Beiträge von Travinius

    Interessant... eine SACD, die nur mit Stereo bespielt ist, und deshalb mehr als vier Stunden Spieldauer hat...


    Kann ich nichts mit anfangen, aber deshalb gilt der mp3-Download auch nur als Einzelalbum für € 9,31... und der musste dann auf meine Platte.


    (Wieso kann man eigentlich amazonmp3 nicht vernünftig verlinken? Das zeigt nie das Cover; kann da vielleicht ein Admin mal einen Blick drauf werfen?)

    Mein sehr buntes Abendprogramm bisher:

    • Haydn — Symphonie Nr.93 D-dur
    • Berg — Kammerkonzert für Violine, Klavier und 13 Bläser in der grandiosen Neueinspielung mit Boulez
    • Mendelssohn — 9.Streichersymphonie C-dur


    Weiter geht es auf besondere Empfehlung von Ulli mit den Beethoven-Sonaten von Ronald Brautigam:


    Ich bin mit HIP-Klang nicht ganz so vertraut und nähere mich der Materie nur vorsichtig; aber ich muss sagen: wenn man sich an den rauheren, ursprünglicheren Klavierton erst einmal gewöhnt hat, kann man mit Brautigam neue Welten bei Beethoven entdecken. Die Einspielungen sind spritzig, frisch, aber immer solide und handwerklich sauber.

    Donnerwetter.


    Das sind viele neue Informationen auf einmal.


    Ich glaube, schon die Idee von kostenpflichtigen Exklusiv-Downloads innerhalb eines Klassikforums ist mir bisher neu. Gab es das schon mal?
    Jedenfalls finde ich schon die Vorstellung all der rechtlichen und bürokratischen Fragen, die sich um so etwas ranken, so überwältigend, dass ich nur sagen kann: Respekt, was Ihr Euch da vorgenommen habt!


    Vielleicht könnt Ihr ja ein paar Stationen des Entstehens dieses Projekts auch online Dokumentieren, als Videos oder Bilder, das fände ich furchtbar spannend.


    Jetzt müssen wir nur noch Werbung machen! Ich hoffe, dass man uns in Capriccio dafür nicht steinigen wird....

    Ach ja - noch vergessen; bereits gestern, da war ich aber zu müde, um zu posten.


    Beethovens Kammermusik vom Sharoun-Ensemble Berlin (Mitbringsel aus Lübeck):


    Das Fagott im Septett könnte besser herauskommen, das Sextett mit zugefügtem Kontrabass, was ja durchaus der zeitgemäßen Aufführungspraxis entspricht, hat mich dafür richtig begeistert.

    Ich habe mal die Klaviersonaten von Josef Martin Kraus (1756-1792) mit 'Beethovens Kinderkram' verglichen und bin zum Schluß gekommen, dass es auch abseits von den bekannten Komponistennamen Großes zu entdecken gibt..


    Die Es-dur Sonate finde ich grandios! Die Interpretation von Brautigam auf einem historischen Instrument hat nichts Museales, sondern hält Kraus' Musik auch für uns heute lebendig:

    Gestern und heute unterwegs...


    Seit ich Johannes Moser mal live erleben durfte, fasziniert mich dieses kraftvolle, energetische Spiel, das es aber auch nie an der notwendigen Lyrik fehlen läßt.

    Mei, bin ich profan...


    Wieder einmal bin ich von Patrick O'Brian und seinem Kapitän Jack Aubrey blendend unterhalten worden.


    Der Roman begann mit einer Flucht aus amerikanischer Gefangenschaft, einem Abstecher in die Ostsee bis er dann an der bretonischen Küste strandet.


    Marinehistorische Romane sind sicher nicht jedermanns Sache. Wer das Genre aber mag: Patrick O'Brian steht für mich als Erzähler noch weit vor C.S.Forester mit seinem Hornblower und A.Kent mit seinem Bolitho. Ganz große Unterhaltung!


    Zumindest legen sie genaue Rechenschaft ab, warum sie was wie rekonstruiert haben. Ich habe mittlerweile beide Teile (Souvenir aus Xanten, dem römischsten, das wir in der Nähe haben). In Xanten konnte ich auch mal eine rekonstruierte Hydraulis live erleben. :)

    Als ehemaliger Fagottist kommt man an Danzi ohnehin nicht vorbei, und meine musikalische Sozialisation wäre ohne die Bläserquintette von Danzi nicht dieselbe.


    Daher kommt es vielleicht, dass ich auch auf Danzis Kammermusik in diesem Zusammenhang gebührend aufmerksam machen möchte. Allerdings, auch wenn ich mich da bei 'Eroica' auf dünnes Eis begebe, bevorzuge ich ganz persönlich hier modernes Equipment, vermutlich, eben weil das zu meinen Hör- und vor allem Spielgewohnheiten gehört. Diese Aufnahme hat es mir da besonders angetan, schon aus Gründen des Umfangs; denn neben den reinen Bläserquintetten sind auch und gerade die Ensembles mit Klavier Kleinodien des Genres: