LIED des Tages

  • DANK !!!


    In der letzten Stunde habe ich mich durch die bisher geposteten lieder von >>>LIED des Tages<<< durchgehört.
    DAS ist echt eine Bereicherung für mich.
    Macht weiter so mit Ihr Lieben /Mitstreiter.
    Ich habe bis jetzt stets Hilfe gebraucht...und weiß von zwei Mitstreitern, die mir geholfen haben,
    dass mit meinem >Youtube -System< (falsche Code Nummern) etwas nicht stimmt.....erstens bin ich technisch sowieso 3x linkshändig
    und zweitens ist die ewig lange Zeit des Downloadens nervig, der Schlaf kommt zu kurz,und ich hab auch nicht so viel Zeit.
    (die nutze ich gerne für einen weiteren Bericht über einen >neuen Dirigenten<.


    Ich freue mich, wenn >LIED des Tages< vorerst ohne meine Beiträge weiter täglich zustande kommt.


    Es grüßt ..........Arnulfus

  • Damit ich endlich auch mal zum Zuge komme


    1. September 2011


    Mondnacht von Schumann (Text: Eichendorff) hier eine Version für Cello


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    Es war, als hätt' der Himmel
    Die Erde still geküsst,
    Dass sie im Blütenschimmer
    Von ihm nun träumen müsst'.

    Die Luft ging durch die Felder,
    Die Ähren wogten sacht,
    Es rauschten leis' die Wälder,
    So sternklar war die Nacht.

    Und meine Seele spannte
    Weit ihre Flügel aus,
    Flog durch die stillen Lande,
    Als flöge sie nach Haus.

    • Offizieller Beitrag

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    Franz Joseph Haydn (1732-1809)
    Eine sehr gewöhnliche Geschichte Hob. Hob XXVIa:4 (1781)


    Klára Takács, Mezzo
    Franz Zebinger, Hammerflügel


    Philint stand jüngst vor Babetts Tür
    Und klopft' und rief: »Ist niemand hier?
    Ich bin Philint! Lasst mich hinein!«
    Sie kam und sprach: »Nein, nein!«


    Er seufzt' und bat recht jämmerlich.
    »Nein«, sagte sie, »ich fürchte dich;
    Es ist schon Nacht, ich bin allein:
    Philint, es kann nicht sein!«


    Bekümmert will er wieder gehn,
    Da hört er schnell den Schlüssel drehn;
    Er hört: »Auf einen Augenblick!
    Doch geh auch gleich zurück!«


    Die Nachbarn plagt die Neugier sehr:
    Sie warteten der Wiederkehr;
    Er kam auch, doch erst morgens früh.
    Ei, ei! Wie lachten sie!


    Christian Felix Weisse (1726-1804)

  • Claudio Monteverdi: Lamento della ninfa

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    Teil I: Non havea Febo ancora (TTB)


    Non havea Febo ancora
    recato al mondo il dì
    ch'una donzella fuora
    del proprio albergo uscì.


    Sul pallidetto volto
    scorgease il suo dolor,
    spesso gli venia sciolto
    un gran sospir dal cor.


    Sì calpestando fiori,
    errava hor qua, hor là,
    i suoi perduti amori
    così piangendo va:


    Teil II: Amor, dicea (STTB)


    "Amor," dicea, il ciel
    mirando il piè fermò
    "dove, dov'è la fé
    che 'l traditor giurò?


    Fa che ritorni il mio
    amor com'ei pur fu,
    o tu m'ancidi, ch'io
    non mi tormenti più."


    Miserella, ah più no,
    tanto gel soffrir non può.


    "Non vo' più che i sospiri
    se non lontan da me,
    no, no, che i suoi martiri
    più non dirammi, affé!


    Perché di lui mi struggo
    tutt'orgoglioso sta,
    che sì, che sì se 'l fuggo
    ancor mi pregherà?


    Se ciglio ha più sereno
    colei che 'l mio non è,
    già non rinchiude in seno
    Amor si bella fé.


    Né mai si dolci baci
    da quella bocca havrai,
    né più soavi; ah, taci,
    taci, che troppo il sai."


    Teil III: Si, tra sdegnosi pianti (TTB)


    Sì tra sdegnosi pianti
    spargea le voci al ciel;
    così ne' cori amanti
    mesce Amor fiamma e gel.

    Alle Wege führen zum Bach,
    .................................... wo der kleine Biber lebt!

  • "Ja nuns hons pris" von Richard Löwenherz

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    I
    Ja nus hons pris ne dira sa raison
    Adroitement, se dolantement non;
    Mais par effort puet il faire chançon.
    Mout ai amis, mais povre sont li don;
    Honte i avront se por ma reançon
    — Sui ça deus yvers pris.


    II
    Ce sevent bien mi home et mi baron–
    Ynglois, Normant, Poitevin et Gascon–
    Que je n'ai nul si povre compaignon
    Que je lessaisse por avoir en prison;
    Je nou di mie por nule retraçon,
    —Mais encor sui [je] pris.


    III
    Or sai je bien de voir certeinnement
    Que morz ne pris n'a ami ne parent,
    Quant on me faut por or ne por argent.
    Mout m'est de moi, mes plus m'est de ma gent,
    Qu'aprés ma mort avront reprochement
    —Se longuement sui pris.


    IV
    N'est pas mervoille se j'ai le cuer dolant,
    Quant mes sires met ma terre en torment.
    S'il li membrast de nostre soirement
    Quo nos feïsmes andui communement,
    Je sai de voir que ja trop longuement
    —Ne seroie ça pris.


    V
    Ce sevent bien Angevin et Torain–
    Cil bacheler qui or sont riche et sain–
    Qu'encombrez sui loing d'aus en autre main.
    Forment m'amoient, mais or ne m'ainment grain.
    De beles armes sont ore vuit li plain,
    —Por ce que je sui pris


    VI
    Mes compaignons que j'amoie et que j'ain–
    Ces de Cahen et ces de Percherain–
    Di lor, chançon, qu'il ne sunt pas certain,
    C'onques vers aus ne oi faus cuer ne vain;
    S'il me guerroient, il feront que vilain
    —Tant con je serai pris.


    VII
    Contesse suer, vostre pris soverain
    Vos saut et gart cil a cui je m'en clain
    —Et por cui je sui pris.


    VIII
    Je ne di mie a cele de Chartain,
    —La mere Loës.


    LG
    Tamás
    :wink:

    Alle Wege führen zum Bach,
    .................................... wo der kleine Biber lebt!

    • Offizieller Beitrag

    (auf Anregung eines Observators gewachsen)


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    Franz Schubert / Franui: Taubenpost D965A
    für Musicbanda und einen verschwundenen Sänger


    Ich hab' eine Brieftaub' in meinem Sold,
    Die ist gar ergeben und treu,
    Sie nimmt mir nie das Ziel zu kurz
    Und fliegt auch nie vorbei.


    Ich sende sie viel tausendmal
    Auf Kundschaft täglich hinaus,
    Vorbei an manchem lieben Ort,
    Bis zu der Liebsten Haus.


    Dort schaut sie zum Fenster heimlich hinein,
    Belauscht ihren Blick und Schritt,
    Gibt meine Grüße scherzend ab
    Und nimmt die ihren mit.


    Kein Briefchen brauch ich zu schreiben mehr,
    Die Träne selbst geb ich ihr,
    Oh, sie verträgt sie sicher nicht,
    Gar eifrig dient sie mir.


    Bei Tag, bei Nacht, im Wachen, im Traum,
    Ihr gilt das alles gleich,
    Wenn sie nur wandern, wandern kann,
    Dann ist sie überreich!


    Sie wird nicht müd, sie wird nicht matt,
    Der Weg ist stets ihr neu;
    Sie braucht nicht Lockung, braucht nicht Lohn,
    Die Taub' ist so mir treu!


    Drum heg ich sie auch so treu an der Brust,
    Versichert des schönsten Gewinns;
    Sie heißt - die Sehnsucht! Kennt ihr sie? -
    Die Botin treuen Sinns.


    Johann Gabriel Seidl (1804-1875)


    Wer Lust auf mehr bekommen hat, bediene sich hier:


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    06. September 2011


    Werner Güra (Tenor) und Christoph Berner (Klavier)



    Ich hab' eine Brieftaub' in meinem Sold,
    Die ist gar ergeben und treu,
    Sie nimmt mir nie das Ziel zu kurz
    Und fliegt auch nie vorbei.


    Ich sende sie viel tausendmal
    Auf Kundschaft täglich hinaus,
    Vorbei an manchem lieben Ort,
    Bis zu der Liebsten Haus.


    Dort schaut sie zum Fenster heimlich hinein,
    Belauscht ihren Blick und Schritt,
    Gibt meine Grüße scherzend ab
    Und nimmt die ihren mit.


    Kein Briefchen brauch ich zu schreiben mehr,
    Die Träne selbst geb ich ihr,
    Oh, sie verträgt sie sicher nicht,
    Gar eifrig dient sie mir.


    Bei Tag, bei Nacht, im Wachen, im Traum,
    Ihr gilt das alles gleich,
    Wenn sie nur wandern, wandern kann,
    Dann ist sie überreich!


    Sie wird nicht müd, sie wird nicht matt,
    Der Weg ist stets ihr neu;
    Sie braucht nicht Lockung, braucht nicht Lohn,
    Die Taub' ist so mir treu!


    Drum heg ich sie auch so treu an der Brust,
    Versichert des schönsten Gewinns;
    Sie heißt - die Sehnsucht! Kennt ihr sie? -
    Die Botin treuen Sinns.


    ________________________________________
    Gedicht von Johann Gabriel Seidl (1804-1875)

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    07. September 2011


    Altengl. Folksong , arrang. von B. Britten THE PLOUGHBOY Peter Pears (Tenor) und Benjamin Britten (Klavier)



    THE PLOUGHBOY

  • Lied des Tages 8. September


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    Dichterliebe, ich hab im Traum geweinet, Text Heinrich Heine, Komponist: Robert Schumann, gesungen von Fritz Wunderlich


    Ich hab' im Traum geweinet
    Ich hab' im Traum geweinet,
    Mir träumte, du lägest im Grab.
    Ich wachte auf, und die Träne
    Floß noch von der Wange herab.


    Ich hab' im Traum geweinet,
    Mir träumt', du verließest mich.
    Ich wachte auf, und ich weinte
    Noch lange bitterlich.


    Ich hab' im Traum geweinet,
    Mir träumte, du wär'st mir noch gut.
    Ich wachte auf, und noch immer
    Strömt meine Tränenflut.

  • 9. September Lied des Tages,


    nachdem nun schon fast der Tag vorbei ist und niemand geschrieben hat, soll die Kette nicht unterbrochen werden, hier mein Lied von Johannes Brahms, gesungen von Elisabeth Schwarzkopf


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    Da unten im Tale
    Läufts Wasser so trüb
    Und i kann dirs nit sagen,
    I hab di so lieb.
    Sprichst allweil von Lieb,
    Sprichst allweil von Treu
    Und a bissele Falschheit
    Is au wohl dabei!
    Und wenn i dirs zehnmal sag,
    Das i di lieb,
    Und du willst nit verstehen,
    Muß i halt weiter gehn.
    Für die Zeit, wo du g'liebt mi hast,
    Dank i dir schön,
    Und i wünsch, daß dirs anderswo
    Besser mag gehn.

  • 10 September Lied des Tages, Herbstlied von Mendelssohn, gesungen von Barbara Bonney und Angelika Kirschlager:


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    Ach, wie so bald verhallet der Reigen,
    Wandelt sich Frühling in Winterzeit!
    Ach, wie so bald in trauerndes Schweigen
    Wandelt sich alle der Fröhlichkeit!


    Bald sind die letzten Klänge verflogen!
    Bald sind die letzten Sänger gezogen!
    Bald ist das letzte Grün dahin!
    Alle sie wollen heimwärts ziehn!


    Ach, wie so bald verhallet der Reigen,
    Wandelt sich Lust in sehnendes Leid.


    Wart ihr ein Traum, ihr Liebesgedanken?
    Süß wie der Lenz und schnell verweht?
    Eines, nur eines will nimmer wanken:
    Es ist das Sehnen, das nimmer vergeht.


    Ach, wie so bald verhallet der Reigen!
    Ach, wie so bald in trauerndes Schweigen
    Wandelt sich alle die Fröhlichkeit!

  • 11. September, Erinnerung an den schrecklichen Tag in New York.


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    Pie Jesu Domine
    qui tollis pecata mundi
    dona eis requiem, Amen


    Milder Jesu, Herrscher Du,
    schenk den Toten ew'ge Ruh

  • William Byrd: O Lord, how vain


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    O Lord, how vain are all our frail delights;
    how mix'd with sour the sweet of our desire;
    how subject oft to Fortune's subtle slights;
    how soon consum'd like snow against the fire.
    Sith in this life our pleasures all be vain,
    o lord, grant me that I may them disdain.


    How fair in show where need doth force to wish;
    how much they loathe when heart hath them at will;
    how things possess'd do seem not worth a rish (rush),
    where greedy minds for more do covet still.
    Sith in this life our pleasures all be vain,
    O lord, grant me that I may them disdain.


    What prince so great as doth not seem to want;
    what man so rich but still doth covet more;
    to whom so large was ever Fortune's grant
    as for to have a quiet mind in store.
    Sith in this life our pleasures all be vain
    o Lord, grant me that I may them disdain.


    Sir Philipp Sidney


    Deutsche Übersetzung (© Bertram Kottmann):



    O Herr, wie nichtig sind all unsere vergänglichen Freuden;
    wie mischt sich Säure in die Süße ihrer Lust;
    wie oft sind sie Fortunas Machenschaften ausgesetzt;
    zusehends werden sie wie Schnee im Feuer verzehrt.
    Da in diesem Leben unsere Freuden nichtig sind,
    stelle es mir anheim, o Herr, sie gering zu schätzen.


    Wie verlockend sie sich zeigen, wenn der Trieb uns zum Begehren zwingt;
    wie sie es verabscheuen, wenn das Herz sie bestimmt.
    Wie Hab und Gut scheinbar nichts mehr wert sind,
    wenn gieriger Sinn stets mehr begehrt.
    Da in diesem Leben unsere Freuden nichtig sind,
    stelle es mir anheim, o Herr, sie gering zu schätzen.


    Welcher Prinz ist so groß, als dass er nicht noch mehr wollte;
    welcher Mensch so reich, als dass er nicht mehr begehrte;
    wen hat das Glück jemals so günstig beschieden,
    dass es ihm Seelenruhe geschenkt hätte.
    Da in diesem Leben unsere Freuden nichtig sind,
    stelle es mir anheim, o Herr, sie gering zu schätzen.


    LG
    Tamás
    :wink:

    Alle Wege führen zum Bach,
    .................................... wo der kleine Biber lebt!

  • Darf ich heute? :)


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    Bist du bei mir, geh' ich mit Freuden
    zum Sterben und zu meiner Ruh'.
    Ach, wie vergnügt wär' so mein Ende,
    es drückten deine lieber Hände
    mir die getreuen Augen zu!



    Muß aber ehrlich sagen, ich mag das hier auch sehr gerne:

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    "Wenn du von allem dem, was diese Blätter füllt,
    Mein Leser, nichts des Dankes wert gefunden:
    So sei mir wenigstens für das verbunden,
    Was ich zurück behielt."
    (Lessing)

  • Lied des Tages aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach

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    Willst du dein Herz mir schenken,
    So fang es heimlich an,
    Dass unser beider Denken
    Niemand erraten kann.
    Die Liebe muss bei beiden
    Allzeit verschwiegen sein,
    Drum schließ die größten Freuden
    In deinem Herzen ein.


    Behutsam sei und schweige
    Und traue keiner Wand,
    Lieb' innerlich und zeige
    Dich außen unbekannt.
    Kein' Argwohn musst du geben,
    Verstellung nötig ist.
    Genug, dass du, mein Leben,
    Der Treu' versichert bist.


    Begehre keine Blicke
    Von meiner Liebe nicht,
    Der Neid hat viele Stricke
    Auf unser Tun gericht.
    Du musst die Brust verschließen,
    Halt deine Neigung ein.
    Die Lust, die wir genießen,
    Muss ein Geheimnis sei


    Zu frei sein, sich ergehen,
    Hat oft Gefahr gebracht.
    Man muss sich wohl verstehen,
    Weil ein falsch Auge wacht.
    Du musst den Spruch bedenken,
    Den ich zuvor getan:
    Willst du dein Herz mir schenken,
    So fang es heimlich an.

    • Offizieller Beitrag

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    Robert Alexander Schumann (1810-1856)
    Liederkreis op. 24 Nr. 3


    Werner Güra, Tenor
    Christoph Berner, Klavier


    Ich wandelte unter den Bäumen
    Mit meinem Gram allein;
    Da kam das alte Träumen,
    Und schlich mir ins Herz hinein.
    Wer hat euch dies Wörtlein gelehret,
    Ihr Vöglein in luftiger Höh?
    Schweigt still! wenn mein Herz es höret,
    Dann tut es noch einmal so weh.


    »Es kam ein Jungfräulein gegangen,
    Die sang es immerfort,
    Da haben wir Vöglein gefangen
    Das hübsche, goldne Wort.«


    Das sollt ihr mir nicht mehr erzählen,
    Ihr Vöglein wunderschlau;
    Ihr wollt meinen Kummer mir stehlen,
    Ich aber niemanden trau.


    Heinrich Heine (1797-1856)

  • 16.9. Lied des Tages, Im Abendrot, Karl Gottlieb Lappe, 1773-1843, Komponiert von Franz Schubert


    O wie schön ist deine Welt,
    Vater, wenn sie golden strahlet!
    Wenn dein Glanz herniederfällt
    Und den Staub mit Schimmer malet,
    Wenn das Rot, das in der Wolke blinkt,
    In mein stilles Fenster sinkt!
    Könnt ich klagen, könnt ich zagen?
    Irre sein an dir und mir?
    Nein, ich will im Busen tragen
    Deinen Himmel schon allhier.
    Und dies Herz, eh' es zusammenbricht,
    |: Trinkt noch Glut und schlürft noch Licht. :|


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  • 17.9. Lie des Tages, Nur wer die Sehnuscht kennt, Franz Schubert, Text von Goethe, gesungen von Barbara Bonney


    Nur wer die Sehnsucht kennt,
    weiß, was ich leide!
    Allein und abgetrennt
    von aller Freude,
    seh ich ans Firmament
    nach jener Seite.
    Ach! Der mich liebt und kennt,
    ist in der Weite.
    Es schwindelt mir, es brennt
    mein Eingeweide.
    Nur wer die Sehnsucht kennt,
    weiß, was ich leide!



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  • 18.9. Lied des Tages, Ich hört ein Bächlein rauschen, Franz Schubert, Text: Wilhelm Müller, gesungen von Fritz Wunderlich



    Wohin? lyrics
    Ich hört' ein Bächlein rauschen
    Wohl aus dem Felsenquell,
    Hinab zum Tale rauschen
    So frisch und wunderhell.
    Ich weiß nicht, wie mir wurde,
    Nicht, wer den Rat mir gab,
    Ich mußte auch hinunter
    Mit meinem Wanderstab.
    Hinunter und immer weiter
    Und immer dem Bache nach,
    Und immer frischer rauschte
    Und immer heller der Bach.
    Ist das denn meine Straße?
    O, Bächlein, sprich, wohin?
    Du hast mit deinem Rauschen
    Mir ganz berauscht den Sinn.
    Was sag ich denn vom Rauschen?
    Das kann kein Rauschen sein:
    Es singen wohl die Nixen
    Tief unten ihren Reihn.
    Laß singen, Gesell, laß rauschen
    Und wandre fröhlich nach!
    Es gehn ja Mühlenräder
    In jedem klaren Bach.


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  • 20.9. Lied des Tages "Das Veilchen K.476 von W.A. Mozart, Text: J.W. von Goethe


    Arleen Auger - Soprano
    Irwin Gage - Piano

    Ein Veilchen auf der Wiese stand,
    Gebückt in sich und unbekannt;
    Es war ein herzigs Veilchen.
    Da kam eine junge Schäferin
    Mit leichtem Schritt und muntrem Sinn
    Daher, daher,
    Die Wiese her, und sang.
    Ach! denkt das Veilchen, wär ich nur
    Die schönste Blume der Natur,
    Ach, nur ein kleines Weilchen,
    Bis mich das Liebchen abgepfückt
    Und an dem Busen mattgedrückt!
    Ach nur, ach nur
    Ein Viertelstündchen lang!
    Ach! aber ach! das Mädchen kam
    Und nicht in acht das Veilchen nahm,
    Ertrat das arme Veilchen.
    Es sank und starb und freut' sich noch:
    Und sterb ich denn, so sterb ich doch
    Durch sie, durch sie,
    Zu ihren Füßen doch.
    Das arme Veilchen!
    Es war ein herzigs Veilchen.


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