Beiträge von Melina

    Das wird eine Weilchen dauern, bis das mal aufhört zu spielen... ich schätze, eine Woche bleibe ich dabei...
    Klingt komisch, ist aber so. *hä*
    Klingt gut.



    Und ein sehr schönes daraus (Blavet)


    Die CD ist auch ganz schön, allerdings bisschen gemischt.
    Darunter auch so manch Einzelkind (Buffardins Concerto in e-moll . Es wird ihm mindestenst zugewiesen.)


    Von Boismortier ist darauf Concerto aus dem op.26 Nr.6.


    Allerdings muß man sich etwas anstrengen, wenn man es besorgen möchte...
    Lohnt sich aber! Ganze CD - eine mir, sehr sympatische Geschichte.


    Czerny wird unterschätzt. Weil er die Etüden geschrieben hatte?? :)
    Tja, die klingen auch gut, vorausgesetzt, man kann es ... :)


    Klavierkonzert für 4 Hände klingt ebenso ein bisschen wie Etüde, ein bisschen. Was mir aber gut gefällt !
    Schönes Werk!!



    hier mir anderen Interpreten...


    Ich hatte die CD an eine andere Stelle schon erwähnt. Zwei Kroaten aus Zagreb (Pavao Masic, der auch in Freiburg studiert hatte und Ante Knesaurek), beide Profesoren an der Musikakademie in Zagreb, haben viele wunderbare Pojekte gemacht. Ein von denen war auch diese CD mit Bach-Werken. Ich könnte heute erstes mal die Auschnitte hören, ich finde es wunderbar.
    Sobald ich in Zagreb bin, werde ich mir die CD kaufen.


    Aber hier kann man es auch erhalten



    und Schnipsel... BWV 578



    Organ of St. Mark's Church, Zagreb

    Hermann Hesse und sein letzes (und man sagt anspruchvollstes Werk!) "Glasperlenspiel".
    Dieses mal auf deutsch lesen...erstes mal war es auf kroatisch...
    lange, lange her...als meine Mama, mit mir auf dem Schoß, für ihr Literatuwissenschaftstudium gelernt hatte. Später als ich größer war, hatte ich einen super Ratgeber. "Glasperlenspiel" war einer von vielen Tipps. Danke Mami... nicht nur dafür.


    in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist


    Gefällt mir!! *lol* aber wenn ich einmal in die ewige Jagdgründe gehe, was soll ich denn jagen? *juck*


    Jetzt habe ich mich durch "ALLE" 1OO CD-s" ( *lol* ) durchgejagt (und selbst das war mir zu viel!), um passendes zu finden...
    Ach, wenn ich nur so minimalistisch sonst im leben wäre...
    Gefunden!!

    Konzerte des französischen Barock - Musika Antiqua Köln


    Klaviermusik am Anfang des 18. Jahrhunderts... und wie es den Musikern erging...

    Ein Brief des jungen Mendelssohn aus Paris, beschreibt wie sich talentierte Muiker zur Unterhaltung in den Salons herabließen.


    "Als wir am Abend dahin kamen, waren ziemlich viele Leute in dem Salon versammelt. Ich wurde dem berühmten Rossini vorgestellt, der sich dann aber alsbald ans Klavier setzte und zum Gesange des Comtesa das >Ave verum< von Mozart accompanierte - zum Nutzen und Frommen aller Zuhörenden, oder vielmehr aller Nicht-Zuhörenden! Denn während Musik gemacht wird, erzählen die Damen einander den letzten Klatsch, oder sie laufen von einem Stuhl zum anderen, als ob sie >Bäumchen wechsle dich< spielten. Mittendrin fällt's einem alten Herrn in der Ecke ein, >charmant< zu sagen, seine zwei Töchter plappern es ihm nach, und die junge Herren im Salon rufen >delicieux<. Wenn's vorbei ist, klatschen sie vor Freude, auf dass sie wieder für einige Minuten Ruhe haben. So wird hier das Glück eines Musikstücks gemacht. "

    Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort...



    Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
    Sie sprechen alles so deutlich aus:
    Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
    und hier ist Beginn und das Ende ist dort.


    Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
    sie wissen alles, was wird und war;
    kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
    ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.


    Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
    Die Dinge singen hör ich so gern.
    Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
    Ihr bringt mir alle die Dinge um.



    Rainer Maria Rilke (1875-1926)

    Herbsttag.



    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
    und auf den Fluren laß die Winde los.


    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
    gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
    dränge sie zur Vollendung hin und jage
    die letzte Süße in den schweren Wein.


    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
    und wird in den Alleen hin und her
    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.



    Rainer Maria Rilke (1875-1926)


    (für Ulli)

    An meinen Lehrer



    Ich war nicht einer deiner guten Jungen.
    An meinem Jugendtrotz ist mancher Rat
    Und manches wohlgedachte Wort zersprungen.
    Nun sieht der Mann, was einst der Knabe tat.


    Doch hast du, alter Meister, nicht vergebens
    An meinem Bau geformt und dich gemüht.
    Du hast die besten Werte meines Lebens
    Mit heißen Worten mir ins Herz geglüht.


    Verzeih, wenn ich das Alte nicht bereue.
    Ich will mich heut wie einst vor dir nicht bücken.
    Doch möcht ich dir für deine Lehrertreue
    nur einmal dankbar, stumm die Hände drücken.



    Joachim Ringelnatz (1883-1934)


    (für Arnulfus )

    Du träumtest ...



    Du träumtest dieses Lebens Wirren ferne,
    Und durch den Traum nur drang ein Laut der Erde
    Und kam und ging gleich einem Wanderer,
    Von dessen Schritte nachts die Straßen hallen,
    Der deinem Fenster so vorübergeht,
    Daß nur ein Hallen dir von ihm bekannt,
    Sein Antlitz nicht und seines Leibes Wuchs
    Und seine Seele nicht und seine Stimme;
    Er geht vorüber, und der Schritt verhallt,
    Auf deinem Lager horchst du eine Weile:
    „Wer ging vorüber ..?“ – Dann entschlummerst du.



    Walter Calé (1881-1904)
    "...Trotz eines unübersehbar todessehnsüchtigen Zuges in Calés Gedichten erschien sein plötzlicher Freitod am 3. November 1904 völlig überraschend."

    Der letzte Weg



    "Ich gehe ins Wasser," sagte sie leis,
    "Ade!"
    Du hast es gut mit mir gemeint.
    So weiß ich einen, der um mich weint.
    Hab Dank!"
    Ich aber sah ihr tiefes Weh
    Und küsste sie, die arm und krank,
    Und sagte: "Geh!"



    Joachim Ringelnatz (1883-1934)

    Freunde, die wir nie erlebten.



    Ihr, die nie ich sah,
    Nimmer menschlich sehe,
    Seid mir nun so nah,
    Wenn ich einsam gehe.


    Was ich weiß, nicht wußte
    Über euch, hab' ich's versäumt?
    Ich's verfehlt? -
    Oder mußte
    Fern vergehn, was ich erträumt? -


    Schenkte Gott die Kunst, das Wort
    Ferner, Toter nachzulesen.
    Ach wie heiß mich das beschlich:
    Dann und dann und da und dort
    Ist ein Herz wie meins gewesen,
    Still für sich.


    Tröstliches Gefühl: Es dächte
    Später wer so über mich. -
    Keine aller Erdenmächte,
    Wär sie noch so übermütig,
    Kann uns trennen,
    Die wir Gleiche sind zu nennen.


    Denn wir waren nie gesellt,
    Weil der Gott uns weise, gütig
    Fern vonander aufgestellt,
    Wissend um die Welt.



    Joachim Ringelnatz (1883-1934)

    In der Sonne auf der Terasse zusammen mit dem Buch "Die Bachs" etwas Passendes:


    Super Cd, oder? Und super Idee!



    Johann Bernhard Bach geboren 1676 ist der Sohn von Johann Auegidius geb.1645, der ein Cousan von Johann Ambrosius geb.ebenso in 1645., der Vater von Johann Sebastian Bach war. Er gehörte zu der Erfuhrter Zweig Bachs...
    Ich hoffe das bringt etwas Klarheit...es ist immer schwierig mit Bachs, es waren ja (zum Glück!) so viele... vor allem, es gab ja noch einen Bernhard, eien Neffen von Sebastian Bach...
    Wissenschaft für sich :) die Bachs...


    P.S. Auch ein nettes Buchlein. Leichte Literatur aber eher...
    Man soll nicht vergessen, es existiert fast nix geschreibenes von Frauen die Name Bach trugen...



    LG