Beiträge von U Lee

    Ich war gestern mit Nachwirkung zum Heute ziemlich mies drauf; sehen zu müssen, wie die Gastronomie - insbesondere Bars - unter der Krise leiden. Okay, es gibt jetzt die sogenannte Stabilisierungshilfe Gastronomie in Baden-Württemberg. Aber da sind auch nicht alle gleich: natürlich - ich kann das logisch nachvollziehen - werden hier Unterschiede gemacht zwischen Betrieben, die aktuell wegen erfolgreicher Vorjahre Rücklagen bilden konnten und daher in keine akute finanzielle Notsituation geraten (sind) und - eben den anderen. Dennoch: Kindergeld bekommt auch der steinreichste Steuerbürger unabhängig von dessen Einkommen; einzige Voraussetzung: Kind(er)haben.


    Warum wird, ganz abgesehen von den zwar vereinfachten doch noch immer spürbaren bürokratischen Hürden, nicht einfach pauschal für jeden Betrieb die Stabilisierungshilfe gezahlt? Nein, jetzt muß auch noch ein Steuerberater die Angaben des finanziellen Engpasses bestätigen, zuvor natürlich prüfen, eine Honorarnote schreiben (weil er das nicht umsonst macht), und dann bis quasi ans Lebensende dafür haften. Toll!


    Weniger wäre hier einfach mehr; im wahrsten Wortsinne: weniger pro Betrieb, dafür pauschal für alle - ohne Prüfung. Eine Größenklassifizierung, gemessen an Umsatz resp. Sitzplätzen und Mitarbeitern (in Vollzeitäquivaltente umgerechnet) sollte - wie es das auch tut - eine Rolle spielen. Aber mehr auch nicht.


    Und da gibt es dann einige, die ganz klar sagen: Nö, das ist mir zu viel Aufwand, ich lasse den Laden lieber zu, das kostet mich nur die Miete und sonst nichts. Kein Stress, kein erhöhter Aufwand für Beratung, Bestätigung, Desinfektionsschutz, mehr Personal trotz weniger Gästen ... die anderen: machen es sich zum 'Hobby', die Zahlen schlecht zu rechnen, um das Maximum herauszuholen. Und jammern dann immer noch auf höchstem Niveau.


    Ich finde das, ehrlich gesagt, alles ziemlich beschissen.


    ?(*neee*:rolleyes:

    Ich bin kurz davor ... kennt jemand das Gefühl, dass jeder verbleibende Restwiderstand sich als nahezu aussichtslos erweist, dass sich der Eindruck unwiderstehlich aufdrängt, dass ich das jetzt haben muss, egal was es kostet? Na ja, der Preis ist andererseits natürlich nicht unwesentlich, aber hier ... *hmmm*

    Kennich. Heißt bei mir kurz: „Soll ich oder soll ich?“ ... der Reiter mit dem Angebot bleibt dann schomal prophylaktisch geöffnet. Und irgendwann klickt's dann ...

    Ich weiß nicht, warum ich mich jedesmal über AS' Fakenews ärgere:


    Er bringt hier einen wunderbar klingenden Originalflügen von Johann Schantz zum Einsatz, welcher eine Ahnung vermitteln kann wie diese Sonate zu Mozarts Zeiten gekliungen haben mag, wobei Mozart selbst einen Walter-Flügel besaß.

    (-n+l, Komma nach kann, -i)


    Hat er; aber natürlich noch nicht zu dieser Zeit (1778), sondern erst, nachdem er sich in Wien niedergelassen hatte. Um diese Zeit (Ende der 1770er) bevorzugte Mozart Steinsche Flügel, die er in Augsburg (auf dem Weg nach resp. von Paris) kennenlernte, besaß aber nie einen. Für die Sonate kommt allenfalls ein herkömmliches Cembalo oder ggfs. ein Tangentenflügel in betracht. Schoonderwoerd gar verwendet ein Clavichord ,dem ständigen Begleiter Mozarts, auf dem sogar noch die Zauberflöte komponiert wurde. Clavichord ist bei Mozart nie wirklich falsch - mit Ausnahme der Conzerte. In Paris selbst wird Mozart eher noch Cembali betastet haben, vielleicht hatte er Kontakt zu einem der ersten Érard-Geräte oder zu aus England importierten Square-Pianos? Darüber schweigt er sich aber meines Nichtwissens aus ...

    Who else?


    Wenn Dir an dieser Ouvertüre - die ja nun als einzige ((bis auf die verhunzte kleine Schwester op. 72b als billiger Abklatsch) thematisch auf die nachfolgende Oper eingeht (mit Wiedererkennungswert, wie es sich gehört; vgl. Freischütz) - etwas nicht gefällt, darfst Du es gerne hier kundtun.

    Der Lockdown hatte schon sehr gute Seiten: keine Zeit und Gute-Laune fressenden Staus. An die „schöne neue Welt“ hatte ich mich eigentlich schon gewöhnt; doch weit gefehlt: die „alte Welt“ ist leider wieder da. Nichts dazu gelernt. Die gefressene Zeit ist unwiderruflich verloren. Das ärgert mich jedesmal sehr. Es ist meine Lebenszeit; diese ist, wie vermutlich die Zeit eines jeden anderen, begrenzt. Im Prinzip ist das Mord auf Raten, mindestens jedoch Diebstahl.


    Eigentlich müsste am Stauende jemand stehen, um jedem Gebeutelten 100 € pro angefangene halbe Staustunde in die Hand zu drücken; das würde das Übel zumindest ein wenig ausgleichen und das sinnlose Warten würde sich plötzlich lohnen; ginge sicher auch per Stau-App „Plötzlich reich!“: kontakt- und bargeldlos.

    Zur Musikauswahl selbst sagt er nichts. Warum nicht op.2? Wie passt op.31 da hinein? Warum nur ein Teil aus op.26? Warum ausgerechnet das Rondo?

    Das erfährt der Leser und Hörer nicht.

    Nunja, zumindest das (überarbeitete, jedenfalls von jpc abweichende) Amazon-Cover impliziert „Piano Works of the young“ (Beethoven). Das trifft mehr oder minder zu. Schade lediglich, daß der Rest von WoO57 nicht mit dabei ist ...


    Im Booklet schreibt Immerseel, dass er fand, die Sonaten dieser Zeit klängen für ihn am besten auf seinem geliebten Walter-Nachbau.

    Was ja auch kein Wunder ist ...

    Wie; das gehört gar nicht zur Musikwissenschaft? Dann bin ich jetzt Philosoph oder was?


    :beatnik:*hmmm**hä*


    NH ist mit 100 Treffern eindeutig zu oft zitiert ... da könnte ich sogleich einiges widerlegen; habe aber keine Lust. Lustig hingegen: wie im Österreichischen das Verb „programmiert“ Verwendung findet.


    Fraglich finde ich, was uns so eine Momentaufnahme der Saison 2007/2008 heute wirklich bringen könnte? Außer, natürlich, reichlich Diskussionspotential unserer Schwarmintelligenz.

    Frisch geschlüpft:



    Lawrence Zazzo, Klara Ek,

    Matthew Newlin, Luigi Di Donato


    Chœur de Chambre de Namur

    Millenium Orchestra

    Leonardo Garcia Alarcón


    Außerdem erhältlich:



    Joshua Ellicott, Jess Dandy,

    Sophie Bevan, Vitali Rozynko


    Tiffin Boys Choir

    Dunedin Consort

    John Butt



    Lynda Russell, Lynne Dawson,

    Mark Padmore, Michael George, Jonathan Best


    The Sixteen

    The Symphony of Harmony and Invention

    Harry Christophers


    (Diese drei interessieren mich eigentlich alle ...)

    Ich bin absolut nicht mehr sicher, aber einer der „Reise zum Mittelpunkt der Erde“-Filme ab ca. 1980 ... der DVD lag eine 3D-Brille bei, man konnte den Film aber auch 2D schauen ... es war vermutlich dieser



    ... auch ziemlich bescheuert und die 3D-Technik (Zweifarbenmethode) nicht so überzeugend ...

    Das ist für meinen Geschmack fast noch etwas zu wohlwollend formuliert.

    Stimmt; es war erbärmlich. Zumal; kaum begann sich meine Phantasie ob der recht hübschen asiatischen Schauspieler zu regen, fielen diese einem Gemetzel oder einer dieser Kreaturen als Futter zum Opfer ...


    *beiss**deibel*


    Danke für den Tip; werde ich bei Gelegenheit einmal reinschauen (momentan nutze ich nur die kostenlosen Primeangebote).


    Man, was für billige Specialeffekte - geradezu eine Beleidigung für's Auge ... ich hab's nur Captain Picards wegen geschaut ... der im Übrigen anstelle Ben Kingsleys auch einen passablen Medicus abgegeben hätte, wie mir hier spontan ins Auge fiel; aber Kingsley ist natürlich besser.