Beiträge von Travinius

    Wobei H.P. Lovecraft eher dem Horror zuzurechnen ist, meiner Ansicht nach. Auch würde ich ihn erzählerisch nicht in die Top-10 der amerikanischen Literatur einordnen — sein (kommentiertes) Gesamtwerk steht hier im Schrank.

    Übrigens hat H.P. Lovecraft mit seinem "Universum" zahlreiche weitere Autor:innen beeinflusst und geprägt.

    Nach seinen Erzählungen ist der Rollenspiel-Klassiker "Call of Cthulhu" erschienen, den ich selbst schon seit etwa 35 Jahren spiele (mittlerweile sind die Regeln in der Siebten Edition erschienen), entstanden, was wiederum zu einem kompletten Rollenspiel-Genre führte.

    (Klassische) Fantasy macht einen weiteren wesentlichen Block der Rollenspiel-Szene aus, in Deutschland seit den 80ern "Das schwarze Auge" (war nie so meins) und aus den USA seit den 70ern "Dungeons and Dragons" — ein Klassiker, der in der aktuellen Edition immer noch eines meiner Lieblings-Rollenspielsysteme ist.

    Aber das Thema Pen & Paper-Rollenspiele könnte eigene Threads und Foren füllen — und macht das ja auch.

    Wollte nur aufzeigen, welche Auswirkungen Tolkien und Lovecraft auch außerhalb des Literatur-Genres noch hatten.

    The Death of Stalin (Blu-ray)

    Frankreich/Großbritannien, 2017

    Regie: Armando Iannucci

    NATÜRLICH Mozarts A-Dur Klavierkonzert KV 488, ob tatsächlich in der Aufnahme Judinas glaube ich eher nicht ...

    Auf jeden Fall ist auch die Filmmusik grandios. Man meint immer, Schostakowitsch, Prokofjew oder Chatschaturjan zu erkennen, aber es sind Originalkompositionen in einer gelungenen Stiladaptation.

    Ich bin gespannt, ob das so bleibt, die Musik passt aber ausgesprochen gut in die Serie und in die richtige Stimmung.

    Es werden durchgängig Ausschnitte Klassischer Musik gespielt, zumeist am Anfang oder an besonderen Stellen in der Folge. Viel Chormusik oder Oper. Manchmal habe ich mitgerätselt, was es sein könnte, aber letztendlich konzentriere ich mich schnell auf den Film. - Zeitgenössisch klingende Rock/Popmusik ist aber auch zu hören.

    Ganz nebenbei: Endeavour halte ich für eine klasse Serie. Vielleicht wirst du auch Fan davon - ich bin es.

    Ich bin schon ein Fan der Original-Inspektor-Morse-Romane. Von daher passt die Serie schon.

    Die "Ursprungsserie" scheint es aber nur im Englischen Original zu geben. Das ist nichts, um es "nebenbei" zu schauen.

    In die Reihe gehört dann noch Inspector Lewis — in den Romanen Morse's Sergeant.

    Und — um Dir das Rätseln etwas zu erleichtern, hat sich jemand eine Menge Arbeit gemacht: https://morseandlewisandendeavour.com/2018/04/08/mus…df-excel-sheet/

    Ich schaue momentan die britische Krimi-Serie Der junge Inspektor Morse (englisch "Endeavor", so weit ich weiß").

    Ich lese nebenbei auch noch die Original-Krimiserie von Colin Dexter, und auch dort wird oft Musik erwähnt, der Protagonist hört gerne Schallplatten (spielt in den 60ern/70ern).

    Auch in der Serie wird die Filmmusik zu größeren Teilen von klassischer Musik bestimmt, die erste (oder "nullte") Folge dreht sich um eine ehemalige Opernsängerin mit vielen Ausschnitten von Puccini. Außerdem viel Mozart in den ersten beiden Folgen (Requiem, c-moll-Messe).

    Ich bin gespannt, ob das so bleibt, die Musik passt aber ausgesprochen gut in die Serie und in die richtige Stimmung.

    Von unserem Meister U Lee soll ich ausrichten, dass ihn der Genuss dieser Aufnahme so dermaßen geflashed hätte, dass er nur noch mit Tränen in den Augen ins Bett gehen könne.

    Diese Wirkung hätte ich nicht erwartet, aber es freut mich, dass eine Aufnahme noch solch eine Wirkung erzielen kann.

    Ich freue mich für U Lee und sehe seinem eigenen Bericht mit gespannter Erwartung entgegen.

    Zu früh verstorbene Autoren hatte ich zuletzt bei Patrick O'Brian und seinen hervorragend recherchierten und spannenden Marineromanen aus den Napoleonkriegen und Cptn. Aubrey und seinen Schiffsarzt Maturin. Sozusagen Hornblower 2.0

    Das Spiel der Throne.

    Game of thrones.

    Jupp, nach Jahren der Ignoranz (d.h. Kenntnisnahme) vorgestern mal eingeloggt. Sachma: ist das so wie bei "Herr der Ringe", daß man die meisten Folgen nicht benötigt, um den KERN der Sache zu "verstehen" ...? Meinem Mann ist das alles zu sinnlos blutig und er fragt sich, was die Europäer an einer solchen Serie begeistert?

    Die Frage gebe ich hiermit mal weiter ... wobei: ich fühle mich durchaus unterhalten.

    Ja: mir war das zu sinnlos blutig. Ich bin dreimal mit größeren Abständen ungefähr bis Folge drei gekommen und dann wieder in die Ecke gestellt. Ich glaube, die erste Staffel hat den letzten Umzug nach Petershausen nicht überlebt. Für mich unnötig gehyped.

    Aber ich habe allgemein das Problem, dass mir Serien allgemein zu düster und zu blutig werden. Auch Blacklist mag ich in den letzten Staffeln nicht mehr, so viel Folter und Geschrei brauche ich mir nicht anzutun. Dabei haben die auch so stark begonnen…

    Eben! Wir hatten nach dem Ende des Konzert mehr als 90min heim. Falls man Zugang zu einem Parkplatz hätte, wäre das um die Uhrzeit automobil in 35min zu bewältigen. Und dabei wohnen wir schon an einem RE! Aber dank reduzierter Takte haben wir alleine 30min in besagtem RE herumgesessen (okay, um die Zeit nur noch eine RB), bis sie dann abfuhr… S Bahnen sind um die Zeit auch schon reduziert. Das ist angesichts der klimatischen Herausforderungen ein unhaltbarer Zustand. In München geben sich MVV und DB gemeinsam alle Mühe, die Menschen wieder in die Autos zu treiben!

    Aber das führt jetzt Off-Topic.

    Ausblick: das Werksviertel liegt gleich am Ostbahnhof, einem öffentlichen Verkehrsknotenpunkt, wo von der S-Bahn bis zum EC vieles hält und zusätzlich zahlreiche Busse und U-Bahnen verkehren.

    Der Herkulessaal wird weitgehend vom BR Orchester genutzt, das aber auch bisher schon gelegentlich im Gasteig auftrat, vor allem bei Beteiligung von Prominenz.

    Der Gasteig ist jetzt wegen Sanierung geschlossen, dafür ist die Isarphilharmonie als Provisorium geschaffen worden, als Heimat der Philharmoniker.

    Das Konzerthaus im Werksviertel ist i.W. noch Vision in einem konkreten Planungsstadium, aber soweit ich weiß, ist der Grundstein noch nicht gelegt. Bereits jetzt zeigen sich die ersten Schwierigkeiten im Konzept (!), weil die offene, lichte Glasfassade vermutlich im Sommer zu einer echten Herausforderung wird. Jalousien würden das Problem nur mitigieren und widersprächen dem Konzept des Architekten… man darf gespannt sein, was da tolles herauskommt.

    Der Herkulessaal muss auch sehr bald geschlossen und saniert werden.

    Wie die Konzertsaal-Landschaft hinterher aussieht, muss man dann sehen. Ich fände es sehr schade, wenn die Isarphilharmonie wieder verschwände, allerdings liegt sie auch am #*%&$ der Diözese… zehn Minuten zu Fuß zur U-Bahn, die aber auch nur alle zehn Minuten in die Innenstadt fährt, und so spät kaum noch Züge in die Umgegend. Da waren Gasteig (direkter S-Bahn-Zugang) und Herkulessaal (direkter Zugang zum U-Bahn-Knoten Odeonsplatz) einfach günstiger. Über Parkplätze sprechen wir gar nicht.

    Vergessen hast Du noch das alte Prinzregententheater, das für abseitigere Programme (Chormusik des XX.Jahrhunderts mit Currentzis, dreistündige Klavierabende mit I.Levit) und kleineres Publikum genutzt wird. Ein Sitzkissen wird empfohlen. Sonst aber sehr feiner, kleiner Raum.