „à 17 parties“ (2 Flöten, 2 Oboen, 2 Clarinetten in C, 2 Trompeten in F, 2 Hörner in F, Pauken in in F/C, 2 Violingruppen, Violen, „Bassi“) entstand 1809; entgegen seinem 1760er Requiem (Missa pro Defunctis oder Grand Messe des Morts, 1760), das ich als sehr progressiv betrachte (ich hätte es, seinerzeit ersthörend, in den 1790ern verortet), erscheint diese Sinfonie eher in der Zeit stehen geblieben, vergleicht man mit etwa zeitgleich entstandenen Werken der Kollegen; gleiches könnte man auch Naumann vorwerfen, der stur und starr bis zu seinem Tode an seinem Stil festhielt: stellt man seine letzte komische Oper (Aci e Galathea, 1801) Beethovens Leonore (1804/1806) gegenüber, fragt sich: welche Oper denn nun eigentlich 'komisch ist' ... aber: Musik ist zeitlos, insofern entzieht sich - zumindest für mich - der Stil der Entstehungszeit jeglicher (negativer) Kritik. Das Werk hat klassisch vier Sätze: (1) Maestoso - Allegro molto / (2) Larghetto / (3) Menuet / (4) Allegro molto, die auch der von Haydn etablierten „Form“ entsprechen: langsame Einleitung vorab, nach dem langsamen Satz ein Menuett, gefolgt von einem rasanten Schlußkehraus.



    Les Siècles

    François-Xavier Roth


    Hier wird das Werk durchaus repräsentierend dargestellt; doch ...! kennt man die bereits einige Jahrzehnte zurückliegende Interpretation des Concerto Köln, wirkt das Dargebotene hier eher langweilig und - im direkten Vergleich mit Beethovens Fünfter - sicher deplaziert. Sicher: (Nur?) so kann die Sonderstellung Beethovens, dessen 5te 1808 uraufgeführt wurde, besonders herausgestellt werden. Empfehlen würde ich jedoch sicher eher diese:



    :jubel::jubel::jubel:

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