Beiträge von Max

    Bach/Lang/Andres:

    Dieser, wenn auch in anderer Aufmachung und als VHS - tut dem Ganzen aber keinen Abbruch, obwohl, wenn ich die A.-Rezensionen lese, soll es wohl auch eine Langfassung geben, die etliche Minuten länger sein soll.



    Land der Pharaonen, R. Howard Hawks, USA 1955


    So etwas nennt man wohl einen Sandalenfilm, wenn ich nicht irre; sogar Joan Collins durfte sich in ihrer Anfangszeit als recht ernstzunehmende Schauspielerin beweisen, wobei sie bereits hier Vieles vorweggenommen hat, womit sie später mehr oder weniger (wahrscheinlich mehr) in Verbindung gebracht worden ist.

    Danke, lieber Yorick, für Deine Antwort. Hinsichtlich Mishima habe ich mir so etwas schon gedacht. In irgendeinem Umzugskarton müsste hier noch ein schmaler dtv-TB-Biografieband herumlungern. Vor vielen, vielen Jahren fand ich das irgendwie bemerkenswert, dass jemand sich auf diese Weise selbst tötet, ohne mich allerdings näher mit den Hintergründen oder nur an der Oberfläche, schon gar nicht mit dem Werk dieses Autors zu beschäftigen. Wäre vielleicht mal an der Zeit. Ich erhoffe also, dass Du gelegentlich Deine Lektüreeindrücke teilst.

    Gitarre, Guitar, Chitarra, Guitarra, Gitár, Gitara: Bach - Chaconne - PAGL:

    Nö, habe ich schon überprüft, *yes*. Herrje, ich habe alle Regale durchstöbert finde sie aber nicht ... so ein Mist. Und dabei dachte ich meine Ordnungsprinzipien seien vorbildlich, von wegen, Pustekuchen.

    Ich kenne einen Slawisten, der an einer norddeutschen Uni lehrt, der sich in erster Linie mit Sprachwissenschaft beschäftigt. Den kann ich ja mal fragen, *yes*. Obwohl, Religionswissenschaftler & Kunsthistoriker, die sich mit slawischer Kulur und Theologie beschäftigen, werden wohl eher nicht der Slawistik im Sinne der dt. Hochschulsystematik zugerechnet, wie ich gerade bei Wikipedia lesen durfte.

    Einer meiner Lieblingsschauspieler, bis er die falsche Rolle annahm ...

    Wer wäre denn besser geeignet gewesen? Oder bezieht sich Dein Mißfallen doch eher auf den Film selbst?

    Selbsttötung durch Verhungern "Chronik eines langsamen Sterbens" - diese Nachricht hat mich vor Jahren zutiefst erschüttert.


    Tagesspiegel


    Bei Arte lief 2009/2010 eine Dokumentation zu einem ähnlichen Fall:

    "Das Summen der Insekten" von Peter Liechti, 2009


    "Im tiefen Winter findet der Jäger S. in einem abgelegenen Waldstrich die mumifizierte Leiche eines etwa 40-jährigen Mannes. Aufgrund der minuziösen Aufzeichnung des Toten, der sein Sterben in einer Art Tagebuch festgehalten hat, stellt sich heraus, dass der Mann im vorhergegangenen Sommer Selbstmord durch Verhungern begangen hat. Bei diesem Prozess hat er sowohl die Veränderungen des Körpers als auch seine modifizierte Wahrnehmung der Außenwelt genauestens protokolliert.


    Der Film ist eine sehr persönliche Annäherung an einen fiktionalen Text und gleichzeitig ein filmisches Manifest für das Leben - herausgefordert durch den radikalen Verzicht darauf."


    programm.ard.de








    ein paar Sätze zu den interpretatorischen Beweggründen für die Registrierungen

    "Es versteht sich übrigens von selbst, daß beim Gebrauch die gewählten Verbindungen von Stimmen mit dem Geist und Sinn der vorzutragenden Stücke harmonieren müssen, sonst ist das Ganze nur eine theoretische Spielerei, ohne ailen künstlerischen Wert." (Friedrich Konrad Griepenkerl, Vorrede zu : J. S. Bach's Kompositionen für die Orgel, Band I, Leipzig 1844 - 1. Auflage)


    Wenn Du Dich einmal mit der Registrierung der Orgelwerke Bachs beschäftigen möchtest, wäre dieser Beitrag von Quentin Faulkner vielleicht als erste Anregung für weitere Bemühungen zum Thema gut geeignet --> klick.

    Schon möglich, möglich aber auch, dass es Ausnahmen von diesem Grundsatz gibt - insofern herzlichen Dank an den Mitstreiter, den Kollegen pm.diebelshausen, für die Info. Sehe gerade, dass z.B. im Booklet der Wagler-Veröffentlichung die Registrierungen nicht abgedruckt sind. Angesichts der dispositiven Überschaubarkeit des Instruments erkennt man aber Vieles auch so ohne w(W-)eiteres.


    EDIT:


    Ebensowenig in den Booklets der Mendelssohn-Planyavsky-Veröffentlichungen - manche Interpreten hüten ihre Kochrezepte aber auch wie ihre Augäpfel; vgl. Leon Berben und seine Sweelinck-Orgel/Cembalo-Einspielung bei Aeolus - wer verrät schon gern seine Rezepte, so oder ähnlich der Interpret im Beiheft der Veröffentlichung.