Beiträge von Max


    Einige Cembaloaufnahmen mit Trevor Pinnock - CD 3 - Chromatische Fantasie & Fuge, Italienisches Konzert, Toccata d-Moll, Französische Ouvertüre:


    Clayson & Garrett (1971), Kopie nach Dulcken (1745)

    @ Yorick:

    Abgehört / Sönke Neitzel

    Ich habe natürlich Deine inzwischen gelöschten Beiträge noch lesen können. Wenn Du Dich aus Günden der Pietät gern zurückhalten möchtest, sei Dir dies unbenommen. Andererseits gibt es eine PN-Funktion.

    Am 19.10.2018 erscheint das nächste Album von Jean Rondeau mit Werken von Domenico Scarlatti:


    K. 6, 30, 69, 119, 132, 141, 162, 175, 180, 208, 213, 216, 460, 481 +Anonymus: Interlude (hierbei handelt es sich um eine Auswahl von Werken, die der Interpret in der Vergangenheit immer wieder in seine Konzertprogramme einbezogen hat).

    Trioohrwürmer in Gestalt von Bachs Orgelsonaten mit Lorenzo Ghielmi, natürlich aus San Simpliciano (Ahrend):



    Rec. 24.04, 10.05. und 03.06.2010


    Erfreulicherweise listet das Booklet die Registrierungen. Das hört sich alles so natürlich und selbstverstandlich an, als wäre es ein Leichtes diesen Zyklus zu bewältigen. Ganz große Kunst - :jubel::jubel::jubel:

    Bruckner / S 5 / Wand / BPhil:



    Ja sicher, live aber im Beiheft lese ich, dass es sich um Mitschnitte vom 12., 13. und 14.01.1996 handele, mithin hat man sich da die Rosinen aus verschiedenen Aufführungen für diese Produktion herausgesucht.

    Neuerwerbungen gab es auch hier:



    Für 'nen Fünfer - Kategorie: falsche aber verbraucherfreundlche Auspreisung bei MM direkt - das entsprechende Angebot bei Amazon/MM & Ebay/MM war wesentlich hochpreisiger. Nette Gelegenheit, um zu hören, ob meine bislang wenig begeisterte Wahrnehmung hinsichtlich Kevin Bowyer als Bachinterpret durch diese Aufnahmen ausgeräumt wird oder eben nicht.


    Vol. 2 & Vol. 11

    Diese

    Ach, wie isses schön - Andreas Liebig spielt:

    Andreas Liebig lässt hier Bachs Variationszyklus Sarabande con partite an der Schnitgerin der Martinikirche, Groningen, erschienen bei Ars Musici, ertönen. Es handelt sich um eines jener Werke, die in der NBA in der Rubrik Werke zweifelhafter Echtheit für Tasteninstrument mit Partitur und kritischem Bericht (Serie V, Band 12) verzeichnet sind.


    Das Werk beinhaltet 12 freie Variationen über Themen zu J. B. Lullys Oper Bellérophon und vier Tanzsätze (Sarabande, Allemande, Courante, Gigue).


    oder aus dieser vorzüglichen Box, CD 4

    Im Interview im FonoForum 10/2018 gefragt, welches Stück er anders spiele als jeder andere, nannte Korstick op.106.

    Und es stimmt: einen langsameren langsamen Satz in op.106 habe ich noch nicht gehört

    Na schau mal einer an; das versetzt mich jetzt aber in Erstaunen. Spontan hätte ich gesagt, dass John Lill in Sachen Langsamkeit ohne weiteres mit Michael Korstick mithalten kann, ihn wahrscheinlich sogar übertreffen wird. Aber Pustekuchen:


    John Lill, op. 106:


    1. 11:40

    2. 02:58

    3. 24:43

    4. 13:18

    Busoni / FC/ Postnikova:



    Hier aus der ursprünglichen Erato-Doppel-CD-Box - inhaltlich identisch mit Apex. Etwas zurückgenommen im Ausdruck, als gelte es nur das Notenmaterial zuverlässig abzuspielen, tempomäßig arg gedehnt - nur am Ende überschlägt sich die Interpretin förmlich (merkwürdig), trotzdestonichts, nicht ohne Reiz, freundlich formuliert. Meine erste Aufnahme dieses Werkes - anläßlich des Kaufes vor vielen Jahren natürlich sofort gehört, seitdem in der Versenkung verschwunden.

    Hier höre ich heraus, dass du Bartoli für interessanter hältst als Harden.

    Ich ranke nicht, wenn es um solche großartigen Busoni-Interpreten geht. Auch Harden hat seine Meriten. Wenn Dich dieses Repertoire interessiert, solltest Dir beide Scheiben zulegen. Es gibt allerdings noch genügend andere Lesarten der FC, die ich nicht kenne und die auf ihre Art künstlerisch durchaus überzeugend sein können, *hä*.

    Geplant sind mit Harden 12 CDs, die sicher nach Vollendung irgenwann einmal verboxt werden. Bislang kenne ich nur Vol.1. Auch Bartoli ist bei BC aktiv und spielt dort nach und nach sämtliche Klavierwerke (originär und Bearbeitungen) ein.

    Busoni / FC / Bartoli:




    Der Interpret schreibt in dem Beiheft etwas von mystischem Reiz und visionären Genies. Wenn diese Enschätzung zutreffend sein sollte, jedenfall ist sie wohl nicht abwegig, so hat sich Bartoli bemüht diese tönend umzusetzen. Ich höre ausufernde Klangfarbengestaltungen (wie ich sie bei Harden oder Schiff/Serkin in dieser Weise nicht höre - Sonnentheils Orgeleinspielung lasse ich einmal außen vor), gepaart mit einer strengen Kontrapunktik, die an keiner Stelle eine Wahrnehmung von Sprödigkeit oder sachlicher Distanziertheit aufkommen lässt - mit anderen Worten und in Kurzform, Bartoli lotet die Möglichkeiten seines Instruments aufs Beste aus.