Beiträge von Yorick


    Ich hieraus:

    CD 4


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    Johann Sebastian Bach

    Orgelwerke Vol.4a: Toccata & Fuge BWV 540; Choräle BWV 651-661 Choräle BWV 651-661

    1: Toccata et Fuga in F-Dur, BWV540

    2: Fantasia super "Komm, Heiliger Geist", BWV651

    3: Komm, Heiliger Geist, BWV652

    4: An Wasserflüssen Babylon, BWV653

    5: Schmücke dich, o liebe Seele, BWV654

    6: Trio super "Herr Jesu Christ, dich zu uns wend", BWV655

    7: O Lamm Gottes unschuldig, BWV656

    8: Nun danket alle Gott, BWV657

    9: Von Gott will ich nicht lassen, BWV658

    10: Nun komm, der Heiden Heiland, BWV659

    11: Trio super "Nun komm, der Heiden Heiland", BWV660

    12: Nun komm, der Heiden Heiland, BWV661


    Matthias Eisenberg / Orgel St. Ulrici, Braunschweig
    1990


    CD 1


    GREAT CONDUCTORS OF THE 20th CENTURY 11: NICOLAI MALKO


    Michail Glinka

    Ouvertüre: Ruslan und Ljudmila, 1837–42


    Philharmonia Orchestra
    Nicolai Malko

    17. Februar 1956 (Kingsway Hall, London)


    Alexander Borodin

    Sinfonie Nr. 2 h-Moll (1869–76)


    Philharmonia Orchestra
    Nicolai Malko

    23. September 1955 (Kingsway Hall, London)


    Nikolai Rimski-Korsakow

    Snjegurotschka (Schneeflöckchen, 1880–81, UA 1882): Tanz der Gaukler


    Philharmonia Orchestra
    Nicolai Malko

    1. März 1956 (Kingsway Hall, London)


    Pjotr Tschaikowski

    Suite aus dem Ballett Der Nussknacker op. 71a (1892)


    Philharmonia Orchestra
    Nicolai Malko

    9./ 11. Februar 1956 (Kingsway Hall, London)


    Sergei Prokofjew

    Sinfonie Nr. 7 cis-moll, op. 131 (1951/52)


    Philharmonia Orchestra
    Nicolai Malko

    4./ 7. Februar 1955 (Kingsway Hall, London)


    Ich hieraus:

    CD 7


    Johannes Brahms

    Klaviersonate Nr. 3 f-moll op. 5 (1854)


    Grigory Sokolov, Klavier

    20. Oktober 1993 (Salle Gaveau, Paris: live)


    Nach einerstündiger Radtour mit Babsi bei schneidendem Wind und Eisregen in heißer Wanne ...

    CD 7


    Felix Mendelssohn Bartholdy

    Geistliche Chorwerke: Choral-Harmonisierungen (Vom Himmel hoch; Das deutsche Gloria; Wie schön leuchtet der Morgenstern)
    Kyrie in c (1823), Jube Domine (1822), Cantique pour l'Eglise Wallone, 2 Englische Psalmen, 7 Psalmen (Lobwasser), 11 Psalmmotetten

    Choralharmonisierungen (1843) [10.25]


    Kyrie in C (1823) [12.18]
    Jube Domine (1822) [6.20]
    Cantique pour l’Eglise Wallone de Francfort (1846) [1.34]
    2 English Psalms (1839) [5.24]
    7 Psalms (1843) [6.53]
    13 Psalm Motets (1821) [35.24]


    Chamber Choir of Europe

    Wurttembergische Philharmonie Reutlingen
    Nicol Matt
    2002 (Kloster Bronnbach, Wertheim)


    Eugen d’Albert

    Tiefland, Musikdrama 2 Akte und Prolog (1903)


    Ernst Gutstein

    Theo Adam

    Günther Leib

    Hanne-Lore Kuhse

    Heinz Hoppe

    Rosemarie Rönisch


    Staatskapelle Dresden

    Paul Schmitz

    1963


    Gestern am späteren Abend ...


    Gustav Mahler

    10. Sinfonie Fis-Dur (Fassung nach Cooke II)


    Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt

    Eliahu Inbal

    15.-17. Januar 1992


    Ziemlich oberaffenendgeil ...

    Es scheint aber so, als läge auch bei den berühmten Dirigenten eine Konzeption zu Grunde; bei Mitropoulos etwa wird die berühmte und auch sonst oft verwertete Mahlersche Sechste in bis dahin noch nicht gegebener Klangqualität veröffentlicht, bei Furtwängler konzentrieren sich Kriegsaufnahmen; bei Klemperer wirft man Blicke auf die früheste Zeit and so on. Editionsdiskographisch dürfte heute natürlich manches überholt sein.

    Anlässlich der Feierlichkeiten zu 30 Jahren Wende und den noch zu erwartenden zu 30 Jahre deutsche Einheit gibt es immer wieder Spaßvögel, die tatsächlich vorwurfsvoll konstatieren, dass Ost und West noch immer nicht zusammengewachsen seien. Ich habe immer den Verdacht, dass manche Jeremiade ernst gemeint sein und es wirklich Menschen geben könnte, die eine innere Einheit für möglich halten.


    Dass das per se unmöglich ist, versteht sich! Formaljuristisch und also verfassungsrechtlich ist die DDR der BRD beigetreten nach Artikel 23 des Grundgesetzes alter Fassung, historisch gesehen hatte das sozialistische Experiment gegenüber dem realen Kapitalismus das Nachsehen. Es gab also keine Einheit auf Augenhöhe; dafür Sieger und Verlierer. Wer verlangt, dass West und Ost nach nur 30 Jahren zusammengewachsen wären, verlangt Unmögliches. So schnell die Einheit aus vor allem einer Reihe von glücklichen Umständen und Zufällen auch zustande kam, so wenig werden davon die essentiellen Aspekte berührt.


    Ich komme gerade wieder darauf, weil ich immer wieder Wortmeldungen aus den alten Bundesländern registriere, die den fundamentalen Unterschied dokumentieren. Im Urlaub des letzten Frühjahrs frug mich meine Vermieterin im Wendland – eine studierte Frau mit Lebenserfahrung – ob denn die Wende wirklich so hart für uns gewesen wäre. Sie wollte mich nicht auf den Arm nehmen oder foppen, sie meinte das wirklich ernst und war ehrlich interessiert. Und als ich ihr nach kurzen Augenblicken der Fassungslosigkeit von jahrelanger Arbeitslosigkeit der Eltern, Existenzangst, unglaublichem Druck beim Studium etc. sprach, konnte ich an ihren Augen sehen, dass sie sich sichtlich mühte, aber nicht verstand. Ein anderer kultivierter und kluger Kopf, der noch zu jung war seinerzeit, erinnerte sich, man habe die damaligen Ereignisse in seinem Umfeld mit einem Schulterzucken ohne viel Aufhebens zur Kenntnis genommen.


    Warum auch nicht, das ist doch nachvollziehbar! Für den einen Partner der „Einheit“ blieb alles beim Alten; alles blieb so, wie es war, auch wenn manches vielleicht lästigfiel wie der Soli oder die marodierenden Ossis im Grenzgebiet. Für die anderen änderte sich alles: Wer als ehemaliger DDR-Bürger den vollständigen und totalen Zusammenbruch eines gesellschaftlichen Systems, das man für ewig erachtete, in materieller und ideeller Hinsicht erlebt hat; entwickelt konsequenterweise ein anderes Weltbild als jemand, dem man nicht die Wirklichkeit umstürzte und selbst die eigene Biografie und die des alten Staates umdeutete. Zumal das Erlebnis eines sich die Reste der Ostzone einverleibenden raubtierhaften Kapitalismus sicher nicht förderlich war für andere Einstellungen.


    Ich vergleiche das gerne mit einer Beziehung, die erst spät zwischen zwei Menschen über die 40 zu Stande kommt: Beide haben bis dahin ihr eigenes Leben gelebt; haben sich etwas aufgebaut, arbeiten in ihren Berufen, haben erwachsene Kinder, Wohneigentum, gewachsene soziale Strukturen. Wenn nun einer für den anderen alles aufgibt, zu ihm zieht und so neben Wohnort- und Arbeitswechsel auch ein komplett neues soziales Umfeld dazukommt bei weitgehendem Verlust der eigenen älteren; so muss der Partner, für den alles so bliebt wie es ist und der höchstens ein wenig Platz machen muss im Haus, schon sehr reif und aufgeklärt sein, damit dieses Ungleichgewicht nicht mittelfristig zu Problemen und letztlich zur Trennung führt.


    Und im Osten wird das Bewusstsein einer Benachteiligung so lange sich fortschreiben; so lange Menschen leben, die das, selbst wenn sie noch zu jung waren 1990, an ihre Kinder und Kindeskinder als mentale Tradition weitergeben. Und solange man im Westen nicht begreift, dass man so gut wie alles falschgemacht hat in den letzten 30 Jahren, wird sich ebenfalls nichts ändern.


    Eugen d’Albert

    Tiefland, Musikdrama 2 Akte und Prolog (1903): Auszüge


    Marta – Inge Borkh
    Nando – Johannes Elteste
    Nuri – Catarina Alda
    Pedro – Hans Hopf
    Sebastiano – Thomas Stewart
    Tommaso – Hans-Bruno Ernst

    Chor der Deutschen Oper Berlin

    Bamberger Symphoniker

    Hans Löwlein

    9. November 1964 (Bamberg at Kulturraum)

    CD 6


    Felix Mendelssohn Bartholdy

    Geistliche Chorwerke: 3 Kirchenmusiken op. 23, 3 Motetten op. 69, 3 Psalmen op. 78


    Aus tiefer Not, Op. 23 (1830) [12.42]
    Mitten wir im Leben sind (1830) [7.39]
    Jesus, meine Zuversicht (1824) [10.17]
    3 Motets Op. 69 (1847) [21.50]
    3 Psalms Op. 78 (1849) [19.44]


    Chamber Choir of Europe

    Wurttembergische Philharmonie Reutlingen
    Nicol Matt
    2002 (Kloster Bronnbach, Wertheim)


    Heute Morgen ...

    CD 5


    Felix Mendelssohn Bartholdy

    Geistliche Chorwerke: Hora est, Te Deum, Ave Maria op. 23, Deutsche Liturgie


    Hora est (1828) [8.46]
    Te Deum a 4 (1832) [8.38]
    Ave Maria, Op. 23 (1832) [7.58]
    Te Deum a 8 (1826) [34.43]
    The German Liturgy (1846) [7.01]


    Chamber Choir of Europe

    Wurttembergische Philharmonie Reutlingen
    Nicol Matt
    2002 (Kloster Bronnbach, Wertheim)


    Schon gestern Morgen ...