Quatuor ad fontes (opi)

  • Schade, daß es vom Quatour ad fontes noch nicht mehr Produktionen auf dem Markt gibt. Ich mag dieses Ensemble äußerst gerne und würde es gar in die Nähe der Festetics rücken:


    QUATUOR AD FONTES:
    Alice Piérot, Violine
    Enrico Parizzi, Violine
    Monica Ehrsam, Viola
    Reto Cuonz, Violoncello


    Genauso schade ist, es daß über die verwendeten Instrumente in den Booklet nichts vermerkt ist. Das liefere ich ggfs. demnächst nach.



    François-Joseph Gossec (1734-1829)
    Six Quatuores Œuvre XV


    Diese CD enthält sechs je zweisätzige Quartette von Gossec. Es sind divertimentohafte Gustostücke. Aufnahmequalität und das Spiel des Ensembles sind exzellent!



    Pierre-Auguste-Louis Blondeau (1784-1865)
    Quatuors d'apres les sonates pour piano de Beethoven


    Zu diesen Quartettbearbeitungen Beethovenscher Claviersonaten habe ich bereits hier geschrieben.


    Wikipedia schrieb:

    Ad fontes (lat.) bedeutet „Zu den Quellen“ und war ein Motto der Humanisten in der Frühen Neuzeit, die damit eine Rückbesinnung auf die Originaltexte, vor allem der griechischen Philosophen, forderten [...]

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Zur Abwechslung mal eine weniger erfreuliche Nachricht, die mich soeben unverhofft erreichte:


    Monica Ehrsam (Viola) schrieb mir, daß das Quatuor ad fontes vor wenigen Jahren aus diversen Gründen - insbesondere Reisemüdigkeit - aufgelöst wurde. Es wird keine weiteren Einspielungen geben, was ich persönlich mehr als bedauere.


    ;(

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

  • Doch noch ein freundlicher Nachschlag:


    Alice Pierrot spielte eine Geige eines unbekannten französischen Meisters, Mitte 19. Jahrhundert, diverse originale klassische Bögen.


    Enrico Parizzi spielte ein instrument eines nicht bekannten italienischen Geigenbauers aus dem 19. Jahrhundert und einen originalen klassischen italienischen Bogen.


    Monica Ehrsam spielte eine Viola von Johann Joseph Stadlmann aus Wien und einen originalen italienischen Klassikbogen.


    Reto Cuonz hatte ein Violoncello von Barak Norman und einen neuen Bogen, klassisches Modell von Solange Chivaz.


    Angaben teilweise aus der Erinnerung von Monica Ehrsam und ohne Gewähr.


    :wink:

    Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.

    W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790