Beiträge von Travinius

    Ich wollte schon immer wissen; ob man unter der Faustregel einen boxerischen Aspekt, eine Sexualpraktik, eine Frage der Menstruation, Merkmale klassischer deutscher Literatur oder den besonderen Kniff einer Violinistin zu verstehen hat.

    Eine Faustregel berechnet sich jedenfalls π×𝐷, wobei 𝐷 für einen gerade persönlich verfügbaren Daumen steht.

    Wie wäre es, wenn man statt der Regenbogenfahne mal diejenige hissen würde; auf die man seinen Eid geschworen hat als Politiker und die die absolute Mehrheit dieses Landes repräsentiert; den Demos; den Souverän des Grundgesetzes?

    Muss das denn ein entweder - oder sein? Ich wäre stolz, in einem weltoffenen, toleranten und demokratischen Staat zu leben, in dem jede und jeder tatsächlich nach der jeweiligen Façon selig werden könnte; wer bin ich, anderen Menschen vorschreiben zu wollen, ob sie sich als Mann, Frau, gar nichts davon fühlen sollen und mit wem sie/er eine Beziehung eingehen zu habe?

    Wenn zwei Menschen mit ganzem Herzen "ja" zueinander sagen, dann soll mir doch gleich sein, was sie sind. Freuen wir uns über ein offenes Bekenntnis zueinander.

    Die Zeiten, in der die "gepflegte Ehe" der Garant des staatlichen und gesellschaftlichen Überlebens ist, sollte in Zeiten der Überbevölkerung und Bevölkerungsexplosion wirklich der Vergangenheit angehören.

    Früher gab es Tripperwarnungen; jetzt gibt es Triggerwarnungen.

    Was ist denn, wenn Dich ein Tripper triggert? Wer warnt denn dann wen und wovor?!


    Aber Spaß beiseite: ich betreibe Pen&Paper-Rollenspiele seit ca. 1986. Okay, manches davon ist nicht gut geöltert.

    Aber muss man denn wirklich in jedem System und jedem Setting dutzende Seiten darauf verwenden, wie man das Setting inklusiv gestaltet, niemanden triggert, Mechanismen wie "X-Card" oder "Stop-Card" einführen?! Bei jeder Charakterklasse gendern?

    Ich habe auch Bücher, die sprechen von der "Spielleiterin" und den "Spielern", mit einem kurzen Disclaimer, dass die Verteilung der Geschlechter selbstverständlich beliebig sei, man aber im Sinne der Lesbarkeit diese Verteilung im Buch gewählt habe. Geht doch auch.

    Ich als Mann kann auch damit leben, wenn nur noch von Spielerinnen und Spielleiterinnen gesprochen wird — ich kann das auf mein Leben abbilden.

    Und das man jedes Rollenspiel-Quellenbuch jetzt mehrmals daraufhin korrekturlesen muss, ob es kulturelle Aneignungen, kulturelle unangemessene Anspielungen oder Bemerkungen enthält etc…

    Manchmal sehne ich mich in die naiven 80er zurück, als das Hobby noch komplett politisch unkorrekt und geradeheraus war. Und schon damals haben auch Mädchen mitgespielt!

    Und: es muss nicht in jeder Verfilmung eines Grimms-Märchen zwangsweise eine oder mehrere "Persons of Color" reingepresst werden. Das passt nicht zu der europazentrischen Erzählung. Wenn es eine Verfilmung afrikanischer Märchen gibt, erwarte ich auch keine Weißen. Versprochen.

    Seit ein paar Wochen dusche ich dreimal am Tag heiß und zwar jeweils über eine halbe Stunde; […]. Wenn man bei jeder Fahrt Plastikflaschen in der Landschaft verteilt, kommt man der Sache immerhin symbolisch näher; am besten lässt man das die Kinder machen, so lernen die gleich, wie das geht.

    Man könnte meinen, Du lebtest im Umland von München. Da hättest Du jetzt für Deine "Probleme" noch ein paar nützliche Tipps bekommen.

    Gefühlt ist das hier gerade die Wirklichkeit…

    Ich bin gespannt, ob das so bleibt, die Musik passt aber ausgesprochen gut in die Serie und in die richtige Stimmung.

    Es werden durchgängig Ausschnitte Klassischer Musik gespielt, zumeist am Anfang oder an besonderen Stellen in der Folge. Viel Chormusik oder Oper. Manchmal habe ich mitgerätselt, was es sein könnte, aber letztendlich konzentriere ich mich schnell auf den Film. - Zeitgenössisch klingende Rock/Popmusik ist aber auch zu hören.


    Ganz nebenbei: Endeavour halte ich für eine klasse Serie. Vielleicht wirst du auch Fan davon - ich bin es.

    Ich bin schon ein Fan der Original-Inspektor-Morse-Romane. Von daher passt die Serie schon.

    Die "Ursprungsserie" scheint es aber nur im Englischen Original zu geben. Das ist nichts, um es "nebenbei" zu schauen.

    In die Reihe gehört dann noch Inspector Lewis — in den Romanen Morse's Sergeant.


    Und — um Dir das Rätseln etwas zu erleichtern, hat sich jemand eine Menge Arbeit gemacht: https://morseandlewisandendeav…loadable-pdf-excel-sheet/

    Ich schaue momentan die britische Krimi-Serie Der junge Inspektor Morse (englisch "Endeavor", so weit ich weiß").

    Ich lese nebenbei auch noch die Original-Krimiserie von Colin Dexter, und auch dort wird oft Musik erwähnt, der Protagonist hört gerne Schallplatten (spielt in den 60ern/70ern).

    Auch in der Serie wird die Filmmusik zu größeren Teilen von klassischer Musik bestimmt, die erste (oder "nullte") Folge dreht sich um eine ehemalige Opernsängerin mit vielen Ausschnitten von Puccini. Außerdem viel Mozart in den ersten beiden Folgen (Requiem, c-moll-Messe).

    Ich bin gespannt, ob das so bleibt, die Musik passt aber ausgesprochen gut in die Serie und in die richtige Stimmung.

    Wundert es da noch jemanden, wenn der Bundesbürger wie ich einer bin; sich fragt, ob diese Bundesregierung ernstzunehmen ist?! Statt wenigstens mittelfristiger Politik nur Schnellschüsse, "womit man einlullt, wenn es greint, Das Volk, den großen Lümmel."

    Das ist aber keine kennzeichnende Eigenschaft der aktuellen Regierung. Ich wüsste keine nachhaltige Maßnahme in der Zeit, an die ich mich bewusst erinnere. Andauernd nachwirkende Entscheidungen gab es, aber da ich mit Nachhaltigkeit etwas Positives verbinde, fallen diese Entscheidungen nicht da hinein…

    Es muss einfach möglich sein, sich kritisch mit einzelnen Maßnahmen rund um Corona auseinanderzusetzen, gerade auch angesichts der naiven und unwissenschaftlichen Herangehensweise der Deutschen Verantwortungstagenden, ohne gleich ein Seuchenleugner oder Rechtsradikaler zu sein.

    Das ist das Recht, das ich für mich als Intellektuellem einfordere!

    Nicht jeder Aktionismus führt zum Ziel. Es ist zum Beispiel bemerkenswert, mit welcher Leichtigkeit individuelle Freiheitsrechte aufgegeben werden, und gleichzeitig sinnvolle Maßnahmen mit Berufung auf das Grundrecht des Datenschutzes vom Tisch gewischt wurden. Die Kriterien, nach denen entschieden wird, auf welche Grundrechte wir gemeinsam verzichten, wurden nie transparent gemacht oder diskutiert. Und die "Impfpflicht" ist eh ein Thema, das mich triggert! Dazu äußere ich mich hier besser nicht.

    […]Dabei ist ein halbwegs satter und sexuell befriedigter Mann immer ein Garant für Frieden und Wohlstand.[…]

    Wie zum Beweise von Yoricks Hypothese ein kleiner Clip von Bild-TV, wo nur die "Ausgeglichenheit" des Fahrers eine Eskalation verhindert… (Leider muss man vorher die Werbung überstehen). Achtung — Trigger-Warnung: explizite Sprache, Gewalt in der Sprache


    Lkw-Fahrer motzt über Klimaaktivisten: „Die können zufrieden sein, dass ich gestern schön gef*** habe ...“
    Einem Lkw-Fahrer in Berlin platzt der Kragen. Grund: Schon wieder haben Aktivisten die Straßen blockiert.
    www.bild.de

    Ich habe nur den Hilmes gelesen, weil ich den Autor sehr schätze. Wie immer schreibt er pointiert, manchmal bissig, aber ich habe viel gelernt.

    Zeitreisen sind natürlich ein vollkommen idiotisches Genre, in sich unlogisch und hochgradig albern. Zudem könnte es für mich persönlich nur ein Ziel geben, nämlich an den Anbeginn der Zeiten zu reisen, um den lieben Herrgott zu bewegen, seine Schöpfung am 6. Tag ordentlich zu modifizieren oder wenigstens neun Monate vor dem Februar 1971 ein wenig besser achtzugeben, damit ich nicht wieder als genetische Müllhalde zur Welt komme.

    Meine Frau und ich würden vor allem zurück Ende der 60er gehen und rechtzeitig allen Erfindern des Internets den Stecker herausziehen. Was bliebe uns alles erspart…

    Von unserem Meister U Lee soll ich ausrichten, dass ihn der Genuss dieser Aufnahme so dermaßen geflashed hätte, dass er nur noch mit Tränen in den Augen ins Bett gehen könne.

    Diese Wirkung hätte ich nicht erwartet, aber es freut mich, dass eine Aufnahme noch solch eine Wirkung erzielen kann.


    Ich freue mich für U Lee und sehe seinem eigenen Bericht mit gespannter Erwartung entgegen.

    Zu früh verstorbene Autoren hatte ich zuletzt bei Patrick O'Brian und seinen hervorragend recherchierten und spannenden Marineromanen aus den Napoleonkriegen und Cptn. Aubrey und seinen Schiffsarzt Maturin. Sozusagen Hornblower 2.0