Beiträge von Yorick

    oder Abstiche machen.

    Besser als Abstriche ... 8-)

    Tatsächlich trenne ich mich zumindest räumlich von meiner Sammlung. Sicher: die CDs machen vielleicht 50% der Sammlung aus, der Rest ist eh elektronisch. Und die CDs sind natürlich ebenfalls voll digitalisiert, so dass ich meine Sammlung auf der Wechselplatte und in der privaten on-premise Cloud immer verfügbar habe. Aber es ist doch ein Einschnitt.

    Auf jeden Fall, aber er ist notwendig und wird für jeden von uns früher oder später kommen. Wenigstens auf dem vorletzten Weg ins Heim schleppt jeder von uns nur noch seine Festplatte mit oder seinen Netzzugang. Besonders schöne CDs oder sehr günstige (gerade Boxen) kaufe ich noch immer, aber inzwischen bin ich süchtig nach den Flacs von eclassical und Presto Classical - mindestens CD-Qualität und keine Laufwerkgeräusche, dazu bequem und meist mit digitalem Booklet. Man wäre doch bescheuert, sich dann noch mit viel Material die Bude zuzustellen.

    Ich freue mich auf die neue Wohnung mit Raum zum Wohnen, Essen, Schlafen, Arbeiten … und Leben. Dazu gehören neben der Musik auch noch das Rollenspiel, gute Bücher, und hoffentlich auch viele Bekannte und einige Freunde.

    Daran tust du Recht: Es gibt neben den Dingen wesentlich mehr Menschen, die einem wichtig sein sollten und wenn uns die Technik unkompliziert den Besitz von tausenden CDs auf einer Festplatte ermöglicht, warum sollte man sich da die Wände mit Coverseiten tapezieren?! Für mich war der Schritt raus aus meiner Bibliothek und CD-thek auch sehr schwer, aber ich habe mich entschieden, dass mir meine Künftige (Juli!!!) wichtiger ist als Sachen, die ich ja trotzdem noch habe, nur eben 100km entfernt, also nicht so leicht erreich-, aber dennoch verfügbar.


    P.S. Handhabt nicht unser Lullist das auch so: Die CDs im Keller und im Rokokozimmer alles original und die Musik von der Festplatte ...

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    Hieraus:

    CD 53 und 54



    Claudio Monteverdi

    Vespro della beata vergine (Marienvesper) da concerto composta sopra canti fermi, 1610


    Cantus Cölln

    Konrad Junghänel
    1995

    CD 2


    Nikolai Medtner

    Sämtliche Klaviersonaten


    1 Sonate für Klavier g-moll op. 22


    Sonate für Klavier c-moll op. 25 Nr. 1 "Märchensonate"

    2 1. Allegro abbandonamente
    3 2. Andantino con moto
    4 3. Allegro con spirito


    Sonate für Klavier e-moll op. 25 Nr. 2 "Der Nachtwind"

    5 1. Introduzione : andante - Allegro
    6 2. Poco e poco Allegro molto sfrenatamente, presto


    Letzte Nacht ... dem Nachtwind konnte ich korrespondieren ...

    1. Durch die Einzigartigkeit jedes Dings und jedes Lebewesens auf Erden, ist ein Vergleich zwischen was und wem auch immer prinzipiell nicht- bzw. unmöglich.

    2. Durch den universalen Zusammenhang zwischen allen Dingen und Lebewesen auf Erden ist ein Vergleich zwischen allem und jedem immer möglich und sogar notwendig.

    (Mitschnitte in den Konzerträumen der Wiener Erstaufführungen - Landhaussaal des Palais Niederösterreich Wien)

    Ludwig van Beethoven

    2. Sinfonie D-Dur op. 36 (1802)


    Wiener Akademie

    Martin Haselböck

    2014



    Georg Friedrich Händel

    An Occasional Oratorio (HWV 62)


    Susan Gritton

    Lisa Milne

    James Bowman

    John Mark Ainsley

    Michael George


    The Choir Of New College, Oxford

    The King's Consort

    Robert King

    28. Juli – 4. August 1994



    Wolfgang Amadeus Mozart

    Sinfonie Es-Dur KV 543 (1788) „Schwanengesang“-Sinfonie ("39")

    Sinfonie g-moll KV 550 (1788) ("40")

    Sinfonie C-Dur KV 551 (1788) "Jupiter-Sinfonie ("41")


    Le Concert des Nations

    Jordi Savall
    2017/2018


    Genau mein Fall; aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses wilde Getümmel mit wuchtigen Akzenten in Wolferls Sinne gewesen wäre ...