Beiträge von Peter

    Die Entstehungszeit des vorliegende Fragments wird von der Mozartforschung naheliegender Weise in die Nähe der Sinfonia Concertante für Violine & Viola Es-Dur KV 364 (dies wird ersichtlicher, wenn man bedenkt, dass KV 364 in der noch gültigen sechsten Auflage des Köchelverzeichnisses die Nummer KV 320d erhalten hat) und somit die Jahre ~1779/1780 gerückt. Eher unwahrscheinlich ist dagegen die Vermutung von Alfred Einstein, die Skizze KV 299d bilde den Anfang zum Schlussatz der begonnenen Sinfonia Concertante - diese gehört wohl eher zu den Pariser Balettmusiken.


    Gewissheit über die genauere Einordnung des Fragments besteht also nicht. In jedem Fall ist es aber eines der schönsten unvollendeten Werke Mozarts und der Umstand, dass es Fragment geblieben ist, ist sehr bedauerlich! - Es gab allerdings ein paar Rekonstruktionsversuche. Der älteste davon stammt von Otto Bach aus dem Jahr 1870. Danach folgten unter anderem Vervollständigungen von Philip Wilby (der auch Mozarts ebenfalls wunderbares Fragment eines Konzertes für Klavier und Violine D-Dur KV 315f mit der von ihm orchestrierten Violinsonate D-Dur KV306 vervollständigt hat) und Robert Levin (der ebenfalls verschiedene andere Werke von Mozart ergänzt hat, wie das Requiem KV 626 und die Messe c-moll KV 427).


    In der Mozart Complete Edition von Philips ist im Volume 2 der Violinkonzerte die Fassung von Philip Wilby eingespielt worden:


    Heute habe ich zufällig eine andere Variante als Einspielung entdeckt. Allerdings verrät nicht einmal das Booklet, welche Fassung hier vorliegt. Ich vermute daher fast, dass es die alte Fassung von Otto Bach ist:


    :wink:

    Gerade fragte ich mich, wie es sein kann, dass ich hier noch nicht die Aufnahmen der "Winterreise" mit Ian Bostridge erwähnt, oder etwas dazu gesagt habe - um nun festzustellen, dass Yorick meine Gedanken heute erraten haben muss und mir das Erwähnen abgenommen hat.


    Es bleibt mir, einige Worte hinzuzufügen:
    So sehr ich in den letzten Jahren großes Interesse und eine große Vorliebe für hip & opi entwickelt habe, so sehr mir das bei einem Werk wie der "Winterreise" eigentlich gerade besonders wichtig ist und so schwer ich mich daher anfangs getan habe, als eine Freundin mich vergangenen Winter auf Bostridge aufmerksam gemacht hat, muss ich doch sagen, dass Bostridges Interpretation für mich inzwischen zu so etwas wie der Winterreise schlechthin geworden ist (was darin gipfelte, dass ich mit jener Freundin Anfang April extra nach Lyon in Frankreich gereist bin, um in der dortigen Oper Bostridge mit Julius Drake als Klavierpartner live zu hören)! Musikalisch gesehen, was meinen üblichen Klanggeschmack angeht, würde ich zwar nach wie vor hip & opi vorziehen, aber es ist die Herangehensweise und Interpretation, die Art zu singen (fast eher zu sprechen) und die Intensität in der Bostridge auszudrücken vermag, was in der Winterreise alles drin steckt, die mich unheimlich packt und beeindruckt. Wenn man dann noch sein Buch liest, kommt man schnell zu dem Schluss, dass Bostridge wohl der Sänger von den aktuell lebenden ist, der sich am intensivsten und zeitlich umfangreichsten mit diesem Werk auseinandergesetzt hat (er hat die Winterreise über hundert Mal aufgeführt und das erwähnte, hervorragende Buch dazu geschrieben). Berücksichtigt man dann noch, dass Bostridge eigentlich kein im gewöhnlichen Sinne ausgebildeter Musiker ist, kommt man zu dem Schluss, dass an seinen Winterreisen etwas völlig anders ist, als an allen anderen. Es geht dabei gar nicht um besser oder dergleichen. Es hat schlicht etwas absolut ungewöhnliches, das sehr ergreifend, bedrückend, aber auch faszinierend und schön ist! Ich tue mich daher sehr schwer, Bostridges Interpretationen mit anderen Aufnahmen zu vergleichen; sie sind für mich schlicht nicht mit dem gleichen, gewöhnlichen Raster zu erfassen. Aber sie sind ein Fixpunkt geworden in meiner sonstigen Rotation beim Hören von Winterreise Aufnahmen (aus meiner Überzeugung heraus, dass eine einzelne Interpretation der Winterreise, ganz gleich von wem, niemals alles abdecken und aufgreifen kann, was in der Winterreise textlich-musikalisch drinnen steckt).


    Zu den verschiedenen Aufnahmen sei noch angemerkt, dass Julius Drake von den verschiedenen Klavierbegleitern Bostridges der absolut überzeugendste ist! Bostridges Stimme ist noch immer unverändert unverkennbar, aber sie hat sich verändert und am vielleicht eindrücklichsten ist seine noch jugendliche Stimme in der Verfilmung - dabei ebenfalls Julias Drake am Klavier.

    Ich besitze seit gut einer Woche auch eine solche Akku-betriebene Bluetooth-Box - in meinem Fall die UE Boom 2 - und muss sagen, dass ich gerade hinsichtlich klassischer Musik positiv überrascht bin (und das, obwohl ich einiges erwartet habe)! Natürlich ist ein solch kleiner Lautsprecher limitiert in seiner Leistung und Klangqualität. Aber solange man nicht zu den günstigsten Boxen in dieser Kategorie greift, sind sie doch wieder erstaunlich gut. Zumal: Die sollen ja keine gute Stereo-Anlage ersetzen, sondern überall dort unkompliziert (also kabellos) für Musik sorgen, wo ersteres nicht zur Verfügung steht/stehen kann. Außerdem: Meine Entscheidung war zum einen finanziell geprägt, zum anderen wollte ich auch eine tatsächlich transportable Box für Draußeneinsätze. Wer primär für die Wohnung sucht, dem steht seit einiger Zeit die (noch) gehobenere Klasse an Bluetooth-Lautsprechern, wie die UE Megaboom oder die Bose SoundLink III zur Verfügung, die dann nochmal größer, lauter und klangqualitativer sind. Darunter gibt es auch recht stylische Produkte, wie etwa die Bang & Olufsen Beoplay A2 (Bang & Olufsen hat sich überhaupt auf stylische Boxen spezialisiert, seien es nun Bluetooth-Lautsprecher oder auch größere Geräte).


    :wink:

    Einmal mehr schöne, interessante Worte und gekonnt sich-gerade-nicht-ZU-weit-aus-dem-Fenster-lehn-Theorien Ulli, danke! Dem bleibt meinerseits (auch abzüglich meiner üblichen Wortkargheit) nicht viel hinzuzufügen.


    Zu den freimaurerischen Aspekten:

    dreimaliger Akkord in der Zauberflöte


    Diese drei Akkorde bietet der erste Satz des Es-Dur Konzertes - etwas vereinfacht betrachtet - ebenfalls!


    Zur Interpretation und zum Klang

    begeistert von den teils zarten und zerbrechlichen Klängen in 482 habe ich keine Sekunde daran gedacht, daß das Orchester rein solistisch besetzt ist.


    die korrekte Ausführung der kurzen Vorschläge, die besonders in 482/2 und der Konzertarie 505 zu einem völlig neuen Hörerlebnis führt


    Das geht mir einerseits ganz genau so - aber ich möchte für meinen Eindruck gerade das Vergessen der Andersartigkeit der Aufnahme betonen: Diese Interpretation bricht ja erneut quasi mit allen Hörgewohnheiten, die man zu diesen Konzerten hat. Trotzdem fällt mir diese Andersartigkeit gerade nicht so recht auf beim Hören - weil es sich einfach "richtig" anhört!


    ...das könnte allerdings auch mit hieran liegen:

    habe ich den Eindruck, daß Arthur mehr Drive bietet als in den vorherigen Produktionen


    Ich muss nämlich sagen, dass mich dieses Mal zum ersten Mal die CD (auf CD-Art und Weise) genau so packt, wie das zugehörige Live-Erlebnis in Besançon Gray; bisher bestand da für mich immer eine gewisse Diskrepanz zwischen Konzert-Erlebnis und zugehöriger CD (was nicht heißt, dass die bisherigen CDs mich nicht begeistert hätten)!


    Folglich unterschreibe ich gerne:

    die für mich bislang beste Platte aus dieser Edition...


    482 avanciert in dieser Einspielung zu einem meiner Lieblingskonzerte


    Letzteres stand für mich allerdings auch vorher schon fest. Mit seinen tollen Klangfarben, seiner Breite an Gefühlsausdruck, den für Mozart ungewöhnlich langen und breiten Melodielinien im ersten Satz, dem herrlichen Trugschluss im ersten Satz, der schönsten mir bekannten Coda der gesamten Musikliteratur (zweiter Satz) und und und... ist KV 482 schon länger mein geheimer Liebling unter Mozarts Konzerten - sofern man da eine Wahl treffen kann.

    Ja!


    Diese prägnanteste Antwort wollte ich auch soeben in dieser kurzen Bündigkeit schreiben - mir bleibt mittles des Zitates die Bekräftigung!


    Wenn ich Musik als wehmütig empfinde, dann ist dies dadurch gekennzeichnet - und dies ist umgekehrt untrügliches Erkennungsmerkmal - dass es mich gleichzeitig ungemein drängt der Sehnsucht statt zu geben und ich ein mich regelrecht aufsaugendes Bedürfnis verspüre die fragliche Musik gerade zu hören (oder besser noch selber zu spielen) - ich bin dann gleichsam eins mit dieser Musik - und ich andererseits die 'Gefahr' realisiere, dadurch in ungeahnte Seelen- und Empfindungstiefen vorzudringen, die zwar nicht negativ sind oder sein müssen, aus deren Tiefe hernach wieder aufzutauchen jedoch immense Kräfte erfordern kann; und daher nicht den Moment zu verpassen um aufzuhören - um dann doch noch etwas weiter zu hören - wieder aufhören zu wollen - weiter zu hören. Es ist wie Ursache und Wirkung im ewigen Wechselspiel untrennbar miteinander verbunden. Das Weiterhören 'heilt' und macht es 'schlimmer' zu gleich, das Aufhören 'heilt' und macht es 'schlimmer' zugleich ...


    Mir sind in dieser Hinsicht bislang besonders Schubert im Allgemeinen und dessen Winterreise im speziellen treue Gefährten.

    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, daß Schubert die Hornkonzerte Mozarts kannte - aber das heißt ja nichts.


    Das geht mir genau so! - Deshalb...


    möglicher Weise handelte es sich sowieso um eine Melodie aus dem (österreichischen?) Volksgut, die heute niemand mehr kennt und/oder benennen kann?


    ...Das wäre natürlich eine Möglichkeit! Dann wäre allerdings auch eine Unabhängigkeit von Mozarts und Haydns Verarbeitung dieser Melodie ohne Weiteres denkbar; also weder, dass Michael Haydn Mozarts Romance bearbeitet hat, noch dass Leutgeb irgendwas mit beiden Fassungen zu tun hat (abgesehen davon, dass zumindest Mozart seine vermutlich für Leutgeb geschrieben hat). Andererseits kann man natürlich die Leutgeb-Initiatior-These auch mit der Volksgut-Melodie-These gut aufrecht erhalten.

    Zwar wohl kaum von Relevanz, aber in diesem Zusammenhang der Vollständigkeit halber am Rande vielleicht dann auch interessant: Wessen Werk "zitiert" Schubert dann im zweiten Satz seiner Violinsonate D408? Hier wird man wohl sagen, dass Mozarts Romance als Quelle auf der Hand liegt. Andererseits dürfte Mozarts Hornkonzert-Fassung damals nicht unbedingt viel bekannter gewesen sein, als Haydns Version? Dennoch? Oder hat Schubert gar nicht "zitiert?


    :wink:

    Einen Irrtum Mozarts bei der Eintragung in sein Verzeichnüß (was es des öfteren durchaus gibt) halte ich daher für ausgeschlossen.


    Haben wir unabhängig von dieser schlüssigen Folgerung aber schon die Möglichkeit in Erwägung gezogen, dass Mozart selbst das Menuett ("später") aus irgendeinem Grund wieder entfernt hat (und eine nachträgliche Änderung in seinem Verzeichnüß entweder vergessen, oder für nicht wichtig befunden hat)?

    Diesbezüglich stellt sich dann natürlich die Frage, warum akurat dieses erste Menuett und nicht das zweite, oder irgend einen anderen Satz?
    Weil der erste Satz definitiv zu wichtig ist und das Fehlen des selbigen das Werk zu einem schwer verwertbaren Torso machen würde, was auch für die Romanze und das Rondofinale gilt. Bleiben also nur die beiden Menuette. Und wenn man nun davon ausgeht, dass zum Zeitpunkt des Heraustrennens das Menuett bei einem dann viersätzigen Werk endgültig an dritter, bzw. vorletzter Stelle angekommen ist, bleibt eigentlich nur noch das erste Menuett als entbehrlichster Satz übrig, wenn das Werk als solches noch irgendwie bezeichnungsunabähngig als ganzes durchgehen sollte.
    Von dem her gesehen hat sich die heraustrennende Person also durchaus etwas gedacht und wenn es bloß das ist, dass aus der Serenade ein Quintett wird, das dann als solches noch zu verwenden ist.


    Nun, das ist - im Grunde genommen - nur eine, nachvollziehbare, "Rechtfertigung", warum es nicht so schlimm ist, dass der Satz fehlt ;)


    Ich denke, das Augenmerk sollte darauf liegen, dass einem bewusst ist, dass da ein Satz fehlt - und nicht so sehr, wie man diesen Misstand "flicken" kann. Entweder man findet das fehlende Original, oder man spielt das Werk so. Alle anderen Überlegungen sind doch reine Spekulation und Spielerei für musikalische Narren (also für unsereins!).


    :wink:

    Ist jetzt ein Amazon-Download von besserer Qualität oder wenn ich die Original-CD über itunes plus (Bit nicht im Kopf) in den Rechner lese?


    Das kann man m. E. so nicht sagen


    Das könnte man sagen, wenn man wüsste, wie die kaufbaren Musikdateien von amazon, Apple etc. zu Stande kommen. Solange mir nichts Gegenteiliges bekannt wird, gehe ich aber davon aus, dass alle kaufbaren Musikdateien der genannten Dienste keine CD-Rips darstellen, sondern direkt digital ausgeliefert, also lediglich vom Produktionsmaster in das gewünschte Zielformat (MP3, AAC, FLAC etc.) konvertiert wurden.


    Das würde bedeuten, dass direkt digital gekaufte Musik theoretisch eine bessere Qualität aufweist, da die Zwischenschritte zum Endprodukt minimiert sind (und jeder Zwischenschritt stellt eine potenzielle Fehler- oder Qualitätsverlustquelle dar). Allerdings reden wir hier von der digitalen Welt und da sollte eine sauber auf CD gebrannte und dann von der unverkratzten CD wieder gerippte und in das gewünschte Format konvertierte Musikdatei quasi die gleiche Qualität haben wie das Original, bzw. wie das oben erwähnte Endprodukt, das auf direktem Wege hergestellt wurde.


    Trotzdem gilt: Je weniger Bearbeitungs- bzw. Umkonvertierungsschritte, desto besser ist, bzw. bleibt die Qualität.


    Insgesamt aber ist die Qualität viel weniger von der Anzahl solcher Bearbeitungsschritte abhängig, als von den verwendeten Formaten. Der Produktionsmaster ist selbstverständlich völlig unkomprimiert. So lange man in ein anderes unkomprimiertes (zB WAV), oder verlustfrei komprimiertes Format (zB FLAC) konvertiert, bleibt die Qualität von möglichen Fehlern abgesehen absolut gleich. Bei der Konvertierung in ein verlustbehaftet komprimiertes Format (wie MP3, AAC, etc.), gehen natürlich de facto Informationen verloren. Ob dies einen hörbaren Unterschied bedeutet, hängt jedoch weitaus weniger von den Ohren des Hörers, als von der gewählten Kompressionsstufe ab. Beim so verbreiteten MP3-Format ist man zB spätestens ab 200 kbit/s aufwärts auf der sicheren Seite, wobei die höchste Bitrate von 320 kbit/s schon wieder in die andere RIchtung unsinnig ist (dann sollte man lieber in ein verlustfrei komprimiertes Format konvertieren).


    Womit man in der Tat aufpassen muss, ist das erneute/mehrmalige (Um)konvertieren von bereits verlustbehaftet komprimierten Dateien in ein anderes oder das gleiche verluftbehaftet komprimierte Format (also zB MP3 -> MP3 oder AAC -> MP3) usw. Dabei kann dann tatsächlich die Qualität bis in den hörbaren Bereich hinein leiden (allerdings nichts unbedingt nach nur einem Konvertierungsvorgang).


    :wink:


    PS: CDs kann man auch mit iTunes direkt als MP3 rippen!

    Weder bei amazon noch bei jpc gelistet und somit hier nicht verlinkt, habe ich vorhin zufällig bei spotify Aufnahmen der vier Mozart'schen Streichquintette mit dem Takacs-Quartett (unterstüzt von Denes Koromzay an der zweiten Viola) gefunden. Die Aufnahmen stammen anscheinend aus dem Jahre 1981. Dieses Ensemble spielt (leider!) nicht opi, gefällt jedoch, wie auch schon bei den Aufnahmen der Beethoven'schen Streichquartette, mit schönem Klang gepaart mit im positiven Sinne forscher, um nicht zu sagen "agressiver" Spielweise, die dem ganzen einen ungewohnten, aber im Sinne von Abwechslung wohltuenden Schwung gibt!

    Da ich bislang keinen Software-Musikplayer gefunden habe, der mich in sämtlicher Hinsicht zufrieden stellt, bin ich nach wie vor auf der Suche nach einem solchen. So stoße ich hin und wieder auf neue, bzw, jedenfalls mir noch unbekannte Software. Dieses Mal war es die Player-Software "MusicBee".


    "MusicBee", kostenlos hier zu beziehen, bietet sehr viele Funktionen, von denen man dank der wirklich umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten aber nicht erschlagen wird, da man sehr benutzerfreundlich und mit übersichtlichem Design nur die Funktionen verwenden kann, die man auch braucht. Eine so große Anpassungsmöglichkeit kannte ich bislang nur von dem etwas speziellen Player "foobar2000" der dann wirklich komplett (inklusive des gesamten Layouts) anpassbar, dementpsrechend aber auch sehr viel komplizierter einzurichten ist.


    "MusicBee" bietet insbesondere sehr umfangreiche Möglichkeiten um selbst klassische Musik zufriedenstellend und richtig zu taggen (man kann alle (!) Tags der IDE-Tag-Spezifikation verwenden (also auch Felder wie "Komponist", "Dirigent" usw.) und darüber Hinaus eigene Tags anlegen. Ein in dieser Hinsicht mir sehr am Herzen liegender Punkt: Man kann im "Interpret"-Feld beliebig viele Namen angeben, diese aber nach den einzelnen Namen getrennt anzeigen lassen (zB in einem Spaltenbrowser wie bei WinAmp).


    Darüber hinaus bietet "MusicBee" Funktionen wie ReplayGain in all seinen Varianten (Track-basiert, Album-basiert, mit oder ohne Peak-Berücksichtigung), sowie parallel eine eigene Lautstärkeerkennung und -anpassung, automatische Anzeige von Cover-Bildern (und auf Wunsch automatischer Speicherung derselben in den Dateien oder Ordnern), automatische Abfrage von Song-Texten, Anzeige von beliebigen Internetseiten, die Informationen zum Künstler, Komponist etc. bieten, eine scrollbare Wellenformanzeige des laufenden Tracks (optional; statt einem gewöhnlichen Fortschrittsbalken), Ordnen der Dateien nach Tags oder andersherum, umfangreiche Wiedergabe-Optionen wie Equalizer und sonstige installierbare DSPs, umfangreiche Optionen für (Auto-)Playlisten nach diversen Kriterien, für jeden Track einzeln einstellbare Paramter (wie Equalizer-Preset, ReplayGain ja/nein, Stille an Anfang/Ende überspringen etc.) und vieles mehr...


    Der Player ist im Vergleich zu Winamp, iTunes und Mediamonkey recht unbekannt - dies aber offenbar sehr zu unrecht: Wie gesagt ist es nebem dem quasi perfekten, aber komplizierten foobar2000 der beste derzeit verfügbare Player. Einziges Manko bislang: Leider nur für Windows!


    :wink: