Beiträge von 1481

    Ich bin bei meinem letzten Umzug zum Schluss gekommen, dass CDs eigentlich gar keinen Platz wegnehmen. Sie stehen nämlich an den Gang-Wänden, wo sonst ohnehin nichts Platz hätte.

    *bunny*

    Meine Frau und ich schätzen die Menge auch vierstellig mit ca. einer 2 vorne. "Normale" Gäste machen meistens ziemlich große Augen, Musiker weniger.

    Gerade 1 und 6 sind die, die ich auch habe von den Sinfonien. Die 1. gehört in die "wilde Phase", die 6. ist wenig persönlich.

    Das Highlight ist Ballet mécanique, außerdem andere Stücke der frühen 20er Jahre, insbesondere für Klavier. Die späteren Werke sind damit nicht mehr vergleichbar.

    Naja, Praktiker, was soll das heißen ... ich kann Aufnahmen überhaupt nicht bewerten, dafür müsste man sowohl den Notentext als auch die Forschungslage zum Werk und zur Aufführungspraxis kennen, und dann wäre immer noch offen, was man nun ästhetisch vom Interpreten wünscht. Da ich viel Ausgefallenes sammele, gibt es oft nur eine Aufnahme, oft orientiere ich mich am Preis und an Sonderangeboten. Was soll es für mich ausmachen, wenn bei irgendjemandem irgendeine Aufnahme "einschlägt"? Das hat nichts mit meinem Qualifikationsgrad zu tun.

    Insgesamt erinnern mich diese frühen Sinfonien, die entstanden, bevor Schmitt das Kloster Eberbach verließ und nach Holland auswanderte, insbesondere an die Hamburger Sinfonien Carl Philipp Emanuel Bachs: die plötzlichen harmonischen Schrägstände, das agile, vorantreibende und nervöse Innenleben. Der Bookletautor verweist hier eher an Abel, der ja aber auch CPE Bach sehr nahe stand (Bach-Abel-Konzerte).

    Die Bach-Abel-Konzerte waren aber mit Johann Christian Bach, der jetzt weniger die "plötzlichen harmonischen Schrägstände, das agile, vorantreibende und nervöse Innenleben" kultivierte ...

    Die alten Streichinstrumente wurden oft "modernisiert", also umgebaut (längerer Hals, höherer Steg, etc.)

    "Amati 1670" sagt also nichts aus betreffend "OPI" und "OMI". Eine umgebaute Amati ist dann ein "modern instrument", während eine neu gebaute Violine mit historischen Maßen und Materialien ein "period instrument" ist.

    Die alten Streichinstrumente wurden oft "modernisiert", also umgebaut (längerer Hals, höherer Steg, etc.)

    "Amati 1670" sagt also nichts aus betreffend "OPI" und "OMI". Eine umgebaute Amati ist dann ein "modern instrument", während eine neu gebaute Violine mit historischen Maßen und Materialien ein "period instrument" ist.

    Zu 90 Prozent, hin und wieder aber auch Spotify. Deshalb auch die genauen Angaben, ist wie ein Archiv für mich.

    Finde ich cool, dass Du mehrere Aufnahmen der Hindemith-Sonaten hast. Ich habe gestern Abend an Dich gedacht und die 2. angehört:

    Ernst Breidenbach spielt Hindemith, Webern, Strawinsky, Finkbeiner, Berg.

    Mich fasziniert das sehr, wie es ihm gelingt, mit seiner überraschend schlüssig klingenden "neuen Tonalität" die alten Formen zu füllen, und dieser abgeklärte Ausdruck! Wieso ist Prokofieff so beliebt und Hindemith so wenig?