Beiträge von Hermann

    Schubert Klaviersonaten *opi*

    gespielt von Paul Badura-Skoda



    Scheint bei JotPeeCee schon wieder aus zu sein.

    Habe ich in den letzten Tagen rauf und runter gehört. Zuletzt heute Morgen CD 9

    D664/D960

    Schubert und Beethoven auf dem Hammerklavier von Badura-Skoda passen perfekt in diese verrückten Zeiten.

    Ähja, klar, logisch; das muß ich nicht nachlesen. Infizierte können eben nunmal nur durch einen Test identifiziert werden ... (richtet sich nicht gegen Dich). Was nicht gemessen ist, kann nicht in der Statistik stehen ... was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß ...

    Logisch allerdings trotzdem eine wichtige Erkenntnis. Sie steigen poportional aber nicht exponentiell. Nun ja, ich beobachte mit Schrecken, was gerade in unserem Land abläuft, aber das hat nichts mit Covid oder Corona zu tun, sondern mit einer inszenierten Massenpsychose. Das hat auch etwas mit der Verlautbarung und Interpretation von Zahlen zu tun, aber noch viel mehr mit der Rolle der Medien insgesamt. Wenn ich mir die Fernsehnachrichten ansehe, bekomme ich auch Panik. Ich will auch nicht, dass Omi und Opi bzw. Mama und Papa sterben (zumal ich das ja dann selbst bin). Aber leider und damit kann man sich eben auch schwer abfinden, sterben nunmal Menschen und entscheidend ist in dieser Zeiten dann doch wieder eine statistische Erkenntnis, die könnte nämlich dabei helfen, die katastrophenvideodurchseuchte Birne frei zu bekommen (leider bei den meisten hoffnungslos): Es sterben heute nicht mehr Menschen als in dieser Jahreszeit üblich. Da kann man viel erzählen, in Schweden sterben auch nicht mehr Menschen als üblich. Man könnte die Krankenhäuser besser ausstatten, das wäre verdammt wichtig, denn dann würden üblicherweise weniger Menschen sterben und sie würden "besser" sterben, aber dazu leisten wir leider keinen Beitrag, wenn wir uns einreden (lassen), diese Erkältungssaison würde von einem Killervirus gestaltet. Die Zahlen in China, die angebliche Eindämmung, wer ist denn so naiv (Pardon!), das zu glauben, das hat sich doch nicht nur in einer Stadt abgespielt, das ist doch ein Riesenland und jetzt wird es von Italien und Spanien überholt und demnächst wahrscheinlich von Luxemburg.

    Inzwischen räumen Experten ganz vorsichtig eine mögliche Wirkung (kann jeder selbst ergoogeln) von Masken ein ... zu erklären ist das Phänomen recht einfach; aber die Erklärung kann ich mir hier, da bin ich ganz sicher, sparen - zumal ich sie bereits vor Wochen gab.

    Da gibt's eine viel einfachere Erklärung. Noch dazu völlig einleuchtend. In China haben sie einfach aufgehört zu testen. Bei uns steigen die Infiziertenzahlen proportional zu den Testzahlen, das kann man (im Übrigen einmalig) in der RKI-Veröffentlichung von Donnerstag nachlesen: vgl. die Tabelle auf Seite 6 oben. Wenn man dreimal so viele Leute testet, dann gibt es auch dreimal so viele Infizierte. Konsequenz: Es gibt keinesfalls ein exponentielles Wachstum, nicht im Entferntesten (laut RKI). Warum diese Konsequenz als eine wichtige und doch auch sehr beruhigende Information nicht herausgestellt wird und warum die - doch grundlegende - Information über den Zusammenhang von Testzahlen und Infiziertenzahlen in späteren Veröffentlichungen des RKI nicht mehr preisgegeben wird, bleibt allerdings das Geheimnis des RKI.

    Ich bin immer wieder verblüfft.

    ... kombiniert man nämlich die ergänzten Sätze von D612 mit D613 als Mittelsatz (wie beispielsweise B-S), erhält man bereits eine Sonate mehr; vgl. auch D625/505 und D571/604/570 ...


    Schubert ist ja nun schon eine Hausnummer in der Musikgeschichte und es gibt eine ganze Menge Musikhistoriker und trotzdem gibt es keine einheitlichen Linien allein mal bei der Zählung, Zuordnung seiner Klaviersonaten bzw. Sätze. Ich gewinne den Eindruck, die Spezialisten und "Kenner" philosophieren lieber über immer die gleichen Stücke, anstelle wenigstens mal vorab eine Bestandsaufnahme vorzulegen. Nun ja, bei anderen Komponisten gibt es da ja durchaus tragfähigere Ansätze, aber Schubert wurde offenbar bisher der Mühe nicht wert befunden. Dabei bin ich den beiden Interpreten sehr dankbar, auch wenn sie somit fast zwangsläufig unterschiedlich vorgehen, weil es so die Möglichkeit gibt, eben nicht nur das Spätwerk sondern auch die Klaviersonaten und Sätze in ihrer Entwicklung zu genießen und da finde ich die frühen Stücke bei Schubert auch sehr hörenswert.

    Und jetzt weiter mit ein bisschen Schubert

    Disk 2

    D557, 613/12, 568

    Ist ja schon eine scharfe Konkurrenz zu Vermeulens Kiste, aufnahmetechnisch, was die klangliche Präsenz, Klarheit, Nähe anbelangt, liegen da Welten dazwischen, dennoch hat Vermeulen auch seine Meriten, manches wirkt bei ihm sehr stimmungsvoll, durch die Art wie er sein Instrument mitunter zum Scheppern bringt. Badura-Skoda eher kühl, klassisch. Was ich noch gar nicht begreife, ist die Nummerierung der Sonaten bei Badura-Skoda und die "Zusammenstellung". Vermeulen nummeriert nicht und D613 finde ich bei ihm nicht nur D612 als einzelnes Adagio...*juck*

    inzwischen aber auch bereits wieder 2 Tage alt

    Ja, wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Trotzdem danke für den Link, der eine sehr bemerkenswertes Fazit enthält und der Mann scheint sich ja auszukennen. Wenn das am Ende zutreffen sollte, bin ich sehr gespannt, wie das erklärt werden wird. Also, dass die Maßnahmen greifen, schön und gut, aber irgendetwas sollte ja erst einmal da sein, wogegen sie dann greifen. Abwarten ...*wait* und den Humor nicht verlieren *flöt**ägy*

    Also, nochmal danke für den Hinweis. Wie du sagst. Wodarg argumentiert sachlich und er bringt eine Menge Informationen, die ich bis jetzt trotz eifriger Medien und DLF-Nutzung nicht hatte. Corona gab es schon, nicht nur bei Tieren. Es ist ein Virus wie Influenza, der sich eben von Jahr zu Jahr verändert, insofern ist er natürlich (jedes Jahr) neu. Menschen sterben in der Grippe-Saison an Lungenerkrankungen. Wenn bei ihnen Corona-Viren nachgewiesen werden, heißt das nur, dass sie mit diesen Kontakt hatten, nicht etwa, dass sie an diesen gestorben wären. Sie hatten nach aller Wahrscheinlichkeit auch mit vielen anderen Viren einschließlich Influenza und mit Lungenentzündung auslösenden Bakterien Kontakt. Also diese medizinischen Zusammenhänge waren mir nicht klar. Wenn nun neuerdings Corona-Viren nachgewiesen werden, was man letztes Jahr auch schon hätte tun können, dann liegt der Gedanke nahe, wir hätten eine Corona-Epedemie, am besten eine Pandemie und dann schlägt die Stunde der Exekutive, der entschlossenen Führer, so wie weiland Helmut Schmidt bei der Hamburger Sturmflut. So etwas ist für eine Politikerkarriere ein besonderer Moment und wenn wie in Frankreich, die Volksseele am Kochen ist oder in Italien die Regierung bröckelt oder in Deutschland keiner weiß ob ein bayrischer Ministerpräsident als Kanzler überhaupt denkbar ist und wo ist eigentlich die Bundeskanzlerin, dann heißt es Führungsstärke zeigen und sich wie Phönix aus der Asche aufschwingen. Was mich betrifft, ich betrachte das jetzt mal als schwach ausgeprägte Grippewelle mit stark ausgeprägtem Hysteriefaktor unter anderem zum Schaden aller Selbständigen (einschließlich meiner Holden) aber, nun ja, wir schaffen das.

    Ich möchte mich hier mal ganz herzlich für dieses verlinkte Video von Ulli bedanken. Ich habe mir den Herrn Wodarg angesehen und auch mal in seiner Wikipedia Biografie gestöbert und bei Frontal21 (ZDF) nachgelesen und ich muss sagen, meine Fresse, WOW!, was für ein interessantes und ambitioniertes gesellschaftliches Experiment im Gruppenexerzieren.

    Zum Magnificat von CPEB kann ich nur sagen, dass ich die Aufnahme als hervorragend und berührend in Erinnerung habe. Entsprechend optimistisch wäre ich bei JCBs Requiem, Letzteres ist aber rein spekulativ.

    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Klavierkonzerte Nr.1-5

    Ronald Brautigam, Die Kölner Akademie, Michael Alexander Willens



    Ich meine, Ulli hat sich zu dieser Einspielung schon positiv geäußert ... Ich habe mit dem Gedanken gespielt, diese Aufnahme zusätzlich zur Schoonderwoerd-Aufnahme anzuschaffen. Jetzt habe ich einen ziemlich harten Verriss in Concerto für März/April gelesen

    Zitat


    Es liegt an Brautigams Begleitern, dass diese Aufnahme hinter Hogwood & Co. zurückbleibt. Miachael Alexander Willens und die Kölner Akademie geben sich hier Meister der Banalisierung großer Musik zu erkennen. Reduziert auf knallige Akzente und forsches Durchmarschieren, scheint Beethovens Musik für den Dirigenten kaum mehr zu sein als ein Vehikel zur Demonstration seiner Verachtung klangschönen Musizierens. Knochentrockene, papierne Streicher und schrille Trompeten sollen vielleicht in besonderem Maße Authentizität verbürgen...

    Verschlimmert wird die Situation noch dadurch, dass Willens immer wieder unwichtige Nebenstimmen auf Kosten der Hauptstimmen in den Vordergrund stellt. Genannt sei das störende dominante Solo-Violoncello im ersten Solo des Klaviers im Finale des vierten Konzerts, das beispielsweise bei Lubin/Hogwood oder Levin/Gardiner das ist, was es sein soll: eine Begleitung. ...

    Jetzt habe ich Willens mit seiner Akademie bisher nicht als einen schrillen Effekthascher betrachtet, sondern eher als einen passionierten Ausgräber selten oder sonst nie gespielten Repertoires, der mir z.B. mit der Einspielung der Eberl-Klavierkonzerte auf Originalinstrumenten schon viel Freude bereitet hat, von daher würden mich eure Sichtweisen interessieren, ob er möglicherweise hier tatsächlich einen Bock geschossen haben sollte.


    Eine weitere Frage:

    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Klaviersonaten Nr.1-32

    Paul Badura-Skoda



    Diese Box war ja lange vergriffen und ist jetzt wieder aufgelegt worden. Ich besitze inzwischen die Brautigam-Box, die ja auch die Kurfürsten-Sonaten enthält und bin eigentlich recht glücklich mit dieser Aufnahme. Die Frage ist, ob die Anschaffung der Badura-Skoda-Einspielung hier noch einen interessanten neuen Aspekt hinzufügen könnte?


    Zum Dritten erscheint mir diese Aufnahme reizvoll:

    Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736)

    Stabat Mater

    Mit weiteren Werken von: Nicola Antonio Porpora (1686-1768), Leonardo Leo (1694-1744)

    Mitwirkende: Sandrine Piau, Christopher Lowrey, Les Talens Lyriques, Christophe Rousset



    Weiß hier schon jemand Genaueres bzw. wie ist eure Einschätzung?

    Habt ihr überhaupt, während ihr euch mit Musikhören und anschließendem Posten, wortreichen Ergüssen über diese und jene Fragwürdigkeiten und Absonderlichkeiten, von denen es ja nicht nur in der Musik, sondern auch in unserer Sprache, derjenigen, die hierzulande gesprochen wird, sogar im Besonderen, die Menge gibt, kindischem Spieltrieb folgend die Zeit vertreibt, bemerkt, dass heute, an diesem 25. Februar, der bundesweite Ehrentag des Schachtelsatzes ist, und habt ihr ihn auch entsprechend gewürdigt?*wait*


    Das hätte ein interessanter Beitrag zur kürzlich ausgehend von Savall diskutierten Einspielung der drei letzten Mozart Sinfonien werden können. Es gab auch einen recht euphorischen Beitrag heute dazu im DLF. Die Ausschnitte klangen ziemlich gut, v.a. nach dem Savall Erlebnis, weht hier augenscheinlich ein anderer, beschwingterer Geist. Allerdings handelt es sich bei dem Ensemble um eine nur leicht aufgehübschte OMI *omi* (Blech ist anscheinend laut DLF-Beitrag historisch), was mich am Kauf hindert. Ansonsten wird für meine Ohren in den letzten Takten (408) des Finales (werden im DLF-Beitrag gespielt) den Vorschlägen keinerlei Beachtung geschenkt, nichts Neues unter der Sonne *wait*.


    Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

    Symphonien Nr.39-41

    Ensemble Resonanz, Riccardo Minasi

    Derzeit:

    Masters of the Rolls

    Christopher Page, Gothic Voices

    Geistliche Werke anonymer Meister des 14.Jahrhunderts



    Heute morgen:

    Chiara Margherita Cozzolani (1602-1677)

    Vespro

    Emiliano Gonzalez Toro, I Gemelli



    Und davor noch:

    Anton Eberl (1765-1807)

    Klaviersonaten

    Luca Quintavalle


    CD1

    Also das interessiert mich jetzt brennend. Man kann also alle 15 Sinfonien von Kondraschin bei Yt finden, sie runterladen und bearbeiten und sogar auf CD brennen? Wenn es nicht zuviel Arbeit macht, wie geht das?

    Also ehrlich gesagt, wenn es das zu einem halbwegs akzeptablen Preis zu kaufen gäbe, würde ich das vorziehen. Youtube-dl ist ein Kommandozeilenprogramm für Linux-Distributionen. Damit kann man mit dem entsprechenden Befehl die Audiofiles in der bestmöglichen abgelegten Version herunterladen. Praktischerweise werden für solche Zwecke bei den Youtube Filmen i.d.R. in den beigefügten Informationen sekundengenau die Track-Grenzen angegeben. Das erleichtert die Arbeit mit dem Schnitt-Programm. Normalisieren der Tonspuren empfiehlt sich ebenfalls und manchmal muss man aufpassen, z.B. ist in diesem Fall bei Nr. 15 die Satzfolge vertauscht, was sich aber beim Schneiden leicht wieder richten lässt. Was mir bei Youtube nicht gefällt, ist die Werbung, nicht schön, wenn in einer Sinfonie plötzlich eine Minute Werbung läuft und das immer wieder. Durch den Download umgeht man diese inakzeptable Beeinträchtingung.

    Auf welchem Wege? Die Box ist doch überall kaum zu bezahlen.

    Via Youtube und Audacity (Schnitt-Programm). Sind zwar keine Super Audio CDs, aber, ehrlich gesagt, ich höre den Unterschied nicht, habe es mit Kopfhörer versucht. Bleiben ein paar Stunden Arbeit für die satzweise Erstellung der MP3s und WAVs sowie das Tagging, was sich aber vielfach automatisieren lässt und in diesem Fall gar nicht so schlecht bezahlt war.