Beiträge von Travinius

    Ich habe nur den Hilmes gelesen, weil ich den Autor sehr schätze. Wie immer schreibt er pointiert, manchmal bissig, aber ich habe viel gelernt.

    Zeitreisen sind natürlich ein vollkommen idiotisches Genre, in sich unlogisch und hochgradig albern. Zudem könnte es für mich persönlich nur ein Ziel geben, nämlich an den Anbeginn der Zeiten zu reisen, um den lieben Herrgott zu bewegen, seine Schöpfung am 6. Tag ordentlich zu modifizieren oder wenigstens neun Monate vor dem Februar 1971 ein wenig besser achtzugeben, damit ich nicht wieder als genetische Müllhalde zur Welt komme.

    Meine Frau und ich würden vor allem zurück Ende der 60er gehen und rechtzeitig allen Erfindern des Internets den Stecker herausziehen. Was bliebe uns alles erspart…

    Von unserem Meister U Lee soll ich ausrichten, dass ihn der Genuss dieser Aufnahme so dermaßen geflashed hätte, dass er nur noch mit Tränen in den Augen ins Bett gehen könne.

    Diese Wirkung hätte ich nicht erwartet, aber es freut mich, dass eine Aufnahme noch solch eine Wirkung erzielen kann.


    Ich freue mich für U Lee und sehe seinem eigenen Bericht mit gespannter Erwartung entgegen.

    Zu früh verstorbene Autoren hatte ich zuletzt bei Patrick O'Brian und seinen hervorragend recherchierten und spannenden Marineromanen aus den Napoleonkriegen und Cptn. Aubrey und seinen Schiffsarzt Maturin. Sozusagen Hornblower 2.0

    Ja: mir war das zu sinnlos blutig. Ich bin dreimal mit größeren Abständen ungefähr bis Folge drei gekommen und dann wieder in die Ecke gestellt. Ich glaube, die erste Staffel hat den letzten Umzug nach Petershausen nicht überlebt. Für mich unnötig gehyped.

    Aber ich habe allgemein das Problem, dass mir Serien allgemein zu düster und zu blutig werden. Auch Blacklist mag ich in den letzten Staffeln nicht mehr, so viel Folter und Geschrei brauche ich mir nicht anzutun. Dabei haben die auch so stark begonnen…

    In den diversen Vorabendkrimiformaten kommt regelmäßig der Stoff Treuetester vor


    Wie lange ist es jetzt her, dass ich zuletzt einen Vorabendkrimi gesehen habe? 25, 30 Jahre? SOKO 5113? Damals gab es so etwas noch nicht. Mein Horizont ist also hoffnungslos veraltet. M.a.W., ich kann nicht mitreden. :(


    *opi*

    Eigentlich schauen wir so ziemlich jeden Vorabendkrimi. Schlicht deshalb, weil abends eh nichts im Fernsehen kommt und die Formate meistens wenigstens erträglich sind. Dank der Mediathek halt nicht am Vorabend, wenn wir noch arbeiten.

    Aber ehrlich, Yorick: den Stoff habe ich schon lange nicht mehr bemerkt.

    Eben! Wir hatten nach dem Ende des Konzert mehr als 90min heim. Falls man Zugang zu einem Parkplatz hätte, wäre das um die Uhrzeit automobil in 35min zu bewältigen. Und dabei wohnen wir schon an einem RE! Aber dank reduzierter Takte haben wir alleine 30min in besagtem RE herumgesessen (okay, um die Zeit nur noch eine RB), bis sie dann abfuhr… S Bahnen sind um die Zeit auch schon reduziert. Das ist angesichts der klimatischen Herausforderungen ein unhaltbarer Zustand. In München geben sich MVV und DB gemeinsam alle Mühe, die Menschen wieder in die Autos zu treiben!

    Aber das führt jetzt Off-Topic.


    Ausblick: das Werksviertel liegt gleich am Ostbahnhof, einem öffentlichen Verkehrsknotenpunkt, wo von der S-Bahn bis zum EC vieles hält und zusätzlich zahlreiche Busse und U-Bahnen verkehren.

    Der Herkulessaal wird weitgehend vom BR Orchester genutzt, das aber auch bisher schon gelegentlich im Gasteig auftrat, vor allem bei Beteiligung von Prominenz.

    Der Gasteig ist jetzt wegen Sanierung geschlossen, dafür ist die Isarphilharmonie als Provisorium geschaffen worden, als Heimat der Philharmoniker.

    Das Konzerthaus im Werksviertel ist i.W. noch Vision in einem konkreten Planungsstadium, aber soweit ich weiß, ist der Grundstein noch nicht gelegt. Bereits jetzt zeigen sich die ersten Schwierigkeiten im Konzept (!), weil die offene, lichte Glasfassade vermutlich im Sommer zu einer echten Herausforderung wird. Jalousien würden das Problem nur mitigieren und widersprächen dem Konzept des Architekten… man darf gespannt sein, was da tolles herauskommt.

    Der Herkulessaal muss auch sehr bald geschlossen und saniert werden.

    Wie die Konzertsaal-Landschaft hinterher aussieht, muss man dann sehen. Ich fände es sehr schade, wenn die Isarphilharmonie wieder verschwände, allerdings liegt sie auch am #*%&$ der Diözese… zehn Minuten zu Fuß zur U-Bahn, die aber auch nur alle zehn Minuten in die Innenstadt fährt, und so spät kaum noch Züge in die Umgegend. Da waren Gasteig (direkter S-Bahn-Zugang) und Herkulessaal (direkter Zugang zum U-Bahn-Knoten Odeonsplatz) einfach günstiger. Über Parkplätze sprechen wir gar nicht.


    Vergessen hast Du noch das alte Prinzregententheater, das für abseitigere Programme (Chormusik des XX.Jahrhunderts mit Currentzis, dreistündige Klavierabende mit I.Levit) und kleineres Publikum genutzt wird. Ein Sitzkissen wird empfohlen. Sonst aber sehr feiner, kleiner Raum.

    Michael Spyres - BariTenor

    Arien von Mozart, Mehul, Spontini, Rossini, Adam, Donizetti, Thomas, Verdi, Offenbach, Leoncavallo, Verdi, Lehar, Wagner, Ravel, Orff, Korngold


    Zum Dinner ...

    Ich habe bei Beck im CD-Regal immer Bartenor gelesen… ;)


    Spontini zum Spiegelei? *salut*