Beiträge von Katka

    Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik


    Es spielt das Ensembel "Le Concert des Nations" unter der Leitung von Jordi Savall.



    Genau im Moment des Jahreswechsels auf den Knopf des CD-Players gedrückt...

    Heute erworben - und schon im CD-Player:



    Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonien Nr. 3 "Schottische" & Nr. 4 "Italienische"


    Außerdem befindet sich auf der CD noch die Ouvertüre zu den "Hebriden".


    Es spielt das "Orchestra of the 18th Century" auf historischen Instrumenten unter der Leitung von Frans Brüggen.


    Gekauft habe ich die CD insbesondere wegen der "Italienischen". Ich liebe besonders den ersten Satz dieser Sinfonie.


    Frans Brüggen war früher insbesondere als ein sehr guter Blockflötenspieler bekannt, macht meiner Meinung nach auf dieser CD aber auch als Dirigent eine gute Figur.


    Sie sind auch in der Boccherini-Edition enthalten - ich kann diese nur jedem Boccherini-Fan wärmstens empfehlen.


    Mein Freund und ich hören gerade diese Scheibe:



    Es spielt das Ensemble "The English Concert" unter der Leitung von Trevor Pinnock auf Originalinstrumenten. Die Aufnahme ist von 1983 (Wassermusik) und 1985 (Feuerwerksmusik).

    Herzlichen Dank, liebe Katka, für diese Einblicke. Ich mag Sammlungen, die ihren eigenen Charakter haben und das ist bei dir offenkundig schon jetzt der Fall, wenn ich die Schwerpunkte Cello und Italien richtig verstehe. Ich zum Beispiel kann im Gegensatz zu Dvorak mit Haydns Cellokonzerten bislang wenig anfangen, ich finde sie "langweilig", aber ich bin mir sicher, dass der "Fehler" hier bei mir liegt. Neugierig bin ich nun allerdings auf Andrea Zani.


    Ja, Andrea Zani ist m. E. absolut hörenswert. An den Haydn-Konzerten gefallen mir besonders die Kadenzen. Oft sind diese ja sogar vom Interpreten selbst gemacht. Jedenfalls sind sie bei so gut wie jeder Aufnahme anders.

    Wieviele CD's ich habe, weiß ich nicht. Über 100 sind es bestimmt. Darunter Aufnahmen des Cellokonzertes von Antonin Dvorak z. B. mit Jean-Guihen Queyras, Gautier Capucon, Tomás Jamnik, Steven Isserlis und Pierre Fournier (insgesamt 10 Aufnahmen), Aufnahmen der Cellokonzerte von Joseph Haydn z. B. mit Nicolas Altstaedt, Sol Gabetta, Gautier Capucon und Jean-Guihen Queyras (5 Aufnahmen), 16 (!, habe ich gerade nachgezählt) verschiedene Aufnahmen von Vivaldis "Vier Jahreszeiten", vier Aufnahmen von Schuberts Arpeggione-Sonate (davon zwei mit Cello (Jean-Guihen Queyras und Gautier Capucon) und zwei mit einem echten Arpeggione (Gerhart Darmstadt und Alfred Lessing) und alle CD's des Progetto Vivaldi von Sol Gabetta.


    Musik von italienischen Komponisten macht einen Großteil meiner CD-Sammlung aus. Speziell die "Vier Jahreszeiten" sind größtenteils von italienischen Interpreten gespielt, denn ich liebe Italien.


    Besonderheiten sind die zwölf Cellokonzerte von Andrea Zani, einem Zeitgenossen von Vivaldi, Bach und Händel, mit Martin Rummel und die Cellokonzerte von Carl Philipp Emanuel Bach und Karl Friedrich Abel mit Thomas Blees. Letztere ist zumindest bei jpc nicht erhältlich.

    Das Cellokonzert in h-moll von Antonin Dvorak. Es spielen Alisa Weilerstein und das Finnische Radiosinfonieorchester unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali.






    Heute noch auf Youtube; eine Aufnahme auf CD, allerdings mit dem Tschechischen Philharmonieorchester unter der Leitung von Jiri Belohlavek wird allerdings wohl am Montag gekauft - diese hier:



    Am 13. November 2015 tritt Alisa Weilerstein nämlich in einem Konzert im Konzertsaal des Bonner Beethovenhauses auf, und anschließend möchte ich diese CD natürlich von ihr signieren lassen.

    Ich liebe Cellomusik, deshalb stehen diverse Cellokonzerte bei mir natürlich ganz oben auf der Liste:


    - das Cellokonzert in h-moll von Antonin Dvorak (habe diverse Aufnahmen davon)
    - beide Cellokonzerte von Joseph Haydn, wobei mir das in C-Dur noch ein bisschen besser gefällt als das in D-Dur (ebenfalls in mehreren Aufnahmen in meiner Sammlung vorhanden; am besten gefällt mir, glaube ich, hier die von Nicolas Altstaedt (super Kadenz)
    - die vielen Cellokonzerte von Antonio Vivaldi, besonders die Aufnahmen mit Sol Gabetta
    - die Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi, besonders die Aufnahmen von Europa Galante und dem Giardino Armonico
    - die Arpeggione-Sonate von Franz Schubert, und zwar am liebsten auf einem echten Arpeggione gespielt
    - die Sopraninoflötenkonzerte von Antonio Vivaldi

    Jetzt mal was auf CD und nicht auf Youtube ;)


    Andrea Zani: Cellokonzerte. Es spielen Martin Rummel (Cello) und die Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens. Es sind 12 Cellokonzerte auf zwei CD's.


    Danke für die schöne Zusammenfassung. Ein kleiner Informationkrümel, den ich aufgeschnappt habe:


    Da das Violoncino und das auch Violoncello anfänglich ein eher leises Instrument war, war es eher nur els Soloinstrument mit Cembalo oder Lautenbegleitung verwendet. Als Continuoinstrument hat man vor 1700 das die "kleinen Violonen" nicht benutzt. Daher sind leider Einspielungen, wo Musik vor 1700 mit Cello im Continuo erklingt nicht ganz HIP.


    LG
    Tamás
    *castor*


    Stimmt, danke. Für diesen Zweck gab es (zumindest in Italien) das große "Violoncello da chiesa", wörtlich "Kirchencello". Es war mit über 80 cm Korpuslänge deutlich größer als die heutigen Celli und, da die Töne auf dem Griffbrett weiter auseinander liegen, weniger beweglich. Ich beabsichtige, noch mehr über das Cello im allgemeinen zu schreiben, werde mir das aber gut zusammensuchen. Schließlich möchte ich mich nicht in Basiswissen verlieren, das hier eh' (fast) alle haben dürften. Lieber weniger Bekanntes.

    Noch etwas mit Thomas Blees am Cello, auch diese Aufnahme wurde 1968 gemacht: Das Quartett für Laute, Violine, Viola und Violoncello in D-Dur von Joseph Haydn. Neben Thomas Blees spielen Michael Schäffer (Laute), Eva Nagora (Violine) und Franz Beyer (Viola).



    Leider sind die allermeisten Aufnahmen mit Thomas Blees nur als Schallplatte oder eben auf Youtube verfügbar. Der Mann war übrigens zuletzt letzten Sonntag zu hören; bei der Bachkantate "Jauchzet Gott in allen Landen" (BWV 51) in der Kölner Antoniterkirche. Ich habe ihn in den letzten Jahren aber auch schon bei diversen Konzerten in Kölner Kirchen mit verschiedenen Organisten gehört. Ein wirklich brillianter Cellist nach wie vor.

    Giuseppe Tartini: Cellokonzert in A-Dur. Es spielen Thomas Blees (Violoncello) und die Stuttgarter Solisten. Leider als CD nicht verfügbar (nur alt auf Vinyl, und ich habe leider keinen Plattenspieler. Deshalb gezwungenermaßen auf Youtube.


    1. Satz (Allegro)



    2. Satz (Larghetto)



    3. Satz (Allegro assai)



    Die Aufnahme wurde 1968 gemacht; der Cellist ist heute desöfteren bei den Bachkantaten in der Kölner Antoniterkirche zu hören.

    Nö. Jetzt das hier:



    Es spielen: Frank Braley (Klavier), Renaud Capucon (Violine), Gérard Caussé (Viola), Gautier Capucon (Violoncello) und Alois Posch (Kontrabass).

    Das Violoncino war der Vorläufer des Violoncello; übersetzt heißt die Bezeichnung (wie Violoncello auch) "kleine große Viola". Es hatte in etwa die Größe eines heutigen 3/4-Cellos, und die noch vorhandenen Exemplare wurden, nachdem das Instrument vom eigentlichen Violoncello verdrängt worden war, gelegentlich als ein solches verwendet. Die Form konnte der eines Violone, der einer Gambe oder auch der eines heutigen Cellos gleichen. Es hatte entweder vier oder fünf Saiten mit der Stimmung CGda, Gdae' oder CGdae'. Komponisten, die für dieses Instrument geschrieben haben, waren Giovanbattista Fontana, Domenico Freschi, Francesco Cavalli, Gasparo Gaspardini und Gianbattista Bassano.


    Möglicherweise war dieses Instrument (oder ein ähnliches) außerhalb in Italien als "Violoncello piccolo" bekannt; es ist jedoch auch möglich, dass damit ein "da braccio", also auf dem Arm, gespieltes Instrument gemeint war/ist. Bach verlangt jedenfalls ein Violoncello piccolo in diversen Kantaten.


    Quelle: Lauro Malusi: Il Violoncello (Zanibon Verlag 1973, Sprache des Buches: italienisch)

    Ich schubse diesen Thread jetzt einfach mal wieder hoch. Die beiden erstgenannten Aufnahmen besitze ich, wovon ich die erste ein wenig häufiger höre als die andere. Von Gerhart Darmstadt habe ich insgesamt drei oder vier Aufnahmen, wobei natürlich nur die eine mit Arpeggione gespielt ist, die anderen dagegen mit Cello (z.T. Barockcello).


    Mit der Authenzität ist das natürlich so eine Sache, wenn man statt eines Arpeggiones ein Cello verwendet. Es gibt jedoch auch Aufnahmen mit anderen Instrumenten, wie Bratsche, Gitarre, Kontrabass oder sogar Querflöte. Youtube ist eine Fundgrube für Beispiele dafür. Für gute Cellisten gehört die Arpeggione-Sonate heutzutage praktisch zum Repertoire dazu.

    Karl Davydov: Cellokonzert in h-moll, opus 5 auf Youtube. Es spielen Marina Tarasova (Cello) und das Davydov Sinfonieorchester unter der Leitung von Konstantin Krimetz.