Beiträge von Max


    Annegret Siedel & Ute Gremmel-Geuchen nehmen sich einiger Werke des Thomaskantors in Bearbeitung für Violine und Orgel an - vermutlich eine sehr gute Aufnahme.

    Matthias Schneider mit Werken von Bach, Buxtehude, Pachelbel:



    Warum?


    1. günstig via Ebay, EHZ: "neu",

    2. des Intruments wegen, schließlich hat Matthias Havinga seine Passacagliavertonungen und seine Concerti nach Bach/Vivakdi dort eingespielt


    Wo?


    Kotka, Finnland - Martti Porthan, III/44 - wer jetzt Gemeinsamkeiten mit Silbermann, Dom-Freiberg wittert, liegt sicher nicht falsch.

    Uff, ich bin begeistert mit welcher selbstverständlichen glasklaren Geläufigkeit der Interpret seinen verinnerlichten Bach vorzutragen versteht - Marco Mencoboni spielt BWV 831:


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    Helmut Walcha spielt, 70jahrig, an einem Instrument, das ihm ganz besonders am Herzen gelegen hat, nämlich an der Schnitgerin aus Cappel (damals frisch restauriert durch Rudolf von Beckerath) - allerdings keinen Bach, sondern seine Orgelmeister vor Bach, als da sind Buxtehude, Tunder, Scheidt, Lübeck, Bruhns, Sweelinck, Pachelbel; ja auch Pachelbel, der im Gegensatz zu den all den anderen eher im süddeutschen Raum zu verorten war.


    rec. 09/1977


    Wer gerne Bilder anschauen und feststellen möchte, welche unterschiedlichen Aufmachungen es von dieser Produktion gibt, wird hier fündig.


    Nach meiner Kenntnis handelt es sich tatsächlich um seine letzten Orgelaufnahmen - gern lasse ich mich aber korrigieren.

    *neid*

    Hier sträflich vernachlässigter werkgewordener Mendelssohn in Gestalt seiner Choralkantaten - daraus



    die Nrn. 4 bis 8:


    Oh Haupt voll Blut und Wunden

    Verleih uns Frieden

    Vom Himmel hoch

    Wer nur den lieben Gott lässt walten

    Wir glauben all an einen Gott


    Chamber Choir of Europe & Solisten/Solistinnen

    Württembergische Philharmonie Reutlingen

    Nicol Matt

    Freundlich von alpha:



    JPC meint:


    "Tonaufnahmen mit Hammerklavier sind heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr. Vielmehr bieten sie uns beispielsweise Klangfarben, die auf einem modernen Flügel kaum oder gar nicht möglich sind, dem Komponisten aber vorschwebten."


    Eben ...

    Ein spektakuläres Dreigestirn - Bach/Humber/Silbermann; selten ist mir eine SACD-Aufnahme begegnet, die eine so sorgfältig differenziert gestaltete und klangschöne Pedalbasis bietet, ganz große Klasse.

    Ich hatte mal vor Jahren das Vergnügen, die Silbermann-Orgel alleine mit meiner Frau in der Kirche zu hören (bei einer Probe zu einem folgenden Konzert) mit Mendelssohn. Eine phantastische Orgel, auch das Live-Gefühl ist der reine Wahnsinn.

    Diesen Hinweis teile ich und greife ihn gerne auf, deshalb nunmehr daraus Mendelssohns op. 65 Nr. 2:


    rec. 23. - 24.05.1992


    Sehr schöne stürmisch-drängende Darstellung aus Freiberg - Silbermann (G.)/Mendelssohn muss keinen Widerspruch darstellen.


    Dietrich Wagler an der Silberfrau iaus dem Freiberger Dom mit einem exquisten Bach-, Buxtehude-, Mendelssohn-, Dandrieuprogramm, konkret:


    Jean-François Dandrieu, Offertoire G-Dur

    Dietrich Buxtehude, Magnificat Bux 204 im 1. Ton (Choralpartita H 3 (I), 3a)

    Johann Sebastian Bach, Pastorale BWV 590 F-Dur

    Johann Sebastian Bach, Toccata und Fuge BWV 538

    Johann Sebastian Bach, Partita diverse sopra BWV 768 "Sei gegrüßet, Jesu gütig"

    Felix Mendelssohn Bartholdy, Sonate c-Moll op. 65 Nr

    Achtzehn Choräle von verschiedener Art - Craig Humber / St. Petri-Silbermann-Freiberg



    Ein spektakuläres Dreigestirn - Bach/Humber/Silbermann; selten ist mir eine SACD-Aufnahme begegnet, die eine so sorgfältig differenziert gestaltete und klangschöne Pedalbasis bietet, ganz große Klasse.

    Der grandiose Reitze Smits spielt seine(?) Transkr. der Rach.-Vocalise - ich meine mich an eine Aufnahme zu erinnern, die auf der Web-Seite des Organisten angeboten wird:


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    Westfernsehen von annodunnemals:


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    Zum alten Ehegesetz eine Entscheidung des BGH aus dem Jahr 1966:


    Zitat

    „Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, dass sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen lässt. Wenn es ihr infolge ihrer Veranlagung oder aus anderen Gründen (...) versagt bleibt, im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die Ehe von ihr doch eine Gewährung in ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft und verbietet es, Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau zu tragen. Denn erfahrungsgemäß vermag sich der Partner, der im ehelichen Verkehr seine natürliche und legitime Befriedigung sucht, auf die Dauer kaum jemals mit der bloßen Triebstillung zu begnügen, ohne davon berührt zu werden, was der andere dabei empfindet. (...) Deshalb muss der Partner, dem es nicht gelingt, Befriedigung im Verkehr zu finden, aber auch nicht, die Gewährung des Beischlafs als ein Opfer zu bejahen, das er den legitimen Wünschen des anderen um der Erhaltung der seelischen Gemeinschaft willen bringt, jedenfalls darauf verzichten, seine persönlichen Gefühle in verletzender Form auszusprechen.“


    Wie sich die guten alten Zeiten geändert haben, kann man auch und besonders an der Rechtsgeschichte ablesen. 8-)

    Schließ die Augen und denk an England lautete der vermutlich nicht ganz uneigennützige Rat von Queen V.