Beiträge von Travinius

    Yorick, wir sind ja beieinander. Schwarze Schafe bekämpfen und Frauen ermöglichen, einer ehrlichen Arbeit nachzugehen, wenn sie dies wünschen.

    Bin froh, dass wir nicht in Italien sind. Da ist Prostitution verboten. Nicht, dass es sie deshalb nicht gäbe… nur eben illegal.

    Dann lieber ordentlich und mit Sozialversicherung.

    Ich habe nur mal einen Bericht gesehen, dass die Wirklichkeit in Deutschland immer noch finsterer aussieht.

    Aber Du hast recht: das kriegen wir hier nicht abschließend erörtert.

    Die von Dir angeführten Gründe und Ansichten teile ich aber i.W.

    Wieso erfährt man eigentlich nichts über die wirtschaftliche Lage im Bereich Prostitution?! Da geht ja seit Monaten gar nichts mehr; wenn es stimmt, dass normalerweise eine Million Männer Dienste in Anspruch nehmen, müssen da ja Milliarden Euro Umsätze verlorengehen. Von einem Hilfspaket habe ich aber noch nichts gehört. Überdies könnte man ja mit Lockerungen beginnen, nur Praktiken wie Blowjob mit Gummi erlauben und natürlich müsste jeder Mann seine persönlichen Daten hinterlassen wie im Restaurant oder beim Frisör. Also ich meine damit Adresse, Telefonnummer etc., nicht die DNA-Reste.

    Obwohl es sich letztlich um Berufe wie alle Anderen handeln sollte (was es faktisch nicht tut, weil immer noch Zwang, Druck und Zuhälterei den faktischen Ton angeben), erfährt man tatsächlich wenig darüber.

    Vor allem wüsste ich gerne, was aus den vielen Illegalen geworden ist, die von ihren brutalen "Besitzern" nur "gehalten" werden, um "anzuschaffen". Da gibt es für mich zwei Alternativen: es geht einfach illegal munter weiter, oder die Frauen und Mädchen haben ein echtes Problem. "Kostgänger" ohne Einkünfte duldet kein brutaler Zuhälter.

    Das einzige was ich ankreide, dass es nur die ersten 5 Sinfonien sind – da muss eine Gesamtaufnahme her! Und wie es scheint, werden die restlichen Sinfonien wohl auch aufgenommen.

    Habe auf der Homepage von Jordi Savall gelesen, dass die weiteren Symphonien dieses Jahr im Frühjahr und Herbst hätten eingespielt werden sollen. Leider ist das Englisch da falsch übersetzt. Es ist offenbar fraglich, ob und wann die Einspielungen jetzt nachgeholt werden.


    Das ist leider ein Pattern, an das wir uns ab jetzt gewöhnen müssen, bei allem, was mehr als Quartett ist. Das wird ein sehr dünnes Frühjahr…

    Ja, was für ein Tag heute mit seinen Meldungen. Ich glaube, morgen höre ich den "Essential Morricone". Was wäre der Italo-Western ohne ihn?


    Und Tilo Prückner sehe ich im Fernsehen, solange ich mich erinnern kann, in so vielen verschiedenen Produktionen. Zuletzt mit Vergnügen die "Rentner-Cops". Ob sie das nun einstellen, nachdem sie den ersten "Rentner" ja in der letzten Staffel schon austauschen mussten?

    Wer könnte Tilo Prückner ersetzen?

    Am 3.06.2020 in Deutschland erschienen:


    Jos van Immerseel bespielt einen Christopher Clarke, Cluny 1988 nach Anton Walter, Wien ca. 1800.


    Alpha (3 CD), ℗2020


    Merkwürdige Auswahl von Beethoven Sonaten bis op.31:

    • Sonate c-moll op.10/1
    • Sonate D-dur, op.10/3
    • Alla ingharese G-dur, op.129 (auch bekannt als die "Wut über den verlorenen Groschen")
    • Sonate c-moll, op.13 "Pathétique"
    • Sonate E-dur, op.14/1
    • Sonate G-dur, op.14/2
    • Sonate As-dur, op.26 (nur 2.Satz Marcia funebre)
    • Sonate cis-moll, op.27/2
    • Sonate D-dur, op.28 "Pastorale"
    • Rondo G-dur, op.51/2
    • Sonate Es-dur, op.31/3
    • Andante F-dur, WoO 57 "Andante favori"

    Im Booklet schreibt Immerseel, dass er fand, die Sonaten dieser Zeit klängen für ihn am besten auf seinem geliebten Walter-Nachbau.

    Zur Musikauswahl selbst sagt er nichts. Warum nicht op.2? Wie passt op.31 da hinein? Warum nur ein Teil aus op.26? Warum ausgerechnet das Rondo?

    Das erfährt der Leser und Hörer nicht.


    Bisher nur einmal durchgehört, zu mehr bin ich nicht gekommen.


    Der erste Eindruck: Flügel klingt prima. Aber: ist Herr Immerseel sediert oder liegt das am Alter? (Ich bitte um Verzeihung, das war unsachlich, gibt aber meinen ersten Eindruck wieder).

    op.10/1 hat mich nachgerade geschockt: wer (auf modernem Geflügel) Igor Levit oder Michael Korstick schätzt, hat das Gefühl, er höre in Zeitlupe und sucht den Schalter, um von 33 auf 45 umzuschalten (das war einer für die Älteren hier…)

    Also — an Prestissimo erinnert der Finalsatz nicht, eher ein nettes Allegro; auch das übergriffige c-moll zum Beginn der Sonate wirkt irgendwie… zahnlos.

    Bin noch nicht sicher, ob ich damit warm werde.

    Eure Eindrücke würden mich interessieren.

    Konnte nicht widerstehen:


    Jos van Immerseel bespielt einen Christopher Clarke, Cluny 1988 nach Anton Walter, Wien ca. 1800.


    Merkwürdige Auswahl von Beethoven Sonaten bis op.31, u.a. nur ein Satz aus op.26 (welcher wohl?), dazu das "Andante favori" und ein Rondo.

    Das muss ja nicht negativ sein, solange man eine gewisse Kultur des Diskurses pflegt.

    Ich bekenne offen, dass mich die erste Hälfte eher verwirrt zurückließ; ob es an der Form oder der Sprache liegt, weiß ich noch nicht recht.

    Oder doch am Inhalt? Keine Ahnung.

    Dazu bedürfe es einer wissenschaftlichen Definition, was eigentlich genau "Intelligenz" ist. Ist das reine Sprachvermögen schon ausreichend, oder geht es auch darum, was man mit der Sprache auszudrücken (und zu verstehen) in der Lage ist?

    Natürlich ist das menschliche Gehirn grundsätzlich in der Lage zur sprachlichen Kommunikation - bei jedem Menschen außer bei pathologischen Fällen.

    Aber das ist für Intelligenz noch zu wenig. Das können auch Vögel. Übrigens kennen Vögel artübergreifende Warnrufe, also eine sprachübergreifende Kommunikation. Ist das schon intelligent? Manche Krähe setzt Werkzeuge und Autos geschickter ein als ein modernder Abiturient. Wer ist intelligenter?


    Ich glaube, das ist eine zu komplexe Fragestellung, um sie hier im Forum erschöpfend erörtern zu können.

    Du hast Sex mit einem Mann? :) Geht ja gar nicht ... :wink:


    Und natürlich hast du Recht! *yes*

    Solange es "seiner" ist, ist doch dem Eheversprechen genüge getan… *flirt*


    Aber Spaß beiseite: mein Opa selig hat mich mal furchtbar angeschnauzt, weil ich ins Wohnzimmer in Braunschweig bin, wo er mit seiner Revox-Anlage aus den 50ern (damals das beste, was es für Geld gab, was ich nicht wusste) seiner heiligen Musikstunde huldigte.

    Das habe ich erst Jahre später verstanden. Ich glaube, er hätte es mir besser erklärt, statt zu schnauzen, aber ein Pädagoge war er halt nie.

    War übrigens Professor… aber über das Verhältnis von Forschung und Leere, äh, Lehre bei unseren Hochschuldozenten habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht.

    Das gehört aber woanders hin.

    Da habe ich auch so schonmal eingegriffen. Beim Bäcker fehlten 10 cent zu einem größeren Brötchen, die offenbar das Abendessen sein sollten.

    Das ging dann eine Weile hin und her, und er wollte schon hängenden Hauptes fortgehen und das Brötchen dort lassen. Ich habe zehn cent in die Schüssel gelegt (und die tun mir nun wirklich nicht weh), die Verkäuferin hat kassiert und er hatte seine Semmel.

    Muss man dann auch nicht groß diskutieren. Er hat ja nicht gebettelt. Hat sich nett bedankt und ging. Mit Semmel.