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    Wikipedia: Carus-Verlag

    Ich habe Carus natürlich als Label für geistliche Musik kennengelernt, für sehr bekannte Komponisten wie Händel, aber auch für weniger bekannte wie Heinichen. Dabei ragen in mein Gemüt und meine Sammlung besonders natürlich Rademanns Schütz und die blaue Händel-Reihe. Was mich ais langjährigen und inzwischen ausgefuchsten Statistiknerd extrem wurmt, ist, dass Carus das einzige Label ist, bei dem Informationen zu den einzelnen CDs bei den Marktführern wie Discogs oder Allmusic und vielen anderen Datenbanken nicht abrufbar sind. Entweder fehlen sie ganz oder aber beispielsweise die Dauer der Tracks, so dass man diese umständlich abschreiben muss aus dem Booklet. Ich habe keine Ahnung, woran das liegen könnte; wenn selbst viel kleinere Label umfassend disckographisch dokumentiert sind im Netz.

    "Wenn man sich nur das Urteilen abgewöhnen könnte, dieses dilettantische Verfälschen der Dinge! Wir wollen immer verstanden werden und sind selber unerbittlich verständnislos." (Verdi bei Franz Werfel)

  • Carus war mir auch früh ein Begriff. Im Zuge meiner Alte-Musik-Passion stieß ich schnell auf Veröffentlichungen dieses Labels, auch wenn sie nie sehr umfangreich waren. Der Fokus ist eher auf geistliche Musik des 18. und 19. Jahrhunderts ausgerichtet, mit einigen Ausflügen in die Epochen davor und danach. Händel habe ich zum Teil auch hier stehen, dazu Monteverdi und andere Komponisten aus Renaissance und Mittelalter. Nur bei Schütz sieht es etwas anders aus... :beatnik:

    Inhalt und Aufmachung sind grundsätzlich sehr gut, die Aufnahmen häufig von renommierten Ensembles eingespielt und klingen famos. In den Jahrzehnten bis heute hat Carus einige hundert Aufnahmen produziert, die auch immer wieder im Katalog behalten werden.

    Dazu kommt das ursprüngliche Geschäftsfeld: Noteneditionen für geistliche Musik. Nicht umsonst basieren viele ihrer CDs/SACDs auf den eigenen Veröffentlichungen.

    Unser *opi* nahm *opi*-um - Bumms! fiel unser *opi* um.