Orgelkonzerte opp. 4 + 7: Einspielungen (opi)

    • Offizieller Beitrag

    Richard Egarr hat die beiden Opus 4 und 7 von Händels Orgelkonzerten zusammen mit der Academy of ancient Music eingespielt:



    Concerti op. 4



    Concerti op. 7 (2 CDs)


    Ich kenne nur die CD mit op. 4, die mir recht gut gefällt, wenn ich auch eher selten Orgelmusik höre. Die Registrierung auf einer Kammerorgel (Richard Bridge/Thomas Parker, kopiert von Goetze und Gwynn) ist hier für mich weitestgehend sehr angenehm, insgesamt wird sehr zurückhaltend musiziert. Was ich gar nicht leiden mag, ist die Registratur in z.B. dem Andante und Adagio des Concerto F-Dur op. 4 Nr. 4 HWV 292 (Piste 14). Nur vox humaine ist noch unerträglicher, kommt hier aber Gott(?) sei Dank nicht vor. Insgesamt gefallen mir die Concerti aber doch sehr gut, weil sie so typisch für Händels Musiksprache sind.


    :wink:

  • Ich kenne nur die CD mit op. 4, die mir recht gut gefällt,


    Ich kenne beide, und mir gefällt die Interpretation von op. 7 noch etwas besser. AAM spielt da etwas spielfreudiger und kraftvoller. Dabei benutzt Egarr eine größere Kammenrorgel (ich glaube sogar eine mit Pedal). Ich habe sie aber recht lange nicht mehr gehört, so kann ich jetzt mehr dazu nich sagen.


    LG
    Tamás
    :wink:

    Alle Wege führen zum Bach,
    .................................... wo der kleine Biber lebt!

  • Guten Abend


    ich habe mehrere Aufnahmen von Händels Op 4 + 7,


    erstmals lernte ich noch auf LP die Konzerte auf dieser mir heute noch lieben



    Einspielung mit dem Concentus Musicus Wien und den unübertroffenen Orgarnisten Herbert Tachezi kennen und schätzen.
    Ich war sofort und bin noch jetzt von dieser Aufnahme begeistert. Herbert Tachezi verstand es ausgezeichnet, in den vielen mit dem Vermerk "Organo ad libitum" Stellen glänzend zu improvisieren. Hier wird die Idee der barocken "Klangrede" packend vorgestellt.


    Händels Op. 4 mit der Accademia Bizantina und Ottavio Dantone an der Orgel ist auf dieser



    Scheibe eindrucksvoll eingespielt. Dantone spielt auf einem pedallosen Orgelpositiv mit sechs Registern im Stil einer böhmischen Kleinorgel mit leichen und hellen Klang aus der Dresdner Orgelwerkstatt Kristian Wegschneider. Die Orgelkonzerte op. 4 No. 3 + 5 beginnt er mit eigenen Orgelsoloimprovisationen, in den unterhaltsamen Concerti hört man allerlei Verzierungen und Improvisationen.



    Eine weitere lebhafte Einspielung der Orgelkonzerte Op. 4 hat der Organist Lorenzo Ghielmi
    mit seinem Ensemble La Divina Armonia



    aufgenommen. Der virtuose, stilistisch versierte Solist spielt auf einer Kleinorgel mit Pedal
    diese populärem Orgelkonzerte und versteht es glänzend, die "ad libium" Stellen mit eigenen Improvisationen und Verzierungen zu würzen. Herrlich ist u.a. das "Allegro" in Op. 4 No. 5 !
    Das 6. Konzert wurde hier in der Erstversion als "Concerto per la Harpe" mit der famosen Harfenistin Margret Kölll farbig mit aufgenommen.



    (Weitere Vorstellungen folgen)


    Gruß :wink:


    aus der Kurpfalz


    Bernhard

    «Es ist wurscht, ob das jemand versteht, aber es muss gesagt werden» (Samuel Beckett)

  • Ich mag besonders gern die hier mit Nichsolson und dem Brandenburg Consort unter Leitung von Roy Goodman:



    Das ist beste englische Händel-Kultur, spielfreudig, aber nicht krass.
    Gefällt mir sehr gut.


    Freundlich grüßt Fabricius

  • In diesem Klotz ist:


    Rudolf Ewerhart/Collegium Aureum (1965-1967)
    CDs 8-10


    Alle 16 Konzerte sind vorhanden, gespielt auf vier verschiedenen Orgeln. Das Collegium hat den typischen warmen, vollen Klang - die Orgeln setzen sich sauber ab, ohne aufdringlich im Vordergrund zu kommen. Eine frühe opi-Aufnahme mit üppiger Gestaltung. *yepp*



    jd :wink: