Beiträge von U Lee

    ... die verfügbaren Einspielungen gibt es etwas später; zunächst ein Link zur Originalpartitur des erstveröffentlichen Konzertes unseres Patrons:


    IMSLP


    Immer wieder erstaunlich, wie viel Beethoven bereits im Original grundlegend geändert hat ... der Kompositionsprozess ist quasi nachvollziehbar; Treffer vier: „Notenausgaben; Holograph manuscript“ ... sehr beeindruckend. Bei Mozart z.B. gibt es nur „Reinschriften“ mit gelegentlichen und eher seltenen Änderungen (wenn: insbesondere bei KV 491).


    Beethoven war wirklich der krasseste Compositeur ever ... er komponierte, wie ich Beiträge schreibe ... *wait**omg*

    Auf dem (aus derzeitiger Sicht) Höhepunkt meines Lebens (bestes „Alter“; bester Partner) quält mich doch noch immer die EINE Frage: was soll ich (künftig) arbeiten?


    Nachdem ich meine Haupteinnahmequelle im August letzten Jahres aufgegeben habe: zwar habe ich entsprechende Rücklagen, um entspannt für ein paar Jahre das Leben genießen zu können (aber eben nicht endlos), und doch: ich möchte diese Steuerscheiße sukzessive abstoßen (wie ich dies auch bereits vorangetrieben habe). Das Problem: das ist genau, was ich kann und (ohne großen Aufhebens) „gelernt“ habe. Es muß eine Alternative geben, halbtags ca. 1.500 € netto zu erwirtschaften; das reicht mir (uns) vollends ... woher nehmen, wenn nicht stehlen? Ich habe keine großen Ansprüche ...


    Ich mag keine Verantwortung mehr für Gelder fremder Personen übernehmen (und für deren Lebensglück). Ich möchte entspannt schlafen und morgens gut gelaunt und froher Dinge und Erwartungen erwachen können ...


    Gibt's irgendwo eine Vakanz in einem opi-Orchester als künstlerischer Leiter oder ein (musikalisches) Forschungsprojekt, an dem ich mitwirken könnte? Bestenfalls im Umkreis oder Bonn (dahin würde ich zurück-moven). Andernfalls versuche ich mein Unglück in China als Deutschlehrer mit 4-5 k netto p.m. bei freier Kost und Logie ...


    Derzeit betreiben wir, also mein Mann und ich, einen individuellen Luxusartikel-Service für stinkreiche Chinesen; d.h. wir besorgen originale Luxusartikel in D und/oder Europa und versenden sie nach China; das ist aber eben auch sehr stressig ...

    Heute: mit meinen heißgeliebten Keramikmessern stroganoffesk gecuttetes Bœf (gebraten nur mit Sojaöl, Sojasauce und ein wenig Salz) mit Paprika, Aubergine, Lauch und Schnittlauch ... dazu Shandong-Nudeln (Shandong = Heimatprovinz meiner Schwiegerleute). Schandong-Nudeln entsprechen in etwa relativ breiten Tagliatelle; maybe Tagliatone / etwas mehr als 1 cm breit und 29 cm lang; mit schönziseliertem Randmuster).


    *yorick*


    Das Fleisch wird x-mal gewässert; d.h. Wasser auf Fleisch, 5-10 Minuten warten, abgießen, erneuet wässern ... solange, bis das Wasser nicht mehr vom Blut getränkte rote Farbe aufweist ... eine etwas anstrengende, aber für den Geschmack mehr als lohnenswerte Pro-C-Dur. Ich verwende entweder Rostbeef (sehr teuer) oder zweckentfremde vom Metzger „vorgefertigtes“ Rouladenfleisch (schön plattgekloppt). Das Gemüse wird obligatorisch auch gewässert, um die Bitterstoffe zu entziehen; je nach Geschmack und drängendem Kohldampf: 10 min bis 2 h ...


    Tathergang:


    Sojaöl erhitzen (wir haben Gas), Lauch hinzugeben, Fleisch dazugeben, sukzessive das Gemüse einstreuen, Sojasauce verwenden, ggfs. etwas Wasser, mit Salz „abschschmecken“. Fertig.


    Vorbereitungszeit: 10 Minuten (ohne das Wässern des Fleisches und Gemüses)

    Zubereitungszeit: 5 Minuten (die Nudeln werden separat gekocht).


    Inzwischen mutiere ich zielstrebig unbewusst zum Mohammedaner; Schwein hat nicht dieses erotisierende Aroma (im Rohzustand) wie Rind; auf Schwein kann ich gerne verzichten (stinkt auch erbärmlich beim Kochen/Braten), auf Rind nicht. Alternativ Huhn (Hähnchenbrust); Pute als Alternative hat ebenso keinen Geschmack ... zumindest nicht in hiesigen Metzgereien.


    BTW: in der chinesischen Küche wird nichts kross gebraten; nur gegart resp. gekocht.


    Seit ich dies so praktiziere, schweigt mein Magen-Darm-Trakt; ALDI all die Jahre zuvor quälte mich alles Essen mit erheblichen Magenproblemen.


    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Sämtliche Clavierkonzerte


    Ronald Brautigam

    Die Kölner Akademie

    Michael Alexander Willens


    Piano: 1-3; Paul McNulty (2012): Walter & Sohn c1805

    Forte: 4,5; Paul McNulty (2007): Conrad Graf c1819


    Das hier enthaltene 3tte begeistert mich durchaus, allerdings nicht so sehr, wie Schoonderwoerds Produktion - die pianistische Interpretation differiert extrem: während Brautigam ganz sicher auf allerhöchstem Niveau sehr brillant dem Walter & Sohn die Töne abringt, ist Schoonderwoerd für mein Empfinden mehr progressiv und individueller unterwegs; allein die Kürze und besondere Betonung des jeweils 1. Viertels in den Takten 112/113 (im Kopfsatz) ist mir bei Schoonderwoerd deutlich lieber und mehr gegen den Usus. Die Aufnahme gefällt mir dennoch wegen des heroischen Duktus' sehr, sehr gut. Allerdings zeigt ein Vergleich eben auch, daß weniger Instrumente - wie bei Cristofori - nicht gleichbedeutend mit weniger Fetzigkeit sind - im Gegenteil: die Transparenz der einzelnen Stimmen ist soviel deutlicher ...


    Zum Vergleich hier die entsprechende Schoonderwoerd-Einspielung aus dem Jahre 2008:


    717wjsPhb9L._SS500_.jpg


    Schoonderwoerd tractiret ebenfalls ein Walter-Instrument, allerdings ein früheres aus dem Wirkungskreis um 1800, fabriziert von Paul Poletti & Gerard Tuinman; immerhin auch Paul 8-)


    Dennoch ist die Brautigam-Box (2019) ein unerwartetes Bon(n)-Bon(n) für das Beethovenjahr 2020.


    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Sämtliche Clavierkonzerte


    Ronald Brautigam

    Die Kölner Akademie

    Michael Alexander Willens


    Piano: 1-3; Paul McNulty (2012): Walter & Sohn c1805

    Forte: 4,5; Paul McNulty (2007): Conrad Graf c1819


    Daraus heute Nr. 4 G-Dur op. 58; immer wieder dieses unbegreifliche Glücksgefühl, das mein verwegenes Herz beim Hören dieses Conzertes umklammert ... und oftmals daran hindert, kontinuierlich zu schlagen.


    :umfall::love:


    Das 4te erweckt stets den Eindruck, weniger revolutionär zu sein als opp. 37 und 73 ... für mich ist es das krasseste; äußerlich in der Wirkung eher bescheiden, aber es hat eine so unendlich beglückende Kraft ... deswegen ziehe ich auch op. 61a dem 5ten Konzert noch vor, da es op. 58 vom Duktus her sehr ähnlich ist; äußerst schade, daß es in dieser Box nicht inkludiert ist.


    Deutlich abgesetztes Holz kontrastiert den Streicher- und (für mich ungewohnt) perlenden Graf-Klang, knuspriges Blech ist die notwendige Würze. Der Mittelsatz ist bewegend interpretiert, ein klarer, erbarmungslos bestimmender (no way out) emotionsgeladener Streicherklang - besonders in den Tiefen - zieht mich in seinen Bann; das Finale jazzt beinahe ...


    Ich glaube, mit dieser Box ist ein unerwartet guter Wurf gelungen, obschon die Wahl der Instrumente m. E. etwas flach und einsaitig ist, zumal der Graf-Flügel Beethoven niemals gehört hat, noch daß er ihn je gehört hat, ... vide - Ein Érard wäre geil gewesen, doch - wie bereits erwähnt - der außergewöhnlich perlende Klang des hier benützten Grafs beeindruckt mich (allerdings nicht so sehr wie Schoonderwoerds Johann Fritz).


    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Sämtliche Clavierkonzerte


    Ronald Brautigam

    Die Kölner Akademie

    Michael Alexander Willens


    Piano: 1-3; Paul McNulty (2012): Walter & Sohn c1805

    Forte: 4,5; Paul McNulty (2007): Conrad Graf c1819


    Daraus heute Nr. 4 G-Dur op. 58; immer wieder dieses unbegreifliche Glücksgefühl, das mein verwegenes Herz beim Hören dieses Conzertes umklammert ... und oftmals daran hindert, kontinuierlich zu schlagen.


    :umfall::love:


    Das 4te erweckt stets den Eindruck, weniger revolutionär zu sein als opp. 37 und 73 ... für mich ist es das krasseste; äußerlich in der Wirkung eher Bescheiden, aber es hat eine so unendlich beglückende Kraft ... deswegen ziehe ich auch op. 61a dem 5ten Konzert noch vor, da es op. 58 vom Duktus her sehr ähnlich ist; äußerst schade, daß es in dieser Box nicht inkludiert ist.


    Deutlich abgesetztes Holz kontrastiert den Streicher- und (für mich ungewohnt) perlenden Graf-Klang, knuspriges Blech ist die notwendige Würze. Der Mittelsatz ist bewegend interpretiert, ein klarer, erbarmungslos bestimmender (no way out) emotionsgeladener Streicherklang - besonders in den Tiefen - zieht mich in seinen Bann; das Finale jazzt beinahe ...


    Ich hoffe, ich finde demnächst die Zeit und Musse, zu allen Concerti in den entsprechenden Threads etwas zu schreiben. Ich glaube, mit dieser Box ist ein unerwartet guter Wurf gelungen, obschon die Wahl der Instrumente m. E. etwas flach und einsaitig ist, zumal der Graf-Flügel Beethoven niemals gehört hat, noch daß er ihn je gehört hat, ... vide

    Nein. Ich sehe nur, daß Nr. 1 nicht wirklich Nr. 1 ist (wie mitunter bei den Sinfonien Ben Mendels); ich bin nur mehr für die Wahrheit, d.h. Aussagen, die nicht die Wahrheit verfälschen. vBs „erstes" ist eben NICHT das erste ... insofern versuche ich mich lediglich an einer möglichst neutralen Darstellung (ohne Rechtsanspruch).


    Für mich sind diese Durchnum(m)erierungen eher sinnlos - es gibt Opus- oder Werkverzeichnisnummern, die zweifelsfrei identifizieren; wozu brauch ich da Nummern (vgl. Mozarts Clavierkonzerte). Dasselbe betrifft Haydns, Schumanns, Mendelssohns Sinfonien. Mit diesen willkürlichen Nummern kann ich nichts anfangen: Tonart reicht meistens aus (außer bei Haydn), ansonsten die WV-Nummer ... die heute offizielle „Nummer“ basiert auf dem Veröffentlichungsdatum, das hat aber mit der tatsächlichen Entstehungsgeschichte nichts zu tun und ist somit - zumindest für mich - obsolet. Irgendwo wurde es in jüngster Zeit betr. Ben Mendel - Du wirst es sicher wissen oder schneller finden als ich - auch bei Cap und Capper theamtisiert ...


    Immer wieder stosse ich mich an Angaben wie: Schubert, „große“ C-Dur (9 ehem. 8 ) - NEIN, SIEBEN! Schubert hat 13 Sinfonien konzipiert, davon sind 7 vollendet worden, mithin ist D849 (ex 944) die siebente (vollendete); alle anderen sind unvollendet, worunter die „Unvollendete" als vollendetste der Unvollendeten (obgleich mit nur zwei Sätzen) gelten kann; aber sie ist unzweifelhaft eine der Unvollendeten sechs ... und „zählt“ daher nicht ... vgl. einschlägige Threads zu Ben Mendel (Sinfonien), Schubert (Sinfonien), Mozart (Clavierkonzerte) ...


    Ich möchte hier nicht penetrant besserwisserisch unterwegs sein; ich egalisere; op. 37 ist zweifelsfrei das DRITTE Clavierkonzert, bei op. 15 und op. 19 ist es mir egal, es sind op. 15 und op. 19; die ersten beiden (ohne Nummer), wobei op. 15 zweifelsfrei als „Nr. 1“ und op. 19 als „Nr. 2“ veröffentlicht wurden, allerdings entgegen ihrer Entstehungszeit.


    Bei vB gibt es bei mir op. 15, op. 19, Nrn. 3, 4 und 5 - und (natürlich) Nr. 4,5 (Vierkommafünf; weil Nr. 6; üblichweise wird op. 61a fälschlicherweise so bezeichnet; bereits im Entstehen war - und jüngst rekonstruiert worden war auf CD erschienen ist). Op. 61a kann niemals Nr. 6 sein, da nicht nach op. 73 entstanden.


    Bei einer überschaubaren Anzahl von Clavierkonzerten sollte dies auch kein Problem darstellen:


    B-Dur op. 19

    C-Dur op. 15

    Nr. 3 c-moll op. 37

    Nr. 4 G-Dur op. 58

    Nr. 4.5 D-Dur op. 61a

    Nr. 5 Es-Dur op. 73


    Mich „stören“ lediglich falsche, verfälschende oder uneindeutige Bezeichnungen: das „erste“ CK vBs ist für mich op. 19 - für andere op. 15. Wenn mich jemand fragt, ob ich Mozart 24tes CK kenne, antworte ich sicher mit „Ja" (da ich alle kenne) - unwissend, welches nun gemeint sein könnte (KV? Tonart?). Zählt man hier die Erstversuche (Bearbeitungen) mit und wenn ja, warum nicht KV 107? Oder die Konzerte für zwei resp. drei Klaviere; KV 242 exitsiert in zwei Versionen (für zwei und drei Klaviere - zählt man die separat; wenn ja, wann genau sind sie entstanden und welche Nummer tragen sie - wen interessiert's?).


    Das Gendering hat also auch hier Einzug erhalten ...


    Joseph Haydn (1732-1809)

    Sinfonien Hob. I:28, 43 „Merkur“, 63 „La Roxolana“


    Béla Bartók (1881-1945)

    Rumänische Volkstänze Sz68, BB76


    Anonymous

    Sonata jucunda


    Il Giardino armonico

    Giovanni Antonini


    #43 scheint mir deutlich besser gelungen als #63 ... die rumänischen Volkstänze sorgen für eklatante Abwechslung ( *yepp*:umfall::jubel:) - die Sonata iucunda musste ich leider abbrechen ... vllt. habe ich derzeit nicht ausreichend Geduld?

    Ich gehe inzwischen dazu über, die beiden Concerti opp. 15 und 19 nicht mehr mit „Nr. 1“ und/oder „Nr. 2“ zu bezeichnen, sondern allein mit ihrer jeweiligen Opus-Nummer zu benamen; wie sehr doch op. 19 gegenüber op. 15 abfällt und op. 19 lediglich eine Notlösung war, da op. 37 noch nicht angedacht war und vB dringend ein neues Konzert benötigte: also holte er das bereits vor op. 15 komponierte Werk hervor, unterzog es einer Generalüberholung und machte daraus ein durchaus hörens- und liebenswertes Conzert.


    Die (mögliche) Überlegung des Komponisten, jeweils mit C-Dur (opp. 15 und 21) als „Nr. 1“ an den Markt zu treten, ist für mich nachvollziehbar: keine kuriosen Tonarten, eher etwas „reines“, „klassisches“, „traditionelles“ vortäuschen - gegen den Strich geht auch bereits in op. 15 und der ersten Sinfonie bereits jede Menge ... ganz abseits der gewählten Tonart.

    Ronald Brautigam (Hammerklavier)

    Danke für den Hinweis, den ich gerne wie folgt ergänze:


    Piano: 1-3; Paul McNulty (2012): Walter & Sohn c1805

    Forte: 4,5; Paul McNulty (2007): Conrad Graf c1819


    Nach einer ersten ohralen Verköstigung des C-Dur-Konzertes op. 15 mit Originalhandschrift (faszinierend, zu verfolgen, was vB gestrichen, geändert hat - etwas confusing): Brautigam spielt auch die Originalversion (wie Schoonderwoerd; vide Beitrag #2) mit dem im Erstdruck zu f (aufgelösten) fis im ersten Satz - okay, geht nun auch bei Verwendung eines entsprechenden Claviers nicht anders ... ;) - erster Eindruck: macht dem Prädikatsbestandteil im Namen des Komponisten alle Ehre: was für ein (Ludwig) fun (Beethoven) ...


    Scheint eine lohnenswerte Box zu sein .


    *yepp*

    In Erkundung meines eigenen „Genies“ erinnere ich mich gerade an die Uraufführung meines Doppelkonzertes für Violine und Violoncello (Aufnahme vorhanden), nach der ein begeisterter Anhänger eben gerade den Mittelsatz bewunderte und als „besten Teil“ bewunderte; für mich war das finale Fugato weitaus geiler, aber egal. Bei Beethovens 7ter wurde die Wiederholgung des 2. Satzes (ebenso bei einem der Es-Dur-Clavierkonzerte Mozarts) gefordert.


    Welche Faszination geht für Euch bei sogenannten „Mittelsätzen“ (im Jargon offenbar die langsamen Sätze; vorausgehende oder folgende Menuetti/Scherzi werden dabei offenbar ausgeblendet) aus? Und wo?


    :beatnik:

    Interessant, wie unterschiedlich man/frau/divers sein kann; wenn's mir schlecht geht, habe ich keinen Appetit; folglich esse ich nichts (das zum Teil tagelang) und nehme ab. Wenn's mir gut geht, esse ich normal, nicht übertrieben. Also: alles gut.


    Vom „Saufen“ werde ich nicht fett - Bier in Maßen (ohnehin nur „richtiges“ = IPA oder mal ein Kölsch, der Heimat zuliebe - und das nur bei entsprechenden sommerlichen Temperaturen). Ansonsten Kaffe, Wein (Herbst/Frühling: Rosé; Winter: rot), Hirseschnaps (zum Teil mit Wasser aufgemischt; ansonsten verabscheue ich Mischgetränek) oder Whiskey ... je nach Tageszeit; gelegentlich einen fantastischen chinesischen red-Tea (den allerdings kannenweise und mit tonnenweise Zucker (der hebt das phänomenale Aroma), wobei mein Leben ansonsten komplett zucker- und zuckerersatzstofffrei ist) aus familieneigener Produktion in Rizhao.


    Meine Teezeit endet obligatorisch am 31. März ... spätestens (normalerweise erwarte ich hierzulande bereits frühsommerliche Temperaturen und mache dann nur noch Ausnahmen, weil der Magen Waschmaschine spielt; das kommt aber auch nur vor, wenn wir lokale Lokale besuchen; normalerweise wird frisch gekocht: Tonnen von Gemüse und etwas Fleisch (Rind, Huhn; Schwein stinkt mir zu sehr beim Kochen, Pute hat - jedenfalls hier - null Geschmack), dazu Nudeln und/oder Reis; Kartoffeln (im Streichholzformat geschnitten und roh 30 Sekunden blanchiert; geilster Shit ever) gelten ich China nicht als „Beilage“, da es ohnehin keine Beilage gibt, sondern nur Bestandteile eines aus großer Auswahl (normalerweise zwiscehn 30 und 50 „dishes“) zusammengestellten persönlichen „Likes“; Kartoffeln sind also Gemüse und können durchaus mit Reis und/oder Nudeln kombiniert werden; teilweise hierzulande ein No-Go). Dies (Tee-)Saison beginnt - jenachdem - im Septober oder Oktember ... aber darauf freue ich mich dann stets. Und das geile: ich kann immer sagen, daß ich Tee konsumiere, obschon es Whiskey ist ...


    Seit ich chinesisch esse (Kurzform vgl. Ausführungen oben; gekocht wird mit Soja-Öl, Soja-Sauce, ein wenig Salz, extrem abwechslungsreich mit viel Gaymüse, ein wenig Fleisch (auf das ich sogar verzichten könnte)), geht es meinem Magen wirklich gut. Vorher hatte ich fast ausschließlich Probleme: Knurren, Brummen, Gurgeln, entsprechende Abgase oder schmerzhafte Beschwerden).


    Soviel hat der Dumme aus dem Gesternland dazu zu sagen.


    Jedenfalls allen: beste Guterung!