LIED des Tages



  • Wenn durch Berg und Tale draußen
    Regen schauert, Stürme brausen,
    Schild und Fenster hell erklirren,
    und in Nacht die Wandrer irren,
    Ruht es sich so süß hier innen,
    Aufgelöst in sel'ges Minnen;
    all der goldne Himmelsschimmer
    flieht herein ins stille Zimmer.
    Reiches Leben, hab' Erbarmen,
    Halt mich fest in linden Armen!
    Lenzesblumen aufwärts dringen,
    Wölklein ziehn und Vöglein singen.
    Ende nie, du Sturmnacht wilde!
    Klirrt, ihr Fenster, schwankt,
    ihr Schilde bäumt euch Wälder,
    braus', o Welle!
    Mich umfängt des Himmels Helle,
    Mich umfängt des Himmels Helle




    toll finde ich die Aufnahme mit Hans-Jörg Mammel



    :love:

  • Lied des Tages 22.September


    Bunt sind schon die Wälder



    Text: Johann Graudenz von Salis-Seewis
    Musik: Johann Friedrich Reichardt


    Bunt sind schon die Wälder,
    gelb die Stoppelfelder,
    und der Herbst beginnt.
    Rote Blätter fallen,
    graue Nebel wallen,
    kühler weht der Wind.


    Wie die volle Traube
    aus dem Rebenlaube
    purpurfarbig strahlt!
    Am Gelände reifen
    Pfirsiche, mit Streifen
    rot und weiß bemalt.


    Flinke Träger springen,
    und die Mädchen singen,
    alles jubelt froh!
    Bunte Bänder schweben
    zwischen hohen Reben
    auf dem Hut von Stroh.


    Geige tönt und Flöte
    bei der Abendröte
    und im Mondesglanz;
    junge Winzerinnen
    winken und beginnen
    frohen Erntetanz.


  • 23.09.2011
    Franz Schubert: "Auf dem Wasser zu singen" mit Frida Leider (Sopran) und Michael Raucheisen (Klavier) (Aufn 1943)


    www.youtube.com/watch?v=hcGuBbLIi38



    Mitten im Schimmer der spiegelnden Wellen
    Gleitet, wie Schwäne, der wankende Kahn:
    Ach, auf der Freude sanftschimmernden Wellen
    Gleitet die Seele dahin wie der Kahn;
    Denn von dem Himmel herab auf die Wellen
    Tanzet das Abendrot rund um den Kahn.


    Über den Wipfeln des westlichen Haines
    Winket uns freundlich der rötliche Schein;
    Unter den Zweigen des östlichen Haines
    Säuselt der Kalmus im rötlichen Schein;
    Freude des Himmels und Ruhe des Haines
    Atmet die Seel im errötenden Schein.


    Ach, es entschwindet mit tauigem Flügel
    Mir auf den wiegenden Wellen die Zeit;
    Morgen entschwinde mit schimmerndem Flügel
    Wieder wie gestern und heute die Zeit,
    Bis ich auf höherem strahlendem Flügel
    Selber entschwinde der wechselnden Zeit.

  • Hugo Wolf (1860-1903)
    Mörike-Lieder: Storchenbotschaft



    Werner Güra, Tenor
    Jan Schultsz, Klavier


    Text von Eduard Mörike (1804-1875):
    Des Schäfers sein Haus und das steht auf zwei Rad,
    steht hoch auf der Heiden, so frühe, wie spat;
    und wenn nur ein Mancher so'n Nachtquartier hätt'!
    Ein Schäfer tauscht nicht mit dem König sein Bett.


    Und käm' ihm zur Nacht auch was Seltsames vor,
    er betet sein Sprüchel und legt sich auf's Ohr;
    ein Geistlein, ein Hexlein, so luftige Wicht',
    sie klopfen ihm wohl, doch er antwortet nicht.


    Einmal doch, da ward es ihm wirklich zu bunt:
    es knopert am Laden, es winselt der Hund;
    nun ziehet mein Schäfer den Riegel - ei schau!
    da stehen zwei Störche, der Mann und die Frau.


    Das Pärchen, es machet ein schön Kompliment,
    es möchte gern reden, ach, wenn es nur könnt'!
    Was will mir das Ziefer? ist so was erhört?
    Doch ist mir wohl fröhliche Botschaft beschert.


    Ihr seid wohl dahinten zu Hause am Rhein?
    Ihr habt wohl mein Mädel gebissen in's Bein?
    nun weinet das Kind und die Mutter noch mehr,
    sie wünschet den Herzallerliebsten sich her.


    Und wünsche daneben die Taufe bestellt:
    ein Lämmlein, ein Würstlein, ein Beutelein Geld?
    so sagt nur, ich käm' in zwei Tag oder drei,
    und grüßt mir mein Bübel und rührt ihm den Brei!


    Doch halt! warum stellt ihr zu Zweien euch ein?
    es werden doch, hoff' ich, nicht Zwillinge sein?
    Da klappern die Störche im lustigsten Ton,
    sie nicken und knixen und fliegen davon.

  • 25.09.2011
    Schubert "Das Lied im Grünen" außerdem "An die Laute" gesungen von Karl Erb (Tenor), Klavierbegleitung: Bruno Seidler-Winkler (Aufn. 1937)


    www.youtube.com/watch?v=hZQ0jVaOYb8


    Ins Grüne, ins Grüne,
    Da lockt uns der Frühling, der liebliche Knabe,
    Und führt uns am blumenumwundenen Stabe
    Hinaus, wo die Lerchen und Amseln so wach,
    In Wälder, auf Felder, auf Hügel zum Bach,
    Ins Grüne, ins Grüne.


    Im Grünen, im Grünen,
    Da lebt es sich wonnig, da wandeln wir gerne
    Und heften die Augen dahin schon von ferne,
    Und wie wir so wandeln mit heiterer Brust,
    Umwallet uns immer die kindliche Lust,
    Im Grünen, im Grünen.


    Im Grünen, im Grünen,
    Da ruht man so wohl, empfindet so Schönes,
    Und denket behaglich an dieses und jenes,
    Und zaubert von hinnen, ach, was uns bedrückt,
    Und alles herbei, was den Busen entzückt,
    Im Grünen, im Grünen.


    Im Grünen, im Grünen,
    Da werden die Sterne so klar wie die Weisen
    Der Vorwelt zur Leitung des Lebens uns preisen,
    Da streichen die Wölkchen so zart uns dahin,
    Da heitern die Herzen, da klärt sich der Sinn
    Im Grünen, im Grünen.


    Im Grünen, im Grünen,
    Da wurde manch Plänchen auf Flügeln getragen,
    Die Zukunft der grämlichen Ansicht entschlagen,
    Da stärkt sich das Auge, da labt sich der Blick,
    Sanft wiegen die Wünsche sich hin und zurück
    Im Grünen, im Grünen.


    Im Grünen, im Grünen,
    Am Morgen am Abend in traulicher Stille
    Entkeimet manch Liedchen und manche Idylle,
    Und Hymen oft kränzt den poetischen Scherz
    Denn leicht ist die Lockung, empfänglich das Herz
    Im Grünen, im Grünen.


    O gerne im Grünen
    Bin ich schon als Knabe und Jüngling gewesen
    Und habe gelernt und geschrieben, gelesen
    Im Horaz und Plato, dann Wieland und Kant,
    Und glühenden Herzens mich selig genannt,
    Im Grünen, im Grünen.


    Ins Grüne, ins Grüne,
    Laßt heiter uns folgen dem freundlichen Knaben.
    Grünt eins uns das Leben nicht förder, so haben
    Wir klüglich die grünende Zeit nicht versäumt,
    Und wann es gegolten, doch glücklich geträumt,
    Im Grünen, im Grünen.



    Arnulfus

  • 26.09.2011
    Robert Schumann "Ich grolle nicht" aus DICHTERLIEBE, op.48 (Heine), gesungen von Fritz Wunderlich



    www.youtube.com/watch?v=6R6X_p_wgk8


    7. Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht
    Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht,
    Ewig verlor'nes Lieb! ich grolle nicht.
    Wie du auch strahlst in Diamantenpracht,
    Es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht.


    Das weiß ich längst. Ich sah dich ja im Traume,
    Und sah die Nacht in deines Herzens Raume,
    Und sah die Schlang', die dir am Herzen frißt,
    Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.



    Arnulfus

  • 28.09.2011
    Wesendoncklieder von Richard Wagner: TRÄUME mit Kirsten Flagstad (Aufn. 1956)


    www.youtube.com/watch?v=47pt3OsZHEk


    Träume


    Sag', welch' wunderbare Träume
    Halten meinen Sinn umfangen,
    Daß sie nicht wie leere Schäume
    Sind in ödes Nichts vergangen?


    Träume, die in jeder Stunde,
    Jedem Tage schöner blühn
    Und mit ihrer Himmelskunde
    Selig durchs Gemüte ziehn?


    Träume, die wie hehere Strahlen
    In die Selle sich versenken
    Dort ein ewig Bild zu malen;
    Allvergessen, Eingedenken!


    Träume, wie wenn Fruhlingsonne
    Aus dem Schnee die Blüten küßt,
    Daß zu nie geahnter Wonne
    Sie der neue Tage begrüßt,


    Daß sie wachsen, daß sie blühen,
    Träumend spenden ihren Duft,
    Sanft an deiner Brust verglühen
    Und dann sinken in die Gruft.

    Arnulfus


    P.S. ich habe eine sehr frühe Aufnahme der Flagstad auf Youtube >erwischt<...es ist natürlich nicht ihre letzte vom Karriereende 1956.
    Das BESONDERE: einerseits ist die Tonqualität dieser Aufnahme eher bescheiden....
    ANDERERSEITS hört man eine frische, bewegliche und noch nicht einseitig hochdramtische Stimme. Die Aufnahme könnte von 1937 sein.

  • 29.09.2011
    "Träume" aus Wesendonck-Lieder von Richard Wagner mit Konrad Jarnot (Bariton) aufgenommen 2009


    www.youtube.com/watch?v=h7cu46lFSZQ



    Träume


    Sag', welch' wunderbare Träume
    Halten meinen Sinn umfangen,
    Daß sie nicht wie leere Schäume
    Sind in ödes Nichts vergangen?


    Träume, die in jeder Stunde,
    Jedem Tage schöner blühn
    Und mit ihrer Himmelskunde
    Selig durchs Gemüte ziehn?


    Träume, die wie hehere Strahlen
    In die Selle sich versenken
    Dort ein ewig Bild zu malen;
    Allvergessen, Eingedenken!


    Träume, wie wenn Fruhlingsonne
    Aus dem Schnee die Blüten küßt,
    Daß zu nie geahnter Wonne
    Sie der neue Tage begrüßt,


    Daß sie wachsen, daß sie blühen,
    Träumend spenden ihren Duft,
    Sanft an deiner Brust verglühen
    Und dann sinken in die Gruft.


    Arnulfus

  • 30.09.2011 Der Musensohn


    www.youtube.com/watch?v=BaXwetHke7s


    Der Musensohn, D 764, Text von Jw von Goethe, Gerard Souzay, Bariton Daltton Baldwin (Klavier) aufgen. 1961


    Durch Feld und Wald zu schweifen,
    Mein Liedchen wegzupfeifen,
    So geht's von Ort zu Ort!
    Und nach dem Takte reget
    Und nach dem Maß beweget
    Sich alles an mir fort.


    Ich kann sie kaum erwarten,
    Die erste Blum' im Garten,
    Die erste Blüt' am Baum.
    Sie grüßen meine Lieder,
    Und kommt der Winter wieder,
    Sing ich noch jenen Traum.


    Ich sing ihn in der Weite,
    Auf Eises Läng' und Breite,
    Da blüht der Winter schön!
    Auch diese Blüte schwindet,
    Und neue Freude findet
    Sich auf bebauten Höhn.


    Denn wie ich bei der Linde
    Das junge Völkchen finde,
    Sogleich erreg ich sie.
    Der stumpfe Bursche bläht sich,
    Das steife Mädchen dreht sich
    Nach meiner Melodie.


    Ihr gebt den Sohlen Flügel
    Und treibt durch Tal und Hügel
    Den Liebling weit von Haus.
    Ihr lieben, holden Musen,
    Wann ruh ich ihr am Busen
    Auch endlich wieder aus?



    Arnulfus

  • 2. Okt.


    Des Fischers Liebesglück



    1. Dort blicket durch Weiden
    Und winket ein Schimmer
    Blaßstrahlig vom Zimmer
    Der Holden mir zu.


    2. Es gaukelt wie Irrlicht
    Und schaukelt sich leise,
    Sein Abglanz im Kreise
    Des schwankenden Sees.


    3. Ich schaue mit Sehnen
    Ins Blaue der Wellen
    Und grüße den hellen,
    Gespiegelten Strahl.


    4. Und springe zum Ruder
    Und schwinge den Nachen
    Dahin auf den flachen,
    Krystallenen Weg.


    5. Fein Liebchen schleicht traulich
    Vom Stübchen herunter
    Und sputet sich munter
    Zu mir in das Boot.


    6. Gelinde dann treiben
    Die Winde uns wieder
    See-einwärts zum Flieder
    Des Ufers hin dann.


    7. Die blassen Nachtnebel
    Umfassen mit Hüllen
    Vor Spähern des stillen,
    Unschuldigen Scherz.


    8. Und tauschen wir Küsse
    So rauschen die Wellen,
    Im Sinken und Schwellen
    Den Horchern zum Trotz.


    9. Nur Sterne belauschen
    Uns ferne, und baden
    Tief unter den Pfaden
    Des gleitenden Kahns.


    10. So schweben wir selig
    Umgeben vom Dunkel,
    Hoch überm Gefunkel
    Der Sterne einher.


    11. Und weinen und lächeln,
    Und meinen enthoben
    Der Erde schon oben,
    Schon drüben zu sein.

  • 1. Freude, schöner Götterfunken, zum Tag der Deutschen Einheit
    Tochter aus Elysium!
    Wir betreten feuertrunken,
    Himmlische, Dein Heiligtum.
    Deine Zauber binden wieder,
    was die Mode streng geteilt,
    alle Menschen werden Brüder,
    wo Dein sanfter Flügel weilt.
    Seid umschlungen, Millionen!
    Diesen Kuss der ganzen Welt!
    Brüder, überm Sternenzelt
    muss ein lieber Vater wohnen,
    Brüder, überm Sternenzelt
    muss ein lieber Vater wohnen!


    2. Wem der große Wurf gelungen,
    eines Freundes Freund zu sein,
    wer ein holdes Weib errungen,
    mische seinen Jubel ein!
    Ja, wer auch nur eine Seele
    sein nennt auf dem Erdenrund!
    Und wer's nie gekonnt, der stehle
    weinend sich aus diesem Bund!
    Was den großen Ring bewohnet,
    huldige der Sympathie.
    |: Zu den Sternen leitet sie,
    wo der Unbekannte thronet. :|


    3. Freude heißt die starke Feder
    in der ewigen Natur;
    Freude, Freude treibt die Räder,
    in der großen Weltenuhr.
    Blumen lockt sie aus den Keimen,
    Sonnen aus dem Firmament,
    Sphären rollt sie in den Räumen,
    die des Sehers Rohr nicht kennt.
    Froh wie seine Sonnen fliegen
    durch des Himmels prächtigen Plan,
    laufet Brüder, eure Bahn,
    freudig wie ein Held zum Siegen!


    4. Freude sprudelt in Pokalen;
    in der Traube goldnem Blut
    trinken Sanftmut Kannibalen,
    die Verzweiflung Heldenmut. -
    Brüder, fliegt von euren Sitzen,
    wenn der volle Römer kreist;
    lasst den Schaum zum Himmel spritzen:
    dieses Glas dem guten Geist!
    Den der Sterne Wirbel loben,
    den des Seraphs Hymne preist,
    dieses Glas dem guten Geist
    überm Sternenzelt dort oben!


    5. Festen Mut in schweren Leiden,
    Hilfe, wo die Unschuld weint,
    Ewigkeit geschwornen Eiden,
    Wahrheit gegen Freund und Feind,
    Männerstolz vor Königsthronen -
    Brüder, gält's Gut und Blut:
    dem Verdienste seine Kronen,
    Untergang der Lügenbrut!
    Schließt den heil'gen Zirkel dichter!
    Schwört bei diesem goldnem Wein,
    dem Gelübde treu zu sein,
    schwört es bei dem Sternenrichter!


    Text: Friedrich Schiller
    Melodie: Aus Beethovens Neunter



  • *hmmm*


    Ein etwas groß angelegtes Lied... *hide*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Haydns Kaiserhymne wäre imo passender gewesen... zumal das auch wirklich ein Lied ist...


    *flöt*


    Die beethoven-schillersche Freudeode ist doch m. W. die Europahymne. Und - ganz wichtig: die Österreicher haben keine Mozarthymne! *bäh*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • braucht man jetzt neben einer kaiserhymne auch noch eine mozarthymne?
    (immerhin gibt's ja die st.-bach-passion)


    Ob man dies benötigt, weiß ich nicht - der Großteil Deiner Bevölkerungskolleginnen und -kollegen meint ja aber noch immer, Eure Staatshymne sei vom Wolferl... :beatnik:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)

  • Zitat

    dann hier noch mal passender:



    Ääähm... das ist ein Streichquartett...


    Man muß sich das so vorstellen:



    ...allerdings mit Gesang... Die Urfassung hat DuRöhre.de leider nicht vorrätig *mist*

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790


    Plaudite, amici, comedia finita est. Finis coronat virus. (Covid)