Beiträge von pm.diebelshausen

    Schöne Frage. Ich denke, abgesehen davon, dass ich für meine Altersvorsorge gerne der Babushka Lady ihren Fotoapparat abkaufen würde, gehe ich dort hin:

    • 7. Mai 1747: da wäre ich schon vor Bach in Sanssouci und gehe als letzter *sante*
    • grob um 1600: Gesualdo beim Abholzen zuschauen und überhaupt mal Dichtung und Wahrheit vor Ort klären :wacko:
    • Frühjahr 1827: Schubert trägt seinen Freunden bei Schober erstmals seine "Winterreise" vor, da höre ich zu :-|


    Schrieb ja schon, dass ich zur Zeit dieses empfehlenswerte, 2nd Hand gekaufte Hörbuch höre - der Ärger kam, als ich die als solche gekennzeichnete CD 5 einlegte: auf ihr befand sich nämlich derselbe Audioinhalt wie auf CD 4. Ich wollte schon lieber weiterhören über "Meistersinger" und "Parsifal" statt nochmal "Rienzi". Wurde aber sehr simpel, schnell und kundenfreundlich mitsamt handgeschriebener Antwort von "Der Audio Verlag GmbH" aus der Welt geschafft: gestern erhielt ich eine korrekte CD 5, nichtmal die Zusendung der defekten war nötig. Kann man durchaus mal lobend erwähnen. Gut möglich, dass der Fehler dort bekannt ist und es nicht nur zufällig diese eine Pressung betraf. Falls es jemandem von Euch also auch so gehen sollte: so geht's.


    *yepp*

    John Field: Nocturnes Nr. 1 - 15 *opi*

    Bart van Oort: Piano (Broadwood 1823)
    1995


    CD 1 aus:



    Gelegenheitskompositionen, die ich gerade völlig gelegentlich höre. Ganz unaufgeregt, ganz entspannt, ganz ausgeglichen (sowohl die Musik als auch ich). Sehr schöne, kleine Wohltat.


    Streichquartett a-moll D 804 opus 29 ("Rosamunde")


    Solinger Streichquartett
    Heiko Schmitz - Violine
    Almuth Wiesemann - Violine
    Gunhild Mentges - Viola
    Peter Lamprecht - Violoncello
    1997


    Welches denn nun die gespielten "Originalinstrumente" sind, ist nicht angegeben. Dafür enthält das Booklet unter anderem einen kurzen Text zu Aspekten der historischen Aufführungspraxis hinsichtlich der Entstehungszeit des a-moll-Quartetts.


    Aufgenommen wurde zwar in einem Kirchenraum, der Hall bleibt aber dezent weit im Hintergrund und fiel mir erst bei abrupten Pausen auf. Im Gegenteil ist man nah an den Instrumenten, was auch mal für einen kleinen, unbeabsichtigten Saiten- oder Korpusstupser gilt. Wirkt auf mich als Aufnahme sehr aufrichtig. Da ich keinen Vergleich zu anderen Interpretationen ziehen kann, beschränke ich mich auf den Hinweis, dass mir das dynamische Spiel der Solinger durchaus gefallen hat.



    Franz Schubert: Streichquartett a-moll D 804 opus 29 ("Rosamunde") *opi*


    Solinger Streichquartett
    Heiko Schmitz - Violine
    Almuth Wiesemann - Violine
    Gunhild Mentges - Viola
    Peter Lamprecht - Violoncello
    1997


    Dieses Buch liegt bei mir derzeit obenauf, aber ich habe leider auch das Gefühl, es steht mir im Weg. Denn so löblich die Umsetzung einer Familienbiografie auch ist: die zahlreichen Personen, nicht nur Bachs, ergeben bei mir mehr Unübersichtlichkeit als Gesamtbild. Bin aber noch nicht durch, hoffe noch auf eine Zusammensetzung der Puzzleteile. Bei so einem Personalaufkommen bräuchte ich wohl ein gutes Maß mehr Dostojewski im Mai. Dazu kommt streckenweise recht dröger Informationsfluss. So hat das für mich bisher eher eine Tendenz zum Handbuch.


    :-|