Jetzt auf den Augen - Filme (2021)

  • Aus: Das Verkehrsgericht


    Auch Trabis haben Vorfahrt


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    Wie köstlich - "Meine Hanny, die rollt ja wie auf'm Teppich, der blanke Wahnsinn." Im Ergebnis, na ja, dann letztlich doch sehr betrüblich.


  • Fritz Lang - Der andere in uns


    Gordian Maugg, D. 2016 - s/w


    Fritz Lang - Peter Kürten - M ... eine Stadt ... (auch diesen Film sollte ich wieder einmal auflegen)


    Heino Ferch hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem der ganz großen Schauspieler deutscher Zunge entwickelt - beispielhaft ist diese exquisite Produktion von Gordian Maugg.


  • Auf Kriegsfuß mit Major Payne
    USA 1995


    Ich brauche das manchmal, vielleicht auch berufsbedingt ...

    "Wir trinken leise." Polizeiruf 110 (Halle/ Saale: neues Team): An der Saale hellem Strande - Tilla Kratochwil als Trinkerin Silke Berger

  • Rosen für den Staatsanwalt von Wolfgang Staudte, D. 1959:



    Eine Abrechnung mit nazistischen Kontinuitäten mit moderaten Anklängen an das Unterhaltungskino der 50er Jahre, getragen von hervorragenden Hauptdarstellern in Gestalt von Martin Held und Walter Giller.

    Das Beste vom Besten, wie ich auch heute wieder feststellen konnte.


    Der .......... Moooond ist aufge...gan...gen. Martin Held war in der Tat ein Held. Schließlich muß schon sehr viel passieren, damit einem Staatsanwalt etwas passiert. Ich bin ich ja für Euch da, gell?


    *yes**yes**yes*

  • https://www.amazon.de/Blackwel…ost&qid=1622997318&sr=8-1


    Solcher Grusel gefällt bestimmt nicht jeder/m, aber mich hat er erreicht. Die fünf Filme, angelegt als Dokumentation, tatsächlich aber Fake Documentaries und nah am Subgenre des Found Footage Films, halten das von ihnen etablierte Niveau durchgängig und nicht zuletzt ist es der Darsteller (und zugleich Regisseur), der es mir als Type angetan hat.


    Das Tolle für mich: es passiert (fast) nichts und das, was passiert, ist keineswegs dick aufgetragen, wenn auch jede Folge gegen Ende ihre Schraube vor allem durch einen gewissen Erkenntnisgewinn deutlich anschraubt. Eine Lampe flackert, eine Tür knallt zu, hier reicht das. Ich starre etliche Minuten in die inzwischen gut vertrauten, sehr alltäglichen und dennoch, wohl auch durch ihre Unbelebtheit unheimlichen Räumlichkeiten wie dieser Geistersucher selbst mit seinen Kameras und seinem Humor und seinem Whisky und seiner Angst und seiner (gestalteten) Echtheit. Dazu sind die sehr wenigen Gesprächspartner erfreulich präzise besetzt. Das Ganze funktionierte für mich so gut, dass ich nicht umhin kam, alle fünf Filme hintereinanderweg zu sehen. Schön auch, dass nicht das herkömmliche Horrorbild des rachsüchtigen Geistes gezeichnet wird. Bei aller Anspannung geradezu eine willkommene Entspannung angesichts der überbordenden Dramaturgie, mit der sich die einschlägigen Horrofilme anschicken, mir widerwärtig tief in die Magengrube zu treten.


    Dieser Film funktioniert subtil und durch seine treffende Inszenierung. Die Orte und Hintergrundgeschichte (-n, denn es sind zwei: die um Ruth Blackwell und eine zweite, noch intensivere um den, natürlich fiktiven, Lightfood-Fall) bleiben in Erinnerung, wer sich ab und zu gerne durch die paranormalen Beiräge auf YouTube klickt, fühlt sich schnell heimisch. Dabei lassen sie mich nicht zerstört zurück, sondern lassen ein wohliges Gefühl, eigentlich gar ein positives, nachhallen. Ich halte die Reihe für sehr intelligent und eine Analyse in Richtung Horror durch Redundanz und Abweichung davon, Einbruch ins Alltägliche, Meta-Spiel mit Genre und Medium wäre sicherlich ergiebig. Horror durch die sich heimlich öffnende Hintertür. Ich find's richtig klasse und schaue auf jeden Fall, wann der sechste rauskommt.


    *sante*

    Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.
    Johann Georg August Galletti (1750-1828)

  • Petersen in Hochform


    Hier Wolfgang Petersens erster abendfüllender Spielfilm Einer von uns beiden aus dem Jahre 1974 nach einer Romanvorlage von -ky, den ich etwa Mitte der 90er im TV erstmals gesehen habe. Damals fand ich den Film ziemlich gut, kürzlich nicht minder - Jürgen Prochnow, als verkrachter Soziologiestudent Ziegenhals ("Zicke"), der auf erpresserische Abwege gerät und Klaus Schwarzkopf als C4-Super-Professor mit politischen Ambitionen, damals noch in Richtung Bonn, der seine Diss. abgeschrieben hat, in Hochform (auch Elke Sommer, mit deren schauspielerischen Qualitäten ich mich immer schwer getan habe, vermag zu überzeugen):



    Das Ende des Films ist einfach obergeil - letztlich verdient für Ziegenhals, ätsch ... das haste nun davon.