Beiträge von Travinius

    Dann kenne ich die von 1993 und habe die als ganz grandios in Erinnerung, auch wenn es schon mehr als 25 Jahre her ist.

    Die Musik war von Zbigniev Preisner oder so, wenn ich mich recht erinnere, und auch toll. Liegt hier noch auf der Platte irgendwo, meine ich…

    Da werde ich wohl nicht drumherumkommen ... verstehe nur nicht, warum Amazon schon den Download hat und Presto nicht ..

    Weil die eigentlich noch nicht auf dem deutschen Markt ist, sondern erst ab September. Ich werde nicht bei amazon kaufen — nicht auch noch Downloads! Ich warte auf presto oder auf die Silberscheibe. Die könnte ich mir dann auch gelegentlich mal signieren lassen. :)


    Ich bin noch nicht sicher, welche Lücke man mit dieser Veröffentlichung schließen möchte.

    Die Skepsis gegenüber Dudamel als Maler-Exegeten ist meinen eigenen Vorbehalten geschuldet, von Haitink gab es schon vorher tolle Einspielungen, Rattle ist eine Bank — aber verstanden habe ich noch nicht, warum ich mir die CDs kaufen soll.


    Kannst Du Dir schon ein Bild machen, was diese Box ausmacht, Yorick?

    Volumes auf Anschlag und Headbanging - Yorick is dancing wild in the stube ...

    <nitpick>Wenn schon dann "wildly"… adverbial…</nitpick>


    Leider husten sie ein paar mal rüde in den Feuervogel; das HASSE ich! Das Stück läuft noch keine zwei Minuten, konnte man sich da nicht vorher aushusten?!

    Bieten Steamingdienste Produktionen bereits an bevor diese offiziell erschienen sind?

    Zum Beispiel prestoclassical.com und AppleMusic.

    Download und CD erscheinen nicht immer zeitgleich.

    Bei CPO ist es meistens umgekehrt: es kann 4-6 Wochen dauern, bis der Download erscheint.

    Am Samstag habe ich bei mehr als 30 Grad Celsius in der Münchner Innenstadt mal wieder ein Experiment gewagt.


    Mein letztes Konzert war Ende 2019 in eben dem nämlichen Herkulessaal in München, so dass ich mich "g'freit hab wiera Schnitzl", wie man hier sagen würde, endlich mal wieder hin zu dürfen.

    Es kam die Taschenphilharmonie mit dem Finale einer dreiteiligen Reihe, die 2019 begonnen hatte: 3x4, also dreimal eine vierte Symphonie, von Peter Stangel liebevoll in die handliche Taschenausgabe gegossen, dieses Mal Schumanns Vierte.

    Musikalisch keine Überraschungen: toll, mal wieder engagierte Musizierende hören zu dürfen und das Live-Erlebnis zu erfahren, die Spannung eines Konzerts, die Interaktion.


    Aber da kommt auch schon der Teil, der mich tief deprimiert hat am Wochenende und der, das ist mir wichtig zu betonen, nichts mit den Ausübenden zu tun hat, und dennoch dazu führte, dass ich den Abend für mich unter "Desaster" abgebucht habe.


    Ein Problem sind die für nicht permanent auf den offiziellen Seiten im Amtsdeutsch verfasste Verordnungen Verfolgende vollkommen undurchschaubaren Pandemie-Regeln im sogenannten "Freistaat", der diesen Namen schon länger nicht mehr verdient.

    Mein letzter Stand war: Zutritt für 3-G, also Geimpfte, Genesene und Gelog... äh... Getestete, Masken im Gebäude, am Platz kann man dann aber die Masken abnehmen.

    Weit gefehlt.

    In ziemlich unhöflicher Weise wurde ich gemahnt, bitte auch am Platz meine FFP2-Maske weiter zu tragen. Da ich Protest geäußert hatte, war ich auch gleich auf der Schwarzen Liste der Dame angekommen, was sie sich befleißigen ließ, mich genau hinzuweisen, wo und wie ich meine Maske zu fixieren hätte ("schön festdrücken an der Nase") wie ein Schulbube, und nicht wieder weitergegangen wurde, als bis das zu Zufriedenheit der Dame erledigt war. Und das, wo als Geimpfter keinerlei Risiko von uns ausgeht, jedenfalls keines, das sich durch die Maske noch senken ließe. Dazu muss man sagen, dass im Herkulessaal nur jede zweite Reihe besetzt war und in derselben Reihe zwischen je zwei "Haushaltsgemeinschaften" mindestens zwei Plätze frei waren. Mehr Platz, als in jedem Restaurant, wo ich mich obendrein noch unterhalte, im Gegensatz zum Konzertsaal. Welchen Informationsgehalt für mich persönlich der Hinweis, sie trüge ihre Maske jetzt auch schon über zwei Stunden, haben sollte, blieb mir verschlossen und wurde mir nicht erläutert. Ich glaube, ich solle mich nicht so anstellen, meinte sie. Sie hat auch bei jedem Gang durch die Reihen bei mir ganz genau hingeschaut, ob ich nicht etwa meine Bügel wieder gelockert hatte! Ich war aber brav, konnte sie kaum glauben.

    Wie dem auch sei: Vorfreude im Arsch, permanent bemüht, bei dem Klima und der Maske meine Atmung zu kontrollieren und wenig Genuss an der Musik.

    Überflüssig zu erwähnen: wenn man den Altersschnitt im Saal so gesehen hat, gehe ich davon aus, dass schon mehr als die Hälfte der Anwesenden durchgeimpft war…


    Das ganze Konzert hatte ein paar werkbegleitende Worte von Peter Stangel, und letztlich netto ca. 45 Minuten Musik inklusive Zugabe. Vielleicht waren es 50. Mag mich nicht streiten und habe nicht gestoppt. Aber Schumann IV, ein paar Kinderszenen/Stücke aus dem Album für die Jugend sind halt nicht länger.


    Das ganze trotzdem zum "Full-Price", also für zwei Karten bei ca. EUR 110,--.


    Das ist für die Finanzierung der Kultur vermutlich notwendig, aber ich kann die Defizite der verfehlten #Spahndemie auch nicht alleine ausgleichen.


    Fazit: bevor ich mich weiter wie ein Schulbub abkanzeln und demütigen lasse, und wieder in Würde einen angemessenen Kulturgenuss genießen kann, Betonung liegt hier auf Genuss, werde ich meine soziale Isolation weiter pflegen.


    Was mich dabei aber wirklich wütend macht: Während des deutschen Spiels in der Innenstadt rund um die Residenz wurde herumgerudelt als ob es kein Virus gäbe, toleriert von den Ordnungshütern, die hilflos drumherumstehen und mit Situationen wie der Partymeile Türkenstraße vollkommen überfordert sind.

    Sport ist eben immer noch wichtiger als Kultur.

    Das macht mich alles so unendlich wütend, insbesondere die apokalyptischen Visionen, die aktuell von Lauterbach, Spahn, Wieler und wie sie alle heißen, wieder verbreitet werden, damit auch ja keine Hoffnung im Volk aufkeimen möge! Das sind sicher gute Wissenschaftler (bis auf Herrn Spahn, der plappert nur Platitüden, die man ihm aufträgt), aber nehmt denen doch mal das Mikro weg! Wartet doch mit den apokalyptischen Visionen, bis Ihr was Greifbares habt!

    Und Spahn: kümmert Euch ums Impfen, anstatt jetzt schon wieder für Herbst Wechselunterricht anzudrohen! Und denkt mal über Vorschriften nach, welche die Erkenntnisse des RKI oder von Aerosolforschenden berücksichtigen! Es geht hier um Grundrechte, nicht um Privilegien!


    Und jetzt ziehe ich mich nach den Erlebnissen wieder zurück; das alles ist für mich viel zu aufwühlend.


    Im ganzen ein Debakel, das ich so bald nicht wiederholen werde.

    …ja! Und morgen beginnt schon der Sommer! Aber wir haben ja keinen Klimawandel.

    In großen Teilen Oberbayerns herrscht wegen der andauernden Trockenheit bereits höchste Waldbrandgefahr, um mich herum stinken gefühlt alle, und ich versuche, mich bei Innenraumtemperaturen von 27-28 Grad auf die Arbeit zu konzentrieren, bei der diffizile Kommunikation und gelegentlich Kreativität verlangt werden, und mir wenigstens ein paar kurze, unzusammenhängende Stunden Schlaf abzuringen.


    Wie soll dann erst der Sommer werden?


    Naja, bis ich in Rente gehe ist die Arktis eisfrei, vielleicht kippt dann der Golfstrom, dann gibt es noch heißere Sommer und viel kältere Winter.


    Wenn ich mir was wünschen dürfte: vier vernünftige Jahreszeiten wären prima. Gesucht wird vor allem ein Frühling.

    Gestern Abend... die Konzeption der Reihe gefällt mir, das Klavierspiel nicht ...

    Was hast Du gegen Florian Uhlig? Ich fand ihn gar nicht übel.

    Anders als Eric Le Sage.


    Bei der Michi Gaigg fehlt irgendwie die 11.Streichersymphonie… hoffe, da kommt noch ein Vol.