Beiträge von Yorick

    Yoricks Sammlung: Johann Sebastian Bach: Messe h-moll BWV 232

    CDs


    Coates (1929)

    Karajan (1950)

    Karajan (1952/53)

    Richter (1956)

    Jochum (1957)

    Scherchen (1959)

    Shaw (1960)

    Richter (1961)

    Klemperer (1967)

    NH (1968)

    Richter (1969)

    Münchinger (1970)

    Karajan (1973/74)

    Rilling (1977)

    Jochum (1980)

    Schreier (1982)

    Parrott (1984)

    Leonhardt (1985)

    Gardiner (1985)

    NH (1986)

    Ickstadt (1987)

    Herreweghe (1988)

    Straube (1988)

    Solti (1990)

    Celibidache (1990)

    Shaw (1990)

    Schreier (1991)

    Jacobs (1992)

    Max (1992)

    Koopman (1994)

    Hengelbrock (1996)

    Herreweghe (1996)

    Fasolis (1997)

    Rilling (1999)

    Junghänel (2003)

    Müller-Brühl (2003)

    Biller (2006)

    Veldhoven (2006)

    Suzuki (2007)

    Kuijken (2008)

    Mortensen (2011)

    Herreweghe (2011)

    Gardiner (2015)

    Rademann (2015)


    DVDs


    Richter (1969)

    Biller (2000)

    Savall (2012)

    Dijkstra (2016) (Festplatte)

    Veldhoven


    Das dürften nun alle sein bislang, 44 auf CD, drei auf Video, eine auf der TV-Festplatte und eine verfügbar im Netz. Alte Platten von Günther Ramin und Kurt Thomas finde ich leider nicht mehr. Momentan habe ich einen Narren an Straube gefressen, mag aber von den omis natürlich immer noch Richter oder Schreier sehr gerne; bei den opis geht es dichter zu, da könnte ich neben Veldhoven, Herreweghe, Gardiner immer auch noch andere Namen nennen. Bleibt die Frage, was ich unserem Ulli mal über die Dropbox hochlade, damit er endlich eine gute Aufnahme hat?!

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    Johann Sebastian Bach

    Messe h-moll BWV 232

    Christoph Prégardien

    Olivia Blackburn

    Regina Jacobi

    Ulla Groenewold

    Carl-Heinz Müller


    Norddeutscher Figuralchor

    Camerata Hannover

    Jörg Straube

    St. Osdag 1988

    CD 76


    Johann Sebastian Bach

    Kantaten (Leusink): BWV 115. 116. 117, 120


    BWV 115: Mache dich, mein Geist, bereit
    BWV 116: Du Friedefürst, Herr Jesu Christ
    BWV 117: Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut
    BWV 120: Gott, man lobet dich in der Stille

     

    Franz Schubert

    Impromptus D.899 & 935

    Viviana Sofronitsky, Hammerflügel
    McNulty-Clon Conrad Graf op. 318

    2010


    Letzte Nacht II: Eine unglaublich klangschöne Interpretation - behend, luftig, leicht, federnd; voller Esprit, Eleganz und nuancierter Deutlichkeit. Dass sie auch daramtischer könnte, zeigt sie vorher bei der Wanderer-Fantasie, aber das will sie nicht. Die bleierne Schwere von Lambert Orkis ist ihr fremd, Gott sei Dank, sie sei gepriesen ...

    Ursprünglich ein Gedanke von hier: Fischer-Dieskau, Dietrich (1925-2012)


    Zitat

    Ich habe diesen Problemkreis das "Karajan-Brendel-Mutter-Dieskau-Syndrom" getauft und so ich Zeit habe, werde ich darüber einen grundlegenden Essy schreiben. Es handelt sich hier um nichts Geringeres als um einen veritablen Patrizid resp. Matrizid und noch dazu einen verständlichen.


    Wenn derart übergroße Gestalten über Jahrzehnte ihren Bereich (Dirigat, Klavier, Violine, Liedgesang) dominieren; keinesfalls künstlerisch besser als andere; aber auf ihre Weise aus welchen Gründen auch immer ragend ins Bewusstsein sogar der Massen; dann versteht sich von selbst, dass erst die Jungen rebellieren, um sich zu emanzipieren und später nach und nach alle abrücken und es fast zum guten Ton gehört, die Nase zu rümpfen oder wie du eben erläuternde Worte beigeben zu müssen für notwendig zu halten. Gerecht ist das aufs Ganze gesehen natürlich nicht und es ist besonders ungerecht mit Blick auf die gewaltige Lebens- und Kunstleistung etwa Fidis; denn es wird für jeden Nachfahren schwer, dem quantitativ und qualitativ etwas Gleichwertiges an die Seite stellen zu können.

    Das näher auszuführen werde ich sicher noch unternehmen. Ich fordere Gerechtigkeit! Wenn schon die Zeit so eine Hure ist ...

    ... das kann er, der Alfred der Große ...

    Nicht! AB hat seine Zeit berechtigter Weise gehabt, aber seit opi ist das definitiv rum. No chance anymore.

    Aus deiner Perspektive sicher; ich höre ihn nicht gerne bei D960, aber diese impromptus hat er innerhalb der omi-Welt drauf wie nur wenige; einfach das richtige Händchen zwischen Lyrik, feinem Anschlag und stärkeren Akzenten. Im opi-Bereich gibt es auch gut und schlecht; zur Zeit tendiere ich dazu, die Sofronitzky zu vergöttern, während Orkis die Stücke eher eigen spielt. Dazu später im entsprechenden Thread mehr.