Beiträge von Arnulfus

    >>>>>>>Joseph Haydn: Die Jahreszeiten Gundula Janowitz, Werner Hollweg, Walter Berry, Chor der Deutschen Oper Berlin, Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan, 1972, CD 1 und 2<<<<<<<<< (Zitat Yorick)


    Auch wenn ich nur langsam über die Jahre lerne mit "OPI-Ohren" zu hören, so muß ich doch bekennen, daß der Interpretationsstil von Karajan bezüglich "Schöpfung" wie "Jahreszeiten", nicht primär dem Zeitgeist zuzurechnen ist, sondern dieser von mir teilweise als "pomadig" und romantisierend in manirierter Manier empfunden wird. Heute kann ich dieser teils aufgeblähten Klangwelt nichts mehr abgewinnen Es geht mir dabei weniger grundlegend um OMI oder OPI Version/Instrumente....sondern um einen zelebrierten Musizierstil, der mir zunehmend aufgesetzt, im Sinne von >artifiziell< vorkommt und m.E. nicht der Intention wie Klangwelt der Wiener Klassik entspricht.


    Arnulfus


    Strawinsky: Symphonie in drei Sätzen; Symphonie in C; Psalmensymphonie; Kantate "Le Roi des Etoiles"; Canticum sacrum für Tenor, Bariton, Chor & Orchester; Agon-Ballett; Requiem Canticles für Alt, Bass, Chor & Orchester; Variationen für Orchester "Aldous Huxley in Memoriam"; Pulcinella; Apollon musagete; Scherzo a la russe

    Dazu:


    http://www.nomine.net/Orgeln-Ostfriesland


    Dort findest Du alle verwendeten Orgeln der Aufnahme mit Beschreibungen/Bau- und Restaurationsgeschichte/Dispositionen und Bildern dargestellt.


    Vielen Dank, lieber Max
    Der Organist ist wirklich MEHR als bescheiden...ein einziges Mal taucht sein Name auf: auf der Cover-Rückseite
    Danke Winfried Dahlke, eine Großtat, kammermusikalisch geschliffene, transparent interpretierte Orgelwerke, einfach großartig und eine Wohltat für Gemüt + Ohren


    Arnulfus


    besonders gefallen haben mir
    Pachelbel: Ciaccona D-Dur (14 Variationen)
    +Dahlke: Improvisation über Psalm 24


    Der Herr Dahlke ist Jahrgang 1969...ich dachte der Komponist muß der Organist der Orgel in Klein Midlum sein...nirgendwo im Cover finde ich den Namen eines Organisten (???)
    Die 5 minütige schlichte Komposition integriert das Glockenspiel der Kirche wunderbar in einen einfachen Kanon


    Ottone, Re Di Germania Hwv 15 (Oper In 3 Akten) (Auszug)
    Mitridate, Rè di Ponto KV 87 (Oper in 3 Akten) (Auszug)
    Orfeo ed Euridice (Orpheus und Eurydike, Oper in 3 Akten) (Auszug)
    Rodelinda, Regina De Longobardi Hwv 19 (Oper In 3 Akten) (Auszug)
    Mitridate, Rè di Ponto KV 87 (Oper in 3 Akten) (Auszug)
    Orlando Hwv 31 (Oper In 3 Akten) (Auszug)
    Serse Hwv 40 (Xerxes, Oper In 3 Akten) (Auszug)
    Mitridate, Rè di Ponto KV 87 (Oper in 3 Akten) (Auszug)
    Alcina Hwv 34 (Oper In 3 Akten) (Auszug)
    Ottone, Re Di Germania Hwv 15 (Oper In 3 Akten) (Auszug)
    Orfeo ed Euridice (Orpheus und Eurydike, Oper in 3 Akten) (Auszug)

    6. Juni 2017
    Johann Sebastian Bach "jauchzet Gott in allen Landen" (53. Kantate) mit Max Emanuel Cencic (Knabensopran(, vor 25 Jahren (1992)



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    Jauchzet Gott in allen Landen!
    Was der Himmel und die Welt
    An Geschöpfen in sich hält,
    Müssen dessen Ruhm erhöhen,
    Und wir wollen unserm Gott
    Gleichfalls itzt ein Opfer bringen,
    Daß er uns in Kreuz und Not
    Allezeit hat beigestanden.


    Vor einigen Jahren noch hätte ich die Nase gerümpft...und wahrscheinlich nicht wenig,....bei der Vorstellung, dass ein "Countertenor" die "Winterreise" interpretieren will.
    Zvi Emanuel-Marial (Altus) singt eine erfrischend neue "Winterreise"....sie ist anders, denn forsch und melancholisch...aber eher relativ wenig "tiefsinnig" auf den Text im deklamatorischen Sinn ausgerichtet.
    Seine hohe, feinsinnige, wie durchdringende Stimme erbringt ein anderes Hörerlebnis als >Deutsche Ohren< es meistens gewohnt sind oder erwarten.
    Ich bin überrascht und sehr positiv überrascht, trotz der nicht immer gut artikulierten deutschen Aussprache des Israelischen Sängers....Er macht es mehr als wett durch die Empathie seines außergewöhnlichen Gesangs. Sein Timbre ist sensationell und gibt den Liedern teilweise einen neuen Akzent, eine neue poetische Ausleuchtung.


    Arnulfus



    Bach: Triosonaten BWV 525 & 527; Contrapunctus IX aus Die Kunst der Fuge BWV 1080; Präludium & Fuge BWV 544; Französische Suite BWV 816; 816; Passacaglia & Fuge BWV 582; Choralvorspiel BWV 622 "O Mensch, bewein dein Sünde groß"
    +Carpenter: All you need is Bach nach der Invention F-Dur BWV 779


    CD 79 / 80 Berlioz: Romeo et Juliette op. 17, Aufn 1961 mit Rosalind Elias/Cesare Valetti/Georgio Tozzi
    CD 10 / 11 Berlioz: Romeo et Juliette op. 17, Aufn 1953 mit Margaret Roggero/Leslie Chabbay/Yi-Kwei Sze


    Diese LIVE-Aufnahmen mit dem Boston SO atmen so gravierend anders als LIVE Aufnahmen der Fünfziger mit Furtwängler, Klemperer oder Karajan
    Ich bin der Französischen Sprache nicht mächtig, durch de Gaulle's Nationalismus als Jugendlicher negativ geprägt, durch Ansermet's "Pelleas" (1963) in Hamburg jedoch ansatzweise dann langsam alternativ "unteutonisch" beeinflusst worden
    Die beiden Romeo + Juliett-Aufnahmen des französischen Dirigenten Munch haben mich heute abend nach langer Zeit wieder in französische Klanggefilde + Klangwelten entführt, die mir gut tun und erfrischen
    Diese 86 CD--Casette mit Charles Munch ist unglaublich gut

    01.Juni 2017
    Franz Schubert "Frühlingsglaube" mit Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton) und Gerald Moore (1957)
    DFD ist eine der >Jahr-Hundert-Sänger" der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts...wie die Callas, Tebaldi, Schwarzkopf, de los Angeles, Ferrier, Ludwig, Corelli, di Stefano, Wunderlich, Gedda, Frick, Christoff und Bastianini
    Er war vor allem im Liedgesang sooo (zu) lange (?) praesent, dass es (aus meiner Sicht) problematisch wurde. Ihm (DFD) kannman das allerdings nicht vorwerfen, daß seine Komkurrenz ihm nicht das Wasser reichen konnte
    Hier eine Aufnahme vgon 1957, in der er auf seinem absoluten Höhepunkt ist




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    Johann Ludwig Uhland
    Sprache: deutsch
    Liedtext: Die linden Lüfte sind erwacht,
    Sie säuseln und wehen Tag und Nacht,
    Sie schaffen an allen Enden.
    O frischer Duft, o neuer Klang!
    Nun, armes Herze, sei nicht bang!
    Nun muss sich alles, alles wenden.


    Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
    Man weiß nicht, was noch werden mag,
    Das Blühen will nicht enden;
    Es blüht das fernste, tiefste Tal:
    Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
    Nun muss sich alles, alles wenden.

    Lieber Ulli, lieber Travinius,
    Gerade habe ich Eure interessanten und begeisterten Berichte gelesen. Vielen Dank dafür !
    Ich bin traurig, daß ich nicht mitgefahren bin, da ich mich für einen Besuch bei meinem Bruder entschieden habe, den ich bedingt durch "Kriegswirren" fünfzig Jahre nicht kannte.
    Vielleicht gibt es ja noch einmal die Chance Frau Sofrinitzky zu begegnen, denn ihr Mozart wird immer wichtiger für mich.


    Arnulfus



    heute zum 1. Mal gehört.....ich fühle mich beim hören von Barockmusik (außer J.S. Bach) stetig im schwangeren Zustand...Freuden und Wehen
    es erfasst mich ein metamorhotischer Zustand....man könnte es auch einen Trip mit vielen Unbekannten in jede Richtung nennen