Beiträge von Die Lerche

    Ich möchte an dieser Stelle schonmal auf ein Konzert im November hinweisen: am 30.11.2018 findet das Jubiläumskonzert des Münchner Oratorienchors statt. Es gibt den Messiah von Händel mit "La Banda", einem Orchester, das auf historische Aufführungspraxis spezialisiert ist. Solisten stehen noch nicht fest.


    Save the date ^^ und viele Grüße von der Lerche

    Was man noch ergänzen könnte: ein Chorleiter muss sich natürlich um eine ganze Gruppe kümmern, ein Gesangslehrer kann ganz individuell auf Dich eingehen. Mein Problem ist zum Beispiel, dass ich beim Singen den Unterkiefer nicht locker genug lasse. Das wird in Proben vermutlich gar nicht auffallen, macht aber im Klang einen großen Unterschied. Bei der Selbstkontrolle fällt das aber auch nicht weiter auf.

    Stimmbildung ist wirklich gut, man kann soviel mehr aus der Stimme herausholen, als man selbst glaubt.

    Huhu!


    Schade, dass hier keiner etwas geantwortet hat. Also mache ich das mal, auch wenn es etwas spät ist.


    Allem voran: ja, man kan spät anfangen, und ja, es lohnt sich auf jeden Fall!

    • "Sowas von keine Stimme" kann hier natürlich nicht beantwortet werden, ist ja nur ein Schreib-/Leseforum, und kein Audioforum. :) Ich würde mich da vertrauensvoll an einen Gesangslehrer oder eine Gesangslehrerin wenden und ein paar Stunden nehmen. Da kann man auch ermitteln lassen, welche Stimmlage man hat. Alternativ gehen auch Musikschulen mit Angebot für Erwachsene. Daran geht meiner Meinung nach nichts vorbei, wenn man spät einsteigt, zumindest für eine Weile. Gesangsunterricht heißt ja auch Stimmbildung, man bekommt Einsingübungen und sowas alles.
    • Ja, auf jeden Fall. Das ist inzwischen mehrfach wissenschaftlich untersucht. COPD-Kranken wird Singen empfohlen, weil sie beim Singen "einfach atmen", ohne über ihre Probleme nachzudenken. Gute Atemtechnik beim Singen wirkt ähnlich wie die Atemtechnik beim Yoga. Chor ist halt auf jeden Fall ein Gemeinschaftsding, und wenn es richtig gut läuft, macht das schonmal Gänsehaut.
    • Keine Ahnung ^^ Viele Chöre haben Homepages mit ihrem Repertoire. Such Dir einen aus, und wenn die Probenzeiten passen, Kontakt aufnehmen. Eine weitere Frage ist auch, ob und wie oft Du auftreten willst, wie hoch Dein persönlicher Anspruch ist oder ob das nur aus Spaß an der Freude sein soll. Ohne das bewerten zu wollen: Kirchenchöre haben manchmal überhaupt keinen musikalischen Anspruch, sondern singen, weil das eben was Gemeinschaftliches ist und man den Gottesdienst begleiten kann. Nebenbei bemerkt: man ist mit dem Chor ja nicht verheiratet, man kann wechseln, wenn es nicht (mehr) passt.
    • Es gibt Tutorials auf YouTube, zum Beispiel. Es gibt auch Bücher, die Einstiegshilfen bieten. Der gravierende Nachteil ist aber, dass Du kein Feedback bekommst. Wenn Du mit falscher Technik anfängst und sich das festsetzt, kann man viel kaputt machen. Instrumente lernt man in der Regal ja auch nicht alleine, sondern lässt sich wenigstens am Anfang unterrichten. So ein bisschen Sorge macht mir die Aussage "vor allem laut". Das ist für Chor natürlich gar nix. Am Anfang würde ich daher auf jeden Fall Unterricht nehmen - in welcher Form auch immer.


    Ich hoffe, das war hilfreich!


    Viele Grüße von der Lerche

    Der Besuch in der Werkstatt war wirklich sehr beeindruckend! Die musikalischen Details haben Travinius und Ulli schon hinreichend beschrieben.


    Ich war total begeistert, wie unkompliziert Paul McNulty (recht beschäftigt und schnell wieder weg) und Viviana Sofronitzky waren! :thumbsup:


    Die Pianistin hat sich für uns wirklich viel Zeit genommen und uns die Instrumente vorgestellt. Danach hat sie noch eine ganze Weile mit uns geplaudert, hat uns von ihrem Studium erzählt und davon, wie die Entdeckung der Komponisten-Instrumente sie beeinflusst und verändert haben. Ich war so dreist zu fragen, wieso Paul McNulty ausgerechnet nach Tschechien gezogen ist, also hat sie mir von Pauls Anfängen in der Werkstatt erzählt (sehr witzig! :D ), und wer schon so alles zu Besuch in der Werkstatt war.


    Und das alles, obwohl wir da nicht aufgetreten sind, als ob wir den nächsten Flügel in Auftrag geben wollten. ^^

    Danke, lieber Travinius, dann werde ich gleich gerne den Anlass geben:


    Mozart - Requiem und Dan Forrest - In Paradisum


    Am 19.11.2016 um 19:00 im Herkulessaal in München



    Ausführende sind
    Katharina Burkhart, Sopran
    Nathalie Flessa, Mezzosopran
    Sung Min Song, Tenor
    Manuel Adt, Bass
    Münchner Oratorienchor
    Salzburger Philharmonie
    Leitung: André Gold


    Nähere Informationen wie Kartenpreise, Kategorien etc. findet man auf Facebook oder auf unserem Flyer (der Link führt zur Homepage des Münchner Oratorienchors, bei dem meine Wenigkeit im Alt singt). Fragen beantworte ich natürlich gerne!


    Alle sind herzlich eingeladen!


    Viele Grüße von der Lerche

    meinen absoluten Top-Hit in Sachen Cover-Design + Inhalt der CD hab ich hier noch gar nicht verewigt:


    *stumm*
    P.S. ach ja - und das reinhören bitte nicht vergessen *tschak*

    :umfall:


    Mensch, herzlichen Dank für DIESEN OHRENSCHMAUS, DER TRAVINIUS HAT MIR DAS VORGESPIELT!!!
    *kotz*


    Ich ... werde ... nie ... wieder ... eine Polka hören können, ohne wie blöde zu grinsen
    *lol* *lol* *lol*

    Moin zusammen!


    Es ist zwar keine CD sondern eine DVD, aber demnächst gibt es



    Ich habe natürlich keine Ahnung, wie die DVD ist, aber die Konzerte, bei denen die Aufnahmen enstanden sind, waren einfach großartig. Das künstlerische Konzept von Johannes Deutsch ist wirklich außergewöhnlich und eröffnet dem Publikum einen ganz neuen Zugang zu einem sehr ungewöhnlichen Werk von Robert Schumann. Die Schauspieler waren klasse, allen voran Johann von Bülow. Für alle Beteiligten war es wirklich spannend!

    Als Chorsänger kann ich einige Seiten empfehlen:


    Zum einen das ChoralWiki (Choral Public Domain Library), das Chorliteratur in unterschiedlichsten Formen bietet: Gesamtausgaben, Klavierauszüge, Stimmenauszüge, zum Teil auch midi-files. Die meisten Noten liegen als pdf vor, man kann aber auch Sourcefiles der bekannten Notensatzprogramme wie Sibelius, Capella oder Finale finden.


    Als nächstes Art Song Central, hier sind Noten für Lieder zu finden.


    Ganz klasse finde ich Choralia , hier werden zwar keine Noten geboten, aber Übungshilfen im mp3-Format für zahlreiche große Chorwerke.

    Das rührte aus dem 'Verbesserungsbedarf' an der Instrumentation der angeblich unfähigen Komponisten Beethoven und Schumann (so hatte ich das jedenfalls verstanden gehabt).

    Ich dachte ja, der Mahler hätte das neu instrumentiert, um mit seinen damals vorhandenen Orchestern Beethoven überhaupt aufführen zu können. Bei einem riesigen Streicherapparat hört man die von Beethoven vorgesehenen Bläser vermutlich gar nicht mehr.
    Die größere Herausforderung bei der Mahler-Umarbeitung hat ja der Chor zu leisten. Schreit mal an, gegen so ein Riesenorchester :cursing: :D

    Hallo Ulli,


    auf dem Cover steht der deutsche Titel des Buches: Schweinsgalopp. Ich persönlich fand es hilfreich, das Buch zu kennen, das ist nämlich ziemlich verworren. Der andere Film, Colour of Magic, beruht auf zwei Büchern, eben Colour of Magic und The Light Phantastic. Die beiden Romane gehören auch als Bücher zusammen, daher passt das ganz gut.


    Mit Going Postal hast Du imho den bislang besten Film bestellt. Die Charaktere sind supergut getroffen. Die späteren Romane, sagen wir ab The 5th Elephant sind ohnehin die stärkeren. Ich lese die mittlerweile auf Englisch, auch wenn es länger dauert, weil die deutschen Übersetzungen zum Teil unterirdisch schlecht sind. Viele Redewendungen sind einfach nicht übersetzbar, und wenn mir schon die Fehler auffallen, haben die Literaturübersetzer definitiv was falsch gemacht. Die Filme hab ich aber auch in der synchronisierten Fassung geguckt - reine Faulheit :)

    Dressur im Studium hört man aber. Egal ob bei Instrumentalisten oder Sängern. Die Darbietung ist meist technisch perfekt aber ansonsten völlig herzlos.
    Vielleicht studieren deshalb auch zahlreiche Asiaten an den Hochschulen hierzulande und vermutlich auch in anderen europäischen Ländern.

    Ganz im Gegenteil - die Sänger aus dem Ausland (insbesondere z. B .aus Korea) sind, was ich gehört habe, technisch oft sogar besser als deutsche Bewerber.

    In unserem Chor sind einige koreanische Soprane und Tenöre. Speziell die Sopranistinnen sind wirklich brilliant, kann ich nur sagen. Wenn wir Chorsolisten brauchen, sind die meist vorne mit dabei. Und Textverständnis ist eigentlich gegeben.
    Die angestoßene Diskussion kann ich aber durchaus nachvollziehen, der amerikanische "Torrero", den ich mal gehört habe, war ziemlich ... gewöhnungsbedürftig.

    Hallo Forum!



    Ich glaube, die Anzahl ausländischer Sänger an deutschen Opernhäusern ist auch eine Sache von Angebot und Nachfrage. Wenn man sich in Wikipedia die reine Anzahl von Opernhäusern anguckt, fällt auf: Berlin allein hat mehr Opernhäuser als Großbritannien … Wer wo auch immer Gesang (und natürlich auch ein Instrument) studiert, wird vermutlich früher oder später über einen Arbeitsplatz in Deutschland nachdenken. Dann hat man beim Vorsingen eben einen deutlichen Ausländeranteil. Ich bin kein Operngänger, daher auch meine Frage: sind die denn technisch schlechter, vom Akzent abgesehen?


    Und ist die Ausbildung an deutschen Hochschulen wirklich schlecht? Warum studieren die Leute dann hier? Wenn man so ein bisschen rumsurft, kommt man zu dem Ergebnis, dass gut ein Drittel der hier studierenden Leute aus dem Ausland kommt und dass in jedem Fall Sprachkenntnisse verlangt werden (was zugegebenermaßen nichts über einen Akzent aussagt). Im TV hab ich mal einen Bericht gesehen, in dem über Sprachtrainer an einer MHS berichtet wurde, die paukten ordentlich Deutsch, aber auch Italienisch und Französisch. Gibt es solche Trainer an Schulen im Ausland? Ich weiß es nicht. Ein englischer Dirigent sagte nur mal im Interview, er dirigiere deutsche Chorwerke lieber mit deutschen Chören, weil „we [die Engländer] are lazy with foreign languages“. Offenbar haben die keine Sprachtrainer. Oder hören nicht auf sie.


    Und ja, meine Gesangslehrerin ist auch pingelig: „Hartes d!! Das heißt nicht undein!!“


    Liebe Grüße von der Lerche