LIED des Tages


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    Text: siehe Signatur...


    *tschak*


    Sängerisch und inszenatorisch das Beste, was man aus dieser Wiener-Sängerknaben-Scheiße machen kann... absolut TOP! :umfall::jubel:

    Diggi, daggi, schurry, murry, forum, farum, lirum, larum, raudi, gaudi,
    giri, gari, posito, besti, basti, saron froh, fatto, matto, quid pro quo.

  • 24. Juni 2014
    Johann Strauss WEIN, WEIB & GESANG / Wiener Walzer in der Fassung für Männerchor + Orchester
    RIAS Chor + RIAS RSO unter Ferenc Fricsay/Aufnahme LIVE Titania Palast Berlin 1951



    [YouTube]http://www.youtube.com/watch?v=gztbvV9I_Is[/media]




    Wein, Weib und Gesang, op. 333
    Walzer für Männerchor mit Begleitung des Orchesters (oder Pianoforte) componirt und Herrn Johann Herbeck, k. k. Hofcapellmeister freundschaftlichst gewidmet von Johann Strauss, Hofball-Musik-Director.
    Text von Josef Weyl.


    Introduction
    Der liebe Gott im Paradies
    die schmucke Rebe wachsen ließ,
    damit der süße Traubensaft
    dem Adam gebe Mut und Kraft.
    Doch dieser, noch so unschuldsvoll,
    verstand nicht, wie man’s machen soll,
    dass aus der Traube goldig rein
    entperle süßer Feuerwein.


    Da gab ihm bessern Zeitvertreib
    der liebe Gott, und zwar das Weib,
    und Adam, nimmermehr allein,
    empfand die Lust, geliebt zu sein.
    Sang fröhlich ohne Leid und Plag’
    den ganzen, lieben, langen Tag.
    Frau Eva stimmte selig ein,
    Das war der erste Sangverein.


    Als später für die Menschenschar
    das Paradies verloren war,
    drei Himmelsgaben blieben doch
    uns armen Menschen Tröstung noch:
    Und wer nicht liebt Wein, Weib und Sang,
    Der bleibt ein Narr ein Leben lang.


    Walzer No. 1
    Schenkt ein, schenkt ein, ich halte still,
    fragt nicht, welch’ Wein ich trinken will,
    die Sorte ist mir gleich.
    Lasst schäumen mir den Frankenwein,
    wo nicht, so schenkt die Perle ein,
    vom lieben Österreich!


    Wenn dich Fortuna betrog,
    wenn dich die Freundschaft belog,
    dann wird der feurige Wein,
    lindernder Balsam dir sein.
    Hast du viel Leiden im Haus,
    weich’ ihnen schleunig nur aus;
    dort, wo der Zeiger dir winkt,
    dort ist’s, wo Lethe man trinkt.


    No.2
    Wie Frühlingssonnenschein
    kehrten auf Erden ein
    zahllose Engelein, doch ohne Schwingen.
    Nennst du ein solches dein,
    schwindet dir jede Pein,
    muss dir’s gelingen, glücklich zu sein.


    Sieh jenes Blondchen dort,
    mit seiner Locken Gold,
    steht schon in Amors Sold. Wähl’ dir die Braune,
    das ist ein schelmisch Kind,
    vor ihr fliegt pfeilgeschwind
    die üble Laune fort wie der Wind.


    Wie ein Kobold versteckt
    dich im Wein öfters neckt
    so steckt im Mädchen, zu zärtlich und fein,
    manchmal auch ein Teufelein.
    Hast du liebesberauscht
    mit ihr Ringe getauscht,
    treib’ nur beizeiten den Teufel hinaus,
    denn sonst bleibt er Herr im Haus.


    Doch wer ein Weib gewann
    und es als wahrer Mann
    schützen und leiten kann, ist zu beneiden.
    Mit dem geliebten Mann
    teilt dieser Engel dann
    Freude und Leiden auf ird’scher Bahn.


    No. 3
    Lasst strömen in das Leben hell
    aus treuer Brust der Töne Quell
    Dass jeder dran sich laben kann
    und wär’ er der ärmste Mann.
    Wer trüb und bang im heit’ren Gesang
    Hoffnung und Trost gewann.


    Ein heit’res Lied beim Gläschen Wein
    dazu im Arm ein Liebchen fein;
    nun komme her, wer er auch wär’,
    Fürst oder Millionär:
    Sängersmann schlicht lächelt und spricht:
    Freund, mit dir tausch’ ich nicht.


    Wenn das Herz uns auch noch so schwer,
    noch so leer, und jede Lust von uns schied,
    gab uns der liebreiche Vater doch
    gnädig noch Töne fürs tröstende Lied.
    Und aus Herzensgrund schallt der Chor laut empor
    und wird zum frommen Gebet,
    das für die Brüder all’ rings auf dem Erdenball
    Segen vom Himmel erfleht.


    No. 4
    Martin Luther hat wirklich die Wahrheit gesagt,
    denn sonst hätt’ das Konzil damals ihn nicht geplagt,
    als er sprach: Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang,
    bleibt ein Narr ganz gewiss sein Leben lang!
    Denn man braucht deshalb noch kein Luth’raner zu sein,
    selbst der koscherste Jud’ liebt G’sang, Weib und Wein.
    Es hat Mohammed freilich den Wein konfisziert,
    doch dafür hat er sich an den Weibern regressiert.


    Kühner Mut, frisches Blut
    tun sehr gut in jeder Zeit,
    Lieb’ und Sang, Becherklang,
    trotzen lang der Traurigkeit.
    Wie’s auch geh’, Kopf in d’ Höh’, was auch g’scheh’,
    bleibt uns doch sehr viel noch.
    Drum ich sag, heutzutag
    niemand mag ein Narr mehr sein.
    Jedermann denkt daran,
    dann und wann fidel zu sein.
    Wer verzagt, weint und klagt,
    der Mann war offenbar stets ein Narr, bleibt ein Narr, bleibt ein Narr



    P.S.
    Diese Aufnahme war bis vor ca 10 Jahren verschollen....
    Für mich ist sie ein absoluter musikalischer Höhepunkt !

  • 27. Juni 2014
    Edward Grieg "SOLVEIGs LIED" mit Ingrid Bjoner (Sopran)



    [YouTube]http://www.youtube.com/watch?v=ujWQ-sdhPzM[/media]



    Sopran: Ingrid Bjoner
    Berliner Symphoniker, Dirigent: Kurt Eichinger
    Text:
    Der Winter mag scheiden, der Frühling vergehn,
    Der Sommer mag verwelken, das Jahr verwehn,
    Du kehrest mir zurück, ja gwiß, Du wirst mein,
    Ich habe es versprochen, ich harre treulich dein.


    Gott helfe dir, wenn du die Sonne noch siehst,
    Gott segne dich, wenn du zu Füßen ihm kniest.
    Ich harre deiner, bis du mir nah,
    Und harrest du dort oben, so treffen wir uns da.

  • Da sich heute der Kriegsbeginn, besser gesagt, der Auslöser des Kriegsbeginns, jährt, lohnt es sich vielleicht auch in den Blick zu nehmen, warum wir uns heute noch an ihn erinnern...



    Der Vortrag von Ernst Busch ist meines Erachtens unnachahmlich.


    Bertolt Brecht: Legende vom toten Soldaten (ca. 1917)


    Und als der Krieg im vierten Lenz
    Keinen Ausblick auf Frieden bot
    Da zog der Soldat seine Konsequenz
    Und starb den Heldentod.


    Der Krieg war aber noch nicht gar
    Drum tat es dem Kaiser leid
    Daß sein Soldat gestorben war:
    Es schien ihm noch vor der Zeit.


    Der Sommer zog über die Gräber her
    Und der Soldat schlief schon
    Da kam eines Nachts eine militär-
    ische ärztliche Kommission.


    Es zog die ärztliche Kommission
    Zum Gottesacker hinaus
    Und grub mit geweihtem Spaten den
    Gefallnen Soldaten aus.


    Der Doktor besah den Soldaten genau
    Oder was von ihm noch da war
    Und der Doktor fand, der Soldat war k. v.(kriegsverwendungsfähig)
    Und er drückte sich vor der Gefahr.


    Und sie nahmen sogleich den Soldaten mit
    Die Nacht war blau und schön.
    Man konnte, wenn man keinen Helm aufhatte
    Die Sterne der Heimat sehn.


    Sie schütteten ihm einen feurigen Schnaps
    In den verwesten Leib
    Und hängten zwei Schwestern in seinen Arm
    Und ein halb entblößtes Weib.


    Und weil der Soldat nach Verwesung stinkt
    Drum hinkt ein Pfaffe voran
    Der über ihn ein Weihrauchfaß schwingt
    Daß er nicht stinken kann.


    Voran die Musik mit Tschindrara
    Spielt einen flotten Marsh.
    Und der Soldat, so wie er's gelernt
    Schmeißt seine Beine vom Arsh.


    Und brüderlich den Arm um ihn
    Zwei Sanitäter gehn
    Sonst flöge er noch in den Dreck ihnen hin
    Und das darf nicht geschehn.


    Sie malten auf sein Leichenhemd
    Die Farben Schwarz-Weiß-Rot
    Und trugen's vor ihm her; man sah
    Vor Farben nicht mehr den Kot.


    Ein Herr im Frack schritt auch voran
    Mit einer gestärkten Brust
    Der war sich als ein deutscher Mann
    Seiner Pflicht genau bewußt.


    So zogen sie mit Tschindrara
    Hinab die dunkle Chaussee
    Und der Soldat zog taumelnd mit
    Wie im Sturm die Flocke Schnee.


    Die Katzen und die Hunde schrein
    Die Ratzen im Feld pfeifen wüst:
    Sie wollen nicht französich sein
    Weil das eine Schande ist.


    Und wenn sie durch die Dörfer ziehn
    Waren alle Weiber da
    Die Bäume verneigten sich, Vollmond schien
    Und alles schrie hurra.


    Mit Tschindrara und Wiedersehn!
    Und Weib und Hund und Pfaff!
    Und mitten drin der tote Soldat
    Wie ein besoffner Aff.


    Und wenn sie durch die Dörfer ziehn
    Kommt's, daß ihn keiner sah
    So viele waren herum um ihn
    Mit Tschindra und Hurra.


    So viele tanzten und johlten um ihn
    Daß ihn keiner sah.
    Man konnte ihn einzig von oben noch sehn
    Und da sind nur Sterne da.


    Die Sterne sind nicht immer da
    Es kommt ein Morgenrot.
    Doch der Soldat, so wie er's gelernt
    Zieht in den Heldentod.

  • 1. July 2014
    Christoph Willibald Gluck aus "Orpheus & Eurydice >ACH ICH HABE SIE VERLOREN< mit Vasselina Kassarova (Mezzo)



    [YouTube]http://www.youtube.com/watch?v=umzgovi_bUY[/media]



    Ach, ich habe sie verloren,
    all mein Glück ist nun dahin!
    Wär', o wär' ich nie geboren,
    weh, daß ich auf Erden bin!



    Eurydike, gib Antwort
    o vernimm mich!
    O hör' meine Stimme,
    die dich ruft zurück!



    Ach, vergebens!
    Ruh und Hoffnung,
    Trost des Lebens
    ist nun nirgends
    mehr für mich!

  • 4. July 2014
    Johannes Brahms "Von ewiger Liebe" op.43,1 mit Christa Ludwig (Mezzo) und Leonard Bernstein (Piano), Tel Aviv 1973 LIVE



    [YouTube]http://www.youtube.com/watch?v=lgIDdZobeHg[/media]



    Dunkel, wie dunkel in Wald und in Feld !
    Abend schon ist es, nun schweiget die Welt.
    Nirgend noch Licht und nirgend noch Rauch,
    Ja, und die Lerche sie schweiget nun auch.
    Kommt aus dem Dorfe der Bursche heraus,
    Gibt das Geleit der Geliebten nach Haus,
    Fuehrt sie am Weidengebuesche vorbei,
    Redet so viel und so mancherlei.

    "Leidest du Schmach und betruebest du dich,
    Leidest du Schmach von andern um mich,
    Werde die Liebe getrennt so geschwind,
    Schnell wie wir frueher vereiniget sind.
    Sceide mit Regen und scheide mit Wind,
    Schnell wie wir frueher vereiniget sind."

    Spricht das Maegdelein, Maegdelein spricht:
    "Unsere Liebe, sie trennet sich nicht !
    Fest ist der Stahl und das Eisen gar sehr,
    Unsere Liebe ist fest noch mehr.
    Eisen und Stahl, man schmiedet sie um,
    Unsere Liebe, wer wandelt sie um ?
    Eisen und Stahl, sie koennen zergehn,
    Unsere Liebe muss ewig bestehn !"

  • 7. July 2014
    Richard Strauss SECHS LIEDER mit Daniel Behle (Tenor) LIVE-Mitschnitt Hamburg 2013
    Renate Behle (die Mutter) sang ein gutes 1/4 Jahrhundert an der Württembergischen
    Staatsoper Stuttgart. Entwickelte sich bis ins "hochdramatische Fach"
    Der Sohnemann Daniel ist mittlerweile groß im Kommen......Covent Garden kommt als Nächstes (Ferrando)
    ...außerdem "Belmonte", "Titus"....und im Herbst 2015 soll dann schon der "Erik" im
    FLIEGENDEN HOLLÄNDER kommen (Frankfurt)



    [YouTube]http://www.youtube.com/watch?v=Xz6rg4Tgpuk[/media]

  • 11. July 2014
    ein wohl ganz besonderes Tondukument
    Johannes Brahms LIEBESLIEDERWALZER op.52 unter Arturo Toscanini mit dem NBC Chor & Klavierbegleitung





    [YouTube]http://www.youtube.com/watch?v=Rgzc2e6_7lg[/media]



    Johannes Brahms: Liebeslieder-Walzer op. 52
    (Text aus "Polydora" von G.F. Daumer)



    1
    Rede Mädchen, allzu liebes, das mir in die Brust, die kühle,
    hat geschleudert mit dem Blicke, diese wilden Glutgefühle!
    Willst du nicht dein Herz erweichen, willst du eine Überfromme,
    rasten ohne traute Wonne, oder willst du, daß ich komme?
    Rasten ohne traute Wonne, nicht so bitter will ich büßen,
    komme nur, du schwarzes Auge, willst du, daß ich komme wenn die Sterne grüßen?


    2
    Am Gesteine rauscht die Flut, heftig angetrieben;
    wer da nicht zu seufzen weiß lernt es unterm Lieben.


    3
    O die Frauen o die Frauen, wie sie Wonne tauen!
    Wäre lang ein Mönch geworden, wären nicht die Frauen!


    4
    Wie des Abends schöne Röte möcht ich arme Dirne glühn,
    einem, einem zu Gefallen sonder Ende Wonne sprühn.


    5
    Die grüne Hopfenranke, sie schlängelt auf der Erde hin.
    Die junge, schöne Dirne, so traurig ist ihr Sinn!
    Dü höre, grüne Ranke! Was hebst du dich nicht himmelwärts?
    Du höre, schöne Dirne! Was ist so schwer dein Herz?
    Wie höbe sich die Ranke, der keine Stütze Kraft verleiht?
    Wie wäre die Dirne fröhlich, wenn ihr der Liebste weit?


    6
    Ein kleiner hübscher Vogel nahm den Flug
    zum Garten hin da gab es Obst genug.
    Wenn ich ein hübscher, kleiner Vogel wär,
    ich säumte nicht, ich täte so wie der.
    Leimruten Arglist, lauert an dem Ort,
    der arme Vogel konnte nicht mehr fort.
    Wenn ich ein hübscher, kleiner Vogel wär,
    ich säumte doch, ich täte nicht wie der.
    Der Vogel kam in eine schöne Hand,
    da tat es ihm, dem Glücklichen nicht and.
    Wenn ich ein hübscher, kleiner Vogel wär,
    ich säumte nicht, ich täte doch wie der.


    7
    Wohl schön schön bewandt war es vor ehe mit meinem Leben, mit meiner Liebe,
    durch eine Wand, ja durch zehn Wände erkannte mich des Freundes Sehe,
    doch jetzo, wehe, wenn ich dem Kalten auch noch so dicht vorm Auge stehe,
    es merkt sein Auge, sein Herze nicht.


    8
    Wenn so lind dein Auge mir und so lieblich schauet,
    jede letzte Trübe flieht, welche mich umgrauet.
    Dieser Liebe schöne Glut, laß sie nicht verstieben!
    Nimmer wird, wie ich, so treu dich ein Andrer lieben.





    9
    Am Donaustrande, da steht ein Haus, da schaut ein rosiges Mädchen aus.
    Das Mädchen ist wohl gut gehegt, zehn eiserne Riegel sind vor die Türe gelegt.
    Zehn eiserne Riegel das ist ein Spaß, die sreng ich als wären sie nur von Glas.
    Am Donaustrande...


    10
    O wie sanft die Quelle sich durch die Wiese windet.
    O wie schön wenn Liebe sich zu der Liebe findet!


    11
    Nein, es ist nicht auszukommen mit den Leuten;
    alles wissen sie so giftig auszudeuten.
    Bin ich heiter, hegen soll ich lose Triebe,
    bin ich still, so heißts ich wäre irr aus Liebe.
    Nein,...


    12
    Schloser auf, und mache Schlösser ohne Zahl,
    denn die bösen Mäuler will ich schließen allzumal!


    13
    Vögelein durchrauscht die Luft, sucht nach einem Aste,
    und das Herz, ein Herz begehrts, wo es selig raste.


    14
    Sie, wie ist die Welle klar, blickt der Mond hernieder!
    Die du meine Liebe bist, liebe du mich wieder


    15
    Nachtigall, sie singt so schön wenn die Sterne funkeln.
    Liebe mich, geliebtes Herz, küsse mich im Dunkeln.


    16
    Ein dunkeler Schacht ist Liebe, ein gar zu gefährlicher Bronnen;
    da fie ich hinein, ich Armer, kann weder hören noch sehn,
    nur denken an meine Wonnen, nur stöhnen, in meinem Wehn.


    17
    Nicht wandle, mein Licht, dort außen, im Flurbereich!
    Die Füße würden dir, die zarten, zu naß, zu weich.
    Allüberströmt sind dort die Wege, die Stege dir;
    so überreichlich tränte dorten das Auge mir.


    18
    Es bebet das Gesträuche, gestreift hat es im Fluge ein Vögelein.
    In gleicher Art erbebet die Seele mir,
    erschüttert von Liebe, Lust und Leide gedenkt sie dein.

  • 15. July 2014
    Ludwig van Beethoven : ADELAIDE mit Heinrich Schlusnus (Bariton) und Fritz Rupp (Klavier) Aufn 1930



    [YouTube]http://www.youtube.com/watch?v=D09-d8Nd9wk[/media]




    Einsam wandelt dein Freund im Frühlingsgarten,
    Mild vom lieblichen Zauberlicht umflossen,
    Das durch wankende Blütenzweige zittert,
    Adelaide!


    In der spiegelnden Flut, im Schnee der Alpen,
    In des sinkenden Tages Goldgewölken,
    Im Gefilde der Sterne strahlt dein Bildnis,
    Adelaide!


    Abendlüfte im zarten Laube flüstern,
    Silberglöckchen des Mais im Grase säuseln,
    Wellen rauschen und Nachtigallen flöten:
    Adelaide!


    Einst, o Wunder! entblüht auf meinem Grabe
    Eine Blume der Asche meines Herzens;
    Deutlich schimmert auf jedem Purpurblättchen:
    Adelaide!

  • 20. July 2014
    Richard Strauss "Beim Schlafengehen" aus VIER LETZTE LIEDER mit Lucia Popp (Sopran)/ Dirigent Georg Solti (1977)




    [YouTube]http://www.youtube.com/watch?v=Lv9yQQHmsXA[/media]



    Nun der Tag mich müd gemacht,
    soll mein sehnliches Verlangen
    freundlich die gestirnte Nacht
    wie ein müdes Kind empfangen.


    Hände, laßt von allem Tun,
    Stirn, vergiß du alles Denken,
    alle meine Sinne nun
    wollen sich in Schlummer senken.


    Und die Seele unbewacht
    will in freien Flügen schweben,
    um im Zauberkreis der Nacht
    tief und tausendfach zu leben.

  • "I need a Dollar..." für Streichquintett und jemanden, der offenbar einen Dollar benötigt...


    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Morgen muss ich fort von hier, Richard Tauber, unvergessen, singt aus des Knaben Wunderhorn



    Morgen muss ich fort von hier
    und mss Abschied nehmen;
    o du allerschönste Zier
    Scheiden das bringt Grämen.
    Da ich dich so treu geliebt
    über alle Maßen
    soll ich dich verlassen


    Wenn zwei gute Freunde sind
    die einander kennen,
    Sonn' und Mond bewegen sich
    ehe sie sich trennen.
    Noch viel grösser ist der Schmerz
    wenn ein treu verliebtes Herz
    in die Fremde ziehet


    Dort auf jener grünen Au
    steht mein jung frisch Leben,
    soll ich denn mein Leben lang
    in der Fremde schweben?
    Hab' ich dir was Leids getan
    bitt' ich woll's vergessen
    denn es geht zu Ende


    Küsset dir ein Lüftlein
    Wangen oder Hände,
    denke, dass es Seufzer sei'n
    die ich zu dir sende;
    tausend schick' ich täglich aus
    die da wehen um dein Haus
    weil ich dein gedenke

  • Tu del Ciel ministro eletto" by Handel (HWV46a)- Sandrine Piau singt




    Leider habe ich keine Übersetzung des folgendes italienischen Textes


    Tu del Ciel ministro eletto
    non vedrai pi? mio petto
    voglia infida, o vano ardor.
    E si vissi ingrata a Dio
    tu custode del cor mio
    a lui porta il nuovo cor.