Beiträge von U Lee

    Das berühmteste Stück ist wohl die Aria „Agitata da due venti“, die oft als Bravourstück (neben Händels „Crude furie“) auch allein zu finden ist. Live erlebt habe ich sie mit Simone Kermes in Schwetzingen:

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    Cecilia Bartoli war wohl diejenige, die die Arie berühmt machte und viele Nachfolgerinnen und -außen fand, sogar eine Parodie:

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    Wenn man die furiosen Darbietungen kennen und zu schätzen weiß, erschreckt diese farb- und leblose, nahezu buchstabierte und notenmäßig auf ein Minimum reduzierte „Fassung“ der Caballé regelrecht (vermutlich war ihre Krankheit schon sehr weit fortgeschritten):

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    Leider ist die beste Parodie von Justin Kangmin Kim nicht mehr auffindbar, dafür zwei andere:

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    Der Beschreibung des Videos ist zu entnehmen:

    Zitat

    Saura schielt vergebens nach „Fellinis Casanova“ oder Formans „Amadeus“.

    In der Reihe dürfte dann „Farinelli“ nicht fehlen; wobei ich den Blick auf diese Filme für entbehrlich halte. Daß diese Filme in der Struktur ähnlich sind, ist das eine und kaum vermeidbar. Gleichwohl hat Sauras Streifen einen ganz eigenen Duktus, der den Schulterblick überflüssig macht.

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    Und jetzt etwas Profaneres; vielleicht aber auch im Hinblick auf KI nicht.

    Vor Jahren schon gab es die schwedische Serie Real Humans, die mich fasziniert hat. Das amerikanische Remake habe ich nicht angeschaut. Im Moment flimmert bei uns die russische Serie (NjetFliks)

    Better than us.

    Recht interessant gemacht, allerdings weniger nachdenkenswerter Inhalt wie damals bei den Schweden. Der Schauspieler Kirill Kjaro hat Momente, bei denen seine Gesichtszüge jenen von Dr. House (Hugh Laurie) nahekommen. Aber egal ...

    Was mich irritiert: alle Autos und sonstigen Fahrzeuge, die am öffentlichen Verkehr teilnehmen, haben keine - oder verdeckte - Kennzeichen. Ist das Absicht, also eine Zukunftsvision (für 2029) oder hat das andere - komische - Gründe? Das ist jedenfalls auffallend ...

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    Hirwindungen sind machmal komisch unterwegs; der Nickname stammt übrigens nicht von mir, sondern von der englischen Wikipedia, die im Gegensatz zur deutschen immerhin ein paar Takte über das Quartett verliert. Reginald Berrett-Ayres soll die Assoziation hergestellt haben (ich vermute in: Joseph Haydn and the String-Quartet; Schirmer-Books, 1974, ISBN 978-0028704005). Er hatte dabei wohl eher die Royal (Scots?) Drummers im Ohr und vor Augen - bei mir sind es die Duracell-Häschen aus der Werbung (was habe ich schon sonst mit kleinen Trommeln am Hut gehabt?).

    Die besagte Stelle sprang mir damals sofort ins Ohr, als ich das Quartett kennenlernte; allein mir fehlten stets die passenden Worte zu einer Bescheibung. Dafür bin ich Berrett-Ayres jetzt sehr dankbar, daß das Kind einen Namen für mich hat.

    Im Autograph sind die Variationen des Andante (gestrichen: cantabile) als solche nicht explizit bezeichnet - auch in Drucken fehlt ein solcher Hinweis, der aber wohl entbehrlich ist. Die (so will man annehmen: obligatorische) 4. Variation (d-moll) hat Mozart erst nach Beendigung des Satzes nachträglich hinzukomponiert und als „4“ gekennzeichet, die folgende dann als „5“ (womit der Terminus Variation impliziert ist).

    Außerdem existiert ein Entwurf A-Dur für Streichquartett (170 Takte Autograph; die letzten vier Takte sind nicht vollständig instrumentiert) 6/8 ohne Tempoindikation (vielleicht: Allegro moderato oder ma non troppo?), welcher - sicher richtig - unter KV 464a eingereiht wurde. Es sollte sich um einen Entwurf für den Kopf- oder Finalsatz zu 464 handeln. Als Kopfsatz würde er dem Konzept von Beethovens op. 18 Nr. 5 durch das Metrum noch deutlich näher rücken und die Doppelung des 3/4-Taktes (Kopfsatz / Mernuett) vermeiden. Es ist überaus schade, daß der Satz nie von Mozart vollendet wurde.

    Hier erklingt er in einer Ergänzung von Erik Smith (1931-2004) im Rahmen der 1991er Complete Edition - bis einschließlich Minute 4 handelt es sich um Originaltext.

    Smith's completion of Mozart's 166-bar first shot at the finale of the string quartet K464 is brilliant testimony to his musicianship and understanding of Mozartian style.

    Was sich am geschickten Einfügen des kleinen Fugatos nach Abbruch des Fragments zeigt:

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    Witziger Weise hat das ausführende Quartett bei 2:45 drei Noten der 2. Violine (d-h-gis, die im Autograph wie in diversen Drucken stehen) nicht gespielt ... das klingt leer und falsch.

    Daß sich Mozart dagegen entschieden hat, muß man wohl staunend hinnehmen ...

    Insgesamt gebe ich zwar den Preußischen und dem Hoffmeister-Quartett den Vorzug gegenüber den Haydn gewidmeten Quartetten; in einem fiktiven „Ranking“ der sechs Haydn-Quartette (KV 387, 421, 428, 458, 464 und 465) steht allerdings das A-Dur bei mir an erster Stelle. Natürlich verachte ich nicht die langsame Einleitung des sogenannten Dissonanzen-Quartetts und auch nicht das melancholische d-moll-Quartett (in welchem Mozart die Einsetzenden Wehen seiner Frau Constanze verkomponiert haben soll; „Wehen-Quartett“).

    Ähnlich wie bei den Clavierkonzerten und Sinfonien, wo die großen C-Dur-Werke die berühmtesten (KV 467, 551) sind, dürfte dies auch bei den Haydn-Quartetten Mozarts mit 465 der Fall sein. Das A-Dur-Quartett bekleidet neben dem wunderbaren Es-Dur KV 428 und vielleicht sogar dem G-Dur 387 eher die Außenposten. Alle drei bezeichnender Weise übrigens ohne Werkbeinamen (Wehen-, Jagd-, Dissonanzen-).

    Teilt man die sechs Quartette in zwei Gruppen, so gehört KV 464 zu derjenigen, bei der zusammen mit 387 und 458 das Menuett an zweiter Stelle und der langsame Satz an dritter Stelle stehen. Zudem diente KV 464 wohl Beethoven als „Vorlage“ für sein Quartett op. 18 Nr. 5, das in Tonart, Satzfolge, Satzbezeichnungen und anderen Details (z.B. Variationssatz) dem Vorbild zu folgen scheint. In Georg Schünemanns Czernys Erinnerungen an Beethoven zitiert der Autor: Einst sah Beethoven bey mir [Czerny] die Partitur der 6 Mozartschen Quartette. Er schlug das 5te (in A) auf und sagte: ›Das ist ein Werk! Da sagte Mozart der Welt: 'seht, was ich machen könnte, wenn für euch die Zeit gekommen wäre!'‹

    Der Grund für meine persönliche Vorliebe dieses Quartetts ist der langsame (Variationen-) Satz, der im Englischen den Werkbeinamen „the Drum“ erhielt; dieser liebenswürdige Einfall klingt tatsächlich beim Einsatz des Cellos (später auch der Bratsche und der Violinen) in der sechsten Variation (T. 126, 2. Hälfte) wie eine kleine Trommel, was mir eben sehr gefällt (ich habe hier stets den Duracell-Hasen vor dem inneren Auge).

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    Die ohrenöffnende Aufnahme des Quatuor Mosaïques gefällt mir bezüglich dieser hier besonders federnd gespielten Stelle am besten und steht - in einzelne Sätze seziert - zum vollständigen Konsum auf Youtube bereit.


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    Das Ensemble Alraune hat Giovanni Alberto Ristoris (1692-1753) Oper Le Fate (1736) auf Bühne und Silberscheibe gebracht.

    Federica Carnevale | Alcina
    Nicholas Spanos | Ruggiero
    Arianna Donadelli | Bradamante
    Carla Nahadi Babelegoto | Melissa
    Matteo Desole | Astolfo
    Giacomo Schiavo | Doro

    Tänzer
    Monica Zanotti
    Francesca Caselli
    Jessica Rapelli

    Kostüme
    Evelyna Schubert & Heike Neubauer-Antoci

    Licht
    Fabio Antoci

    Live recorded at Ekhof Festival Gotha (Germany)
    Historical Ekhof Theater - Stiftung Friedenstein

    Stilistisch ist in der Musik ein deutlicher Übergang von Barock zu Frühklassik hörbar, so daß auch der Barockoper nicht besnders zugeneigte Opernliebhaber auf ihre Kosten kommen können: teils höre ich noch Lully heraus, teils aber auch schon Leonardo (ohne da) Vinci (1696-1730), der seinerseits zwar zum Barock zählt, für mich aber schon überdeutlich (vor)klassische musikalische Züge aufweist. Die Inszenierung der Opera fantastica (dramma per musica) im historischen Theater findet auf höchstem Ausstattungsniveau statt, die damalige Bühnentechnik wird - manuell bedient - von ihrer schönsten Seite präsentiert.

    Librettist ist Stefano Benedetto Pallavicini (1672-1742), der eine Reihe berühmter, aber auch heute weniger bekannter Komponisten zur Vertonung seiner Libretti verführte, u.a. J. A. Hasse und Antonio Lotti. Unter dem Titel „Die Feen“ (Le Fate) wird die beliebte Geschichte der Befreiung Ruggieros von Alcinas Insel inszeniert. Das Sujet bietet daher zahlreiche Möglichkeiten, Aug' und Ohr mit fantastischen (mitunter übertrieben witzigen) Kreaturen und einem jungen musikalischen Ensemble knappe drei Stunden zum Leuchten und Glühen zu bringen. Die Tanzeinlagen sind zwar z.T. recht modern, integrieren sich aber für mich sehr gut, da sie dem Geschehen Ausdruck verleihen können.

    Daß das Wasser hier mit Tüchern dargestellt wird und zu Beginn recht überzeugend wirkt, funktioniert am Ende hingegen gar nicht - das gelingt in Drottningholm realistischer.

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    Neben mehr oder minder Bekanntem wird hier u.a. eine Version des Stücks aus 1822, das Beethoven offenbar zu publizieren gedachte, vorgestellt und eingespielt. Zur Publikation ist es aber wohl doch nicht gekommen. Es hat gravierende authentische Änderungen gegeben, so daß es sich lohnt, das Stück völlig neu zu erfahren. Es klingt plötzlich nicht mehr so kitschig und rückt in die Nähe der Bagatellen oder, wie der Youtuber meint, gar in Hörweite der „Lieder ohne Worte“ (Mendelssohn).

    Die 1822er Version ist u.a. hier enthalten (Disc 4 Nr. 12)

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    Becoming Karl Lagerfeld

    Extrem beeindruckend, wie Daniel Brühl nicht bloß die Stimme recht gut imitieren kann: sogar die Mundpartie und Lippenbewegungen, einzelne Gesten: exakt kopiert.

    :umfall:

    Wollen wir die Schlinge mal noch etwas enger ziehen:

    der Komponist Paul Wranitzky

    (1756-1808) unterhielt Freundschaften zu Haydn und besonders zu Mozart, dessen musikalischen Nachlass er nach Mozarts Tod verwaltete, bis dieser 1799 an das Verlagshaus André übermittelt wurde. Die Verwaltung des mozartschen Nachlasses mündet dann nicht zuletzt in frappierenden Ähnlichkeiten z.B. in der langsamen Einleitung seiner Sinfonie D-Dur op. 36 zu Mozarts KV 543 ...

    Der Wikipedia folgend erhielt Wranitzky während Kraus' Aufenthalt in Wien ebendort Kompositionsunterricht von Kraus. Das ist erstaunlich genug, wenn Mozart und Haydn, zumal als gute Freunde, greifbar sind. Das ist bestätigt durch Bertil H. van Boer (The musical life of Joseph Martin Kraus):

    Zitat von S. 10

    He also apparently instructed some pupils, including Paul Wranitzky (1756-1808), who thereafter promoted himself as a student of 'le compositeur Suèdois, J. K.' [...]

    Zur Zeit auf den Augen:

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    „The new look“ - eine (neue?) Sichtweise auf die Verhältnisse von Christian Dior, Coco Chanel, Pierre Cardin und anderen während resp. kurz nach dem 2. Weltkrieg.

    Da ist vielleicht Wahres dran. Einiges aber auch nicht: „Elsa“ ( ~ Vera Bate Lomardi) starb in Rom und nicht - wie hier in der Serie - an einer Überdosis von Irgendetwas im von Coco Chanel bewohnten Hotel.

    Notizen zur Kontrafagottstelle:

    Die Kollegen von der neuen Beethoven-Gesamtausgabe sind zum Beispiel an mich herangetreten wegen einer fraglichen Kontrafagott-Stelle im 4. Satz der 9. Symphonie. Das Kontrafagott um 1820 verfügt nicht über den tiefsten Ton des normalen Fagotts. Meist reichte der Tonumfang des Kontrafagotts damals nur bis D oder C. Im Erstdruck wird diese Stelle daher oktaviert. Im Autograph wird die Stelle nach unten aber voll ausgeschrieben bis zum B1. Aufschluss geben hier zwei aus der Beethovenzeit erhaltene Instrumente, bei denen sich ein spezieller Aufsatz auf das Schallstück stecken ließ, mit dem dieser Ton erreicht werden konnte.

    In jahrelanger Arbeit hat die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsarchivs im Beethoven-Haus die Quellen ausgewertet und dabei auch Neues entdeckt. So konnte sie eine Kontrafagottstimme rekonstruieren, die in keiner anderen Partitur auftaucht, weil Beethoven sie nur in einer Randnotiz erwähnte. "Das wird anders klingen als bisher", sagt Kraus. "An der Stelle, wo der Solo Bariton das erste Mal die Freudenmelodie singt wird jetzt das Kontrafagott mitspielen. Das wird auch das normale Konzertpublikum sofort hören."

    In chronologischer Folge sind die Sinfonien wie folgt aufzuzählen:

    1 Sinfonie Nr. 1 c-moll op. 11 (1824)
    2 Sinfonie Nr. 5 d-moll op. 107 (1829/1830) Reformation
    3 Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 (1833) Italienische
    4 Sinfonie Nr. 2 B-Dur op. 52 (1840) Lobgesang
    5 Sinfonie Nr. 3 a-moll op. 56 (1842) Schottische

    Im neuen Mendelssohn-Werkverzeichnis (2009) ist der Lobgesang nicht mehr unter den Sinfonien, sondern bei den Vokalwerken aufgeführt.