Beiträge von Yorick

    Der Straßenverkehr wird in der Bundesrepublik tatsächlich DER Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse sein. Was dort täglich an Rohheit, Rücksichtslosigkeit, Dummheit, Ignoranz, Unachtsamkeit, Grausamkeit, Dominanzgehabe, Frechheit, Ignoranz, Mobbing, Dreistigkeit, Gedankenlosigkeit, Sozialdarwinismus, Potenzprotzerei etc. stattfindet; passt wie Arsch auf Eimer zu unserer egoistischen, egomanischen, narzisstischen, selbstverliebten, überindividualisierten Gesellschaft, die nur noch das eigene Selbst und Vorankommen kennt und den Schritt vom Ich zu Wir nicht mal auf der Straße begreift, wenn es um Leben und Tod geht.


    Auf der Autobahn wird gerast und gedrängelt, unter Druck gesetzt und genötigt; mit dem eigenen und vor allem dem Leben unschuldiger Menschen gespielt; lebenshungrige und lebensmüde, todesverachtende und todesmutige Lenker reißen immer andere mit in den Tod; andere verunsichern mit ständigen Spurwechseln und halten sich für damit für STVO-konform. Auf den Landstraßen wird riskant überholt, die Kurven werden geschnitten und man fährt gerne mal wie auf dem Highway auf den Millimeter auf. Gebremst wird immer überraschend und vor allem unnötig und wer gerne raucht oder Fast-Food verspeist im Fond, wirft sein gebrauchtes Zeugs schonmal dem nachfolgenden KFZ an die Frontscheibe.


    Die Farben rot und gelb betrachtet man lediglich als Hinweise und grün hat man eigentlich immer; überholen ist auf allen Spuren erlaubt und den Fahrtrichtungsanzeiger rechtzeitig zu setzen gilt als langweilig. Oft unterbleibt das heute ja ganz; aber wenn man mal blinkt; dann möglichst unverhofft und abrupt, sodass man auch die Verlangsamung und Bremsung des Kraftfahrzeugs erst im letzten Moment mitbekommt als nachfolgender Verkehrsteilnehmer oder in der Richtung an einer Kreuzung Wartender.


    In den Kreisverkehr muss man möglichst hineinbrettern, dass die Autos der anderen Einmündungen keine Chance haben, ihr Vorfahrtsrecht wahrzunehmen. Überhaupt wird die Vorfahrtsregel sehr elastisch und großzügig ausgelegt; ob nun rechts vor links (nur noch im Straßenverkehr überhaupt möglich) oder mit dem Schild „Vorfahrt beachten“ oder „Stopp“ – wer schneller ist, fährt zuerst und wenn man doch langsamer ist als vermutet, hat der andere ja auch eine Bremse. Man kann ruhig auch mal von den südlichen Ländern lernen!


    Die hohe Schule aber des modernen Verkehrsverhaltens ist das allumfassende Desinteresse an vorausschauendem Fahren, einem antizipierenden Verhalten im Straßenverkehr. Der Klassiker die rechte Spur auf der Autobahn, wenn man schon aus der Ferne sieht, dass ein Kleinwagen betulich auf einen LKW auffährt und er minutenlang Zeit hätte, um zu blinken und auf die mittlere Spur zu wechseln; aber nein, er fährt fast auf und schert dann oft ohne zu blinken völlig überrascht vom Laster vor ihm aus und gefährdet damit die Wagen auf der zweiten und dritten Spur, die nun im Dominoeffekt aus derselben vertrieben werden.


    Gerne gesehen sind aber die regelmäßigen Veranstaltungen am Straßenrand, im Kreisverkehr oder an einer Kreuzung, wenn es einen Unfall gab oder einer den anderen ausbremste: Dann steigt schon mal einer wutentbrannt aus und steckt dem anderen durch die Fahrertürscheibe erstmal zwei oder drei auf, bis das Blut spritzt; oft wird diese Tür dann in der Folge als Offensivverteidigung benutzt, damit sich der Kampf nun unter freiem Himmel abspielen kann; bei dem wechselseitig auch Gemahlinnen, Kinder und Haustiere mittun. Die Polizei findet dann entweder niemanden mehr vor, weil sie sich an alle Verkehrsregeln halten muss; ein Blutbad oder eine Verbrüderungsszene, die urplötzlich in brachiale Gewalt gegen den Freund und Helfer ausufern kann.


    Anton Bruckner

    Sinfonie f-moll ("Studiensymphonie"; "Doppelnull", "00") - WAB 99 (1863)


    1 I. Allegro molto vivace 15:48
    2 II. Andante molto 12:15
    3 III. Scherzo: Schnell - Trio. Langsamer 4:44
    4 IV. Finale. Allegro 10:32


    Philharmonie Festiva

    Gerd Schaller

    September 2015

    Sehr nachdenklich haben mich die Dokumentationen über Sexualbegleitung gemacht, weil ich mit Michel Houellebecq sehr entschieden der Meinung bin, dass die sexuelle Revolution seit Ende der 60er eine Befreiung nur für die gebracht hat, die damit auch etwas anzufangen wussten; weil sie die entsprechenden Möglichkeiten besaßen. Ansonsten verstärkt sich Jahr für Jahr der Eindruck, dass unsere angeblich so offene, tolerante, freizügige und aufgeklärte Gesellschaft prüder und verklemmter geworden ist als noch vor den Zeiten der Blumenkinder und das sozuagen im starken Kontrast zu einer massenmedial kaum auszublendenden Erotisierung, Sexualisierung und sogar Pornografisierung unseres Alltags bis in die letzten Winkel hinein, die sogar eine immer jünger und älter werdende Klinetel umfasst.


    Wie kommt es also, dass engagierte Dokumentationen wie die erwähnten auf so große Vorbehalte und Ablehnung stoßen? Wie kommt es, dass eine Gesellschaft, die für jede nur denkbare und tatsächlich oder nur eingebildet verfolgte und unterdrückte Minderheit Antidiskriminierungskampagnen startet und alle möglichen Rechte einfordert und zuweilen sogar durchsetzt; das allgemeine Recht auf Sexualität für jeden Menschen nicht auf die Agenda setzt?! Was ist mit all den Menschen, die keine Chance auf ein erfülltes Sexualleben haben, weil sie alt, krank, behindert, fett, hässlich oder sonst wie benachteiligt sind auf dem Markt der Geschlechter und im Schwungrad der Partnerbörse? Sexualität ist für die meisten Menschen (ja, ich weiß, es gibt auch asexuelle) existenziell und damit enorm wichtig für ein Leben in Würde und Freiheit.


    Ich weiß für das Problem keine Lösung und ich denke schon, dass diese auch nicht möglich ist; denn ein Recht auf Sexualität der einen setzt ja die "Pflicht" anderer voraus, diese geben zu wollen. Aber ich meine schon, dass gerade die Sexualtherapeuten ein Weg sind, den man beschreiten kann; und dass man angesichts dieser ganzen Thematik auch mal versucht, andere permanente Forderungen nach diversen Aspekten von Gleichheit und Gleichberechtigung etwas nüchterner zu sehen mit Blick auf die Chancen von deren Verwirklichung.

    Ich bin sicher nicht der erste, der über eine Soziologie des Einkaufswagens nachdenkt; aber es ist schon eine faszinierende und spannende Beschäftigung, sich an der Supermarktkasse die Inhalte der anderen Wagen anzuschauen und nachzusinnen, was dieser wohl über den zeitweiligen Inhaber auszuagen vermag.


    Und da rede ich nicht von den schon klischeehaften und pauschalisierenden Schubladen, also vom Penner um die Ecke, der sich sein Bierchen und seinen Flachmann zum Frühstück holt; vom Junggesellen mit den Fertiggerichten und Dosenravioli; den Hausfrauen mit den turmhoch beladenen Schwerlasttransportern und mehreren Blagen im Schlepptau oder der schlecht eingewollten Ökobraut mit dem Gemüse und den Körnersamplern. Das ist in der Masse schon deutlich komplexer und differenzierter zu bewerten; aber man hat ja auch den Menschen dazu, dessen Kleidung, seinen Habitus, sein Auftreten, das Auto vor der Tür auf dem Parkplatz.


    Was also sagt der jeweilige Einkaufswagen über den Menschen aus, den Familienstand, den Charakter, den Fitness- und Ermährungszustand und letztlich sein Wesen. Könnte man glatt eine Quizsendung draus machen ...

    Sexualbegleitung: Liebe ist für alle da


    Zitat

    Oliver ist Sexualbegleiter. Ziel einer Sexualbegleitung ist es, unter anderem Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, ein positives Körpergefühl zu entwickeln und den Weg für eine selbstbestimmte Sexualität zu ebnen. Olivers Entscheidung, 2017 die Ausbildung zum Sexualbegleiter zu machen, beruht auch auf seiner eigenen persönlichen Entwicklung und den damit verbundenen Erfahrungen. Er war in seiner Jugend sehr schüchtern. Darum konnte er in der Pubertät seine eigene Sexualität nicht wirklich entdecken und ausprobieren. Er war einfach zu unsicher im Umgang mit dem anderen Geschlecht, auch seine eigenen Bedürfnisse kannte er nicht so recht. Die erste richtige Freundin hatte er dann im Alter von 25 Jahren. Das war für Oliver ein großer Schritt - sich für die neue Welt der Nähe und Intimität schrittweise zu öffnen. Endlich konnte er seine eigene Sexualität überhaupt erst kennenlernen. Mit Mitte Dreißig ging er dann noch eine Stufe weiter und entdeckte sogenannte Kuschelabende und letztlich das Tantra. Die Erfahrungen, die er dabei machte und die Zärtlichkeiten mit Fremden stärkten sein Selbstbewusstsein so sehr, dass er etwas von seiner Erkenntnis und dem neu gewonnenen Glück nun in seinem Beruf als Sexualbegleiter abgeben möchte. Oliver spricht mit Leeroy Matata über seinen Beruf, wie er dazu gekommen ist und welche Hürden es heute immer noch in Bezug auf sexuelle Freiheit in unserer Gesellschaft gibt.


    Wie schon in der Dokumentation Die Berührerin Sex für Menschen mit Behinderungen ist meine Bewunderung für die jeweiligen Protagonisten grenzenlos und mein Respekt vor den Filmemachern groß, dass sie es sich trauen, solche in der "freiesten und offensten und tolerantesten und aufgeklärtesten Gesellschaft von allen" tabuisierte Themen anzupacken. DAS sind Themen, über die man nachdenken muss ...


    Ich bin ja in Sachen Coronamanagment mit unserer Bundesregierung in vielem unzufrieden; vor allem dem inkonsequenten, zu kurzfristgen Hin und Her; aber ich bin durchaus einverstanden auch mit der Beschneidung von Grundrechten, weil ich täglich sehe, dass die Leute einfach nicht mehr gewohnt sind, sich an Ge- und verbote zu halten.


    Das Schild oben steht nun mehrfach und deutlich sichtbar in der Herressener Promenade, es ist in der Sprache dieses Landes verfasst und verhältnismäßig verständlich gehalten. Dennoch sehe ich jeden Tag dutzende Bürger diese Weisung missachten und zwar junge, mittelalte, alte und uralte; Männer, Frauen, Kinder und Babys; Biodeutsche, Eingebürgerte und Migranten. Unmengen an Brot, Brötchen, Snacks und sonstigen Nahrungsmitteln werden da verfüttert; einem Greis frisst der sonst gemeingefährliche Schwan, vor dem sogar Babsi Respekt hat, aus der Hand; und eine sehr nette und freundliche Lotusblüte aus Fernost, Vietnam oder Thailand, habe ich sogar im Verdacht, sie mästet die Tiere ganz pragmatisch, weil sie glaubt, sie könne sie eines Tages schlachten und ihrer Familie vorsetzen; im Unwissen also um die privatrechtliche Stellung von Enten im öffentlichen Raum.


    Selten einmal spreche ich die Leute an und verweise auf die Sinnhaftigkeit der Aussagen auf dem Schild; aber das ist natürlich völlig zwecklos; man erhält Antworten in der Bandbreite von der größten Harmlosigkeit über größtmögliche Ignoranz bis zu unverhohlener Feindseligkeit; wobei die älteren Autochthonen die ärgsten, unverbesserlichsten, vorlautesten und aggressivsten sind. Daher nimmt es nicht wunder, wenn man sich dieses Verhalten ins hygienische und Medizinische extrapoliert, dass die Infektionszahlen nicht sinken; denn die meisten Menschen sind zwar unmündig und kaum lebensfähig allein, aber ohne knallharten Druck mit Strafen und finanziellen Einbußen sind sie nicht zu bändigen in ihrer forcierten Gleichgültigkeit gegen Normen und Gesetze. In einem totalitären Staat verlernen die Menschen den Widerstand, in einem freien verlernen sie den Gehorsam.


    Anton Bruckner

    Sinfonie f-moll ("Studiensymphonie"; "Doppelnull", "00") - WAB 99 (1863)


    1 Allegro Molto Vivace 11:21
    11-2 Andante Molto 12:31
    11-3 Scherzo: Schnell 5:05
    11-4 Finale: Allegro 8:13


    Royal Scottish National Orchestra

    Georg Tintner
    3. und 4. September 1998 (Henry Wood Hall, Glasgow, Scotland)


    Booklet


    ANTON BRUCKNER 1824–1896
    Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“, WAB 104 (Fassung von 1878/1880) 72:10


    01 Bewegt, nicht zu schnell 20:55
    02 Andante quasi Allegretto 17:30
    03 Scherzo. Bewegt – Trio. Nicht zu schnell. Keinesfalls schleppend 11:27
    04 Finale. Bewegt, doch nicht zu schnell 22:18

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Mariss Jansons Dirigent
    26.–28.November 2008 (München, Philharmonie im Gasteig: live)


    Gregorian Chant


    Advent [12.36]
    1 Regem Venturum Dominum 4:03
    2 Alleluia Ostende Nobis 2:21
    3 Veni Redemptor Gentium 1:44
    4 Ecce Virgo 2:06
    5 O Sapienta 2:31


    Christmas [11.55]
    6 Hodie Scietis - Introitus VI / In Nativitate Domini Ad Missam In Vigilia 2:11
    7 Hodie Scietis - Graduale II / In Nativitate Domini Ad Missam In Vigilia 4:56
    8 Alleluia. Crastina Die - Alleluia VIII / In Nativitate Domini Ad Missam In Vigilia 1:40
    9 Tollite Portas - Offertorium II / In Nativitate Domini Ad Missam In Vigilia 1:22
    10 Revelabitur - Communio I/In Nativitate Domini Ad Missam In Vigilia 1:53


    Easter [15.38]
    11 Nunc Tempus Acceptabile - Hymnus 1:17
    12 Alleluia. Confitemini - Antiphona VIII Ad Tempus Paschale, Dominica Resurrectionis 1:03
    13 Resurrexi - Introitus IV Ad Tempus Paschale, Dominica Resurrectionis 3:40
    14 Haec Dies - Graduale II Ad Tempus Paschale, Dominica Resurrectionis 3:39
    15 Alleluia. Pascha Nostrum - (VII) ad Tempus Paschale, Dominica Resurrectionis 1:40
    16 Victimae Paschali Laudes - Sequentia I Ad Tempus Paschale, Dominica Resurrectionis 1:35
    17 Terra tremuit - Offertorium IV ad Tempus Paschale, Dominica Resurrectionis 1:14
    18 Pascha Nostrum - Communio VI Ad Tempus Paschale, Dominica Resurrectionis 1:16


    Ascension [9.58]
    19 Jesu, Nostra Redemptio - Hymnus Ad Vesperas (IV) 2:18
    20 Alleluia. Ascendit Deus (IV) - From: Proprium de Tempore. Tempus Paschale. In Ascensione Domini. Ad Missam 1:34
    21 In paradisum - Chorus angelorum - Antiphonae (VII & VIII) from: Liturgia Defunctorum. Ordo Exsequiarum 1:07
    22 Ego Sum Resurrectio Et Vita - Canticum Zachariae - Antiphona (II) from: Liturgia Defunctorum. Ordo Exsequiarum 5:05

    Pentecost [9.54]
    23 Hymnus (VIII) - Veni Creator Spiritus 2:19
    24 Introitus (III) - Intret Oratio Mea 2:26
    25 Communio (V) - Ultimo Festivitatis Die 3:34
    26 Hymnus (VIII) - Salve Mater 1:37


    The Life Of Mary [7.14]
    27 Hymnus (II) - Gabriel Angelus (& Magnificat) 1:59
    28 Communio Et Magnificat 1:58
    29 Ave Maria - Offertorium (VIII) From Proprium De Sanctis. Die 8 Decembris. In Conceptione Immaculata B. Mariae Virginis. 1:52
    30 Regina Caeli - Antiphona (VI) From Cantus Ordinarii Officii. Dominica Ad Completorium 1:37


    Choralschola Hofburgkapelle Wien

    Hubert Dopf

    1990

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    Beethoven 32. Vol.7. Boris Giltburg


    Ludwig van Beethoven

    Klaviersonate Nr. 23 f-moll op. 57 (Appassionata) (1804)


    1 I. Allegro assai 9:59
    2 II. Andante con moto 6:23
    3 III. Allegro ma non troppo - Presto 8:13


    Ludwig van Beethoven

    Klaviersonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78 (1809)


    4 I. Adagio cantabile - Allegro ma non troppo 7:28
    5 II. Allegro vivace 2:50
    6 I. Presto alla tedesca 5:01


    Ludwig van Beethoven

    Klaviersonate Nr. 25 G-Dur op. 79 (1809)


    7 II. Andante 2:33
    8 III. Vivace 2:30


    Ludwig van Beethoven

    Klaviersonate Nr. 26 Es-Dur op. 81a (Les Adieux – Das Lebewohl) (1809)


    9 I. Das Lebewohl. Adagio - Allegro 7:31
    10 II. Abwesenheit. Andante espressivo 3:08
    11 III. Das Wiedersehn. Vivacissimamente 5:42


    Boris Giltburg (Klavier: Jaques Samuel Pianos, London)

    Dezember 2019 (Fazioli Concert Hall, Sacile, Italy


    Letzte Nacht ...


    ANTON BRUCKNER 1824–1896
    Symphonie Nr. 3 d-moll / D minor, WAB 103 (3. Fassung von 1889) 56:19


    01 Mehr langsam, misterioso 22:06
    02 Adagio, bewegt, quasi Andante 13:51
    03 Ziemlich schnell – Trio 7:13
    04 Finale. Allegro 13:09

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
    Mariss Jansons

    20./21. Januar 2005 ·(München, Philharmonie im Gasteig: live)


    MOZART. Gran Partita. WIND SERENADES K 361 & 375


    WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)

    Serenade No. 11 K. 375
    E flat major / Mi bémol majeur / Es-Dur
    1 | I. Allegro maestoso 7’39
    2 | II. Menuetto - Trio 3’36
    3 | III. Adagio 5’45
    4 | IV. Menuetto - Trio 2’21
    5 | V. Finale. Allegro 3’40


    Serenade No. 10 ‘Gran Partita’ K. 361
    B flat major / Si bémol majeur / B-Dur
    6 | I. Largo - Molto allegro 9’49
    7 | II. Menuetto - Trio I - Trio II 8’56
    8 | III. Adagio 5’19
    9 | IV. Menuetto. Allegretto - Trio I - Trio II 4’55
    10 | V. Romance. Adagio 6’31
    11 | VI. Tema con variazioni. Andante 9’38
    12 | VII. Finale. Molto allegro 3’31


    Soloists from the Akademie für Alte Musik Berlin
    Xenia Löffler, oboe
    Michael Bosch, oboe
    Ernst Schlader, clarinet (K. 375) and basset horn (K. 361)
    Markus Springer, clarinet
    Benjamin Reissenberger, clarinet *
    Philippe Castejon, basset horn *
    Erwin Wieringa, horn
    Miroslav Rovenský, horn
    Jana Švadlenková, horn *
    Victoria Hauer, horn *
    Jane Gower, bassoon
    Eckhard Lenzing, bassoon
    Christine Sticher, double bass *


    Januar 2020 (Teldex Studio Berlin, Berlin)


    WALTER BRAUNFELS (1882 - 1954)
    Don Gil von den gru..nen Hosen, op. 35/2 (1921-23)
    Don Gil Of The Green Breeches, Op. 35/2
    1 Vorspiel / Prelude.................................................................................... 6:11


    Divertimento op. 42 (1929)
    (fu..r Radio-Orchester / for radio-orchestra)
    2 I. Mäßig bewegt .................................................................................. 3:20
    3 II. Gemessen, doch immer bewegt .................................................... 3:15
    4 III. Langsam ............................................................................................5:44
    5 IV. Zeitmaß der Sarabande...................................................................3:56
    6 V. Sehr lebhaft.......................................................................................3:54


    Ariels Gesang, op. 18 (1910)
    Ariel’s Song, Op. 18
    7 nach Shakespeares „Der Sturm“ für kleines Orchester......................8:36
    after Shakespeare’s Tempest for small orchestra


    Serenade Es-Dur, op. 20 (1910)
    Serenade in E flat major, Op. 20
    8 I. Leicht bewegt................................................................................... 8:17
    9 II. Lebhaft, ausgelassen....................................................................... 3:19
    0 III. Ruhig..................................................................................................8:40
    ! IV. (Die Achtel fast so rasch wie bisher die Viertel)...........................4:03


    ORF VIENNA RADIO SYMPHONY ORCHESTRA
    GREGOR BÜHL

    12.-13. & 16. Juni 2020 Wien, Radio Kulturhaus,)

    Wer sollte Mediziner werden können in unserer Republik? Die bisherige Numerus-Clausus-Zulassungsprozedur halte ich für komplett verfehlt, wie überhaupt die meisten Grundsätze bei Studienzulassungen. Aber gerade das Virus dieser Zeit legt den Finger in alle Wunden und was ist wichtiger, als dass die richtigen Leute die weißen Kittel anziehen und die falschen besser keine Patienten in die Hände bekommen.


    Dass angehende Mediziner einen Schnitt von 1,0 bis 1,2 haben müssen, um an bundesdeutschen Universitäten zum Medizinstudium zugelassen zu werden, ist in dieser Ausschließlichkeit trotz aller Wartelisten, nationaler und internationaler Umwege, Schlupfwinkel etc. unhaltbar. Natürlich sollte ein angehender Arzt ein intelligenter, kluger, fleißiger, strebsamer Geist mit rascher Auffassungsgabe und fasslichem Verstand sein; aber das wäre man auch mit einem Schnitt um die 2,0. Wenigstens recht gute Leistungen sollte man also durchaus verlangen können; dazu Einsen in den Naturwissenschaften, vor allem natürlich in den Fächern Biologie oder Chemie.


    Ansonsten sind in Zeiten der hochmodernen Hochleistungs- und Apparatemedizin neben dem schulischen Schnitt noch eine ganze Menge anderer Kompetenzen gefragt, um für den Beruf des Mediziners geeignet zu scheinen. Ein sehr hohes Maß an Sozial- und Kommunikationskompetenz zählt hier genauso dazu wie eine ehrliche Menschenliebe oder Interesse für spezielle Aspekte der medizinischen Wissenschaften. Um das alles zu überprüfen und festzustellen, braucht es selbstverständlich einen Eignungstest und, wie ich finde, einen Laufbahnbeginn, der „ganz unten“ im System startet; am besten als Pfleger für ein oder zwei Jahre, dass die Aspiranten den Beruf von der Picke auf kennenlernen.


    Hinsichtlich der Prüfungsordnungen und Belastungen innerhalb der Ausbildung wäre auch einiges zu sagen; etwa zum Schwierigkeitsgrad des Physikums im Vergleich zu den Abschlussprüfungen; das „Verheizen“ der jungen Assistenzärzte in den Jahren ihrer Facharztausbildung und so weiter und so fort. Alle Auslese nützt nichts, wenn unsere begabtesten jungen Mediziner im Ausland eine bessere Zukunft für sich sehen; weil die Politik keines der heißen Themen wie dem Landarztmangel oder der Maloche im Krankenhaus anpackt und grundsätzlich etwas zu ändern bereit ist.



    Anton Bruckner

    Sinfonie d-moll (WAB 100), 1869 (sog. Nullte [Annullierte]) - Ed. Leopold Nowak [1968] 45:48


    1 Erster Satz: Allegro 15:33

    2 Zweiter Satz: Andante 11:30

    3 Dritter Satz: Scherzo. Presto – Trio. Langsamer und ruhiger 6:29

    4 Vierter Satz: Finale. Moderato – Allegro vivace 9:53


    Philharmonie Festiva

    Gerd Schaller
    März 2015 (Regentenbau Bad Kissingen, Bayerischer Rundfunk – Studio Franken: live)

    Noch einmal. Die 1. hatte ich auch, aber ich finde sie nicht.


    Die Gesänge der Zisterzienser. Gregorianischer Choral: Gesänge zu ersten Vesper für das Fest Maria Geburt

    Antiphon Santa Maria, Psalm 109 [8.26]
    Antiphon Haec est Regina, Psalm112 [7.00]
    ntiphon Beata Dei Genitix, Psalm 121 [7.32]
    Antiphon Virgo prudentissima, Psalm 126 [6.28]
    Capitulum, Responsorium Beata progenies [2.34]
    Hymnus Ave maris stella, Versiculum Navitas est hodie [2.25]
    Antiphon Navitas tua, Magnificat [6.42]
    Kyrie, Paternoster, Oratio [3.47]
    Salve Regina [2.58]


    Heinrich-Isaac-Ensemble der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe

    Hans-Georg Renner
    24-25 September 1996 (Pfarrkirche Endingen a K.)