Beiträge von der Lullist

    Mozart ist einfach toll :)


    W.A.Mozart: Die Gärtnerin aus Liebe (deutsche Singspielfassung 1780 von Franz Johann Xaver Stierle)

    H.Prey - H.Donath - I.Cotrubas - J.Norman

    Chor & Orchester des NDR - Hans Schmidt-Issersedt

    guten Morgen



    W.A.Mozart: Die Zauberflöte (Wien, 1791)

    Daniel Behle, Marlis Petersen, Anna-Kristiina Kaappola, Sunhae Im, Kurt Atzesberger, Marcos Fink,

    RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin, Rene Jacobs

    hab ich auch schon gehört, ist zwar eine völlige Spekulation - aber ich liebe so was ^^ ^^ ^^

    ich bin immer noch, oder vielmehr jetzt erst recht, von der Musik Grétrys fasziniert.


    Grétry: Zemire et Azor (Comedie Ballet, 1771 Fontainebleau)

    Mady Mesple & Roland Bufkens

    Orchestre & Choeur de la Chambre de RTB - E.Doneux



    Diese hübsche Opera Comique bzw. Comedie Ballet basiert auf dem bekannten Märchen "die Schöne und Biest" (La Belle et la Bête) von Jeanne Marie Leprince de Beaumont. Die Aufnahme ist schon etwas älter, aber immer noch sehr schön. Es wäre wirklich an der Zeit, die unfassbar schönen Werke Grétrys in zeitgemäßen Aufnahmen wiederzuentdecken.

    Danke.

    Das ist auch mein Ansatz, man muss die Schlösser dafür benutzen, wofür sie gedacht gewesen sind, dann leben sie. Diese Glasglocken-Mentalität des deutschen Denkmalschutzes ist manchmal schwierig.... wenn niemand rein darf, wenn es niemand benutzen soll, für wen oder was erhält man die Kästen dann? Gebäude müssen mit Leben gefüllt werden und durch solche Veranstaltungen - das war eine Veranstaltung mit Publikumsverkehr, es wurde also nichts geprobt, da gab es keine 2.Chance etwas zu wiederholen - macht die Erhaltung auch Sinn: Man kann hautnah erleben, wozu diese Gebäude, die Räume gedacht waren. Man kann mit der Kombination aus der Darstellung, den Handlungen, Musik usw. eine richtige Welt erschaffen, die das Publikum aller Altersklassen fasziniert und für diese Epoche begeistert - und dann eben auch für die Erhaltung und Pflege dieser Liegenschaften.


    Und jau, insgesamt habe ich etwa 70kg abgenommen in den letzten 3 Jahren.


    da kam mir doch wieder was dazwischen, dass ich mich regelmäßiger am Forum beteilige - aber ich hab wenigstens eine Entschuldigung *hide*


    ich hab mich breitschlagen lassen, doch noch mal eine Veranstaltung zu machen, diesmal mit neuem Konzept (Kombi aus Reenactment & Larp - hört sich simpel an, ist aber hochkomplex) und das hat so gezündet, dass es gewissermaßen die ganze Szene neu belebt hat. *hüpf*


    Jedenfalls hier, unser Filmchen von der Veranstaltung Ende Oktober, das wir produziert haben.


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    Der Film wurde durch Vereinsmittel der Gesellschaft für Hessische Militär- und Zivilgeschichte e.V. finanziert.


    Film, Kamera & Schnitt: Juan Mora Cid



    kleine Anmerkung: Die Darsteller machen ihre Garderoben und Uniformen in der Regel selbst in Handarbeit nach historischen Quellen. Alle Szenen entstanden ohne jedwede Probe, ohne 2.Chance - es war ausschließlich das Hier und Jetzt! Das Spiel entstand spontan in der Situation. Gehandelt wurde nur nach einer rekonstruierten Etikette und aus der eigenen Position und Rolle bei Hofe heraus.


    Zur Musik, bis auf den Mozart sind alle Stücke tatsächlich oder wahrscheinlich am Kasseler Hof gespielt worden. Da werden wir zukünftig auch noch etwas intensiver rangehen, denn das Musikleben zur Regierungszeit Friedrich II. war wirklich außergewöhnlich und im damaligen Reich einmalig.

    Jedenfalls gefällt es mir sehr, dass der Landgraf ein großer Bewunderer der französischen Oper und insbesondere Rameaus und Gretrys gewesen ist :beatnik:


    und immer noch - das hatte ich schon lange nicht mehr, dass ich eine Aufnahme so oft gehört habe.


    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:


    die Platte läuft bei mir auch in Dauerschleife ^^

    der erste Eindruck ist einfach nur WOW - auf solche Aufnahmen warte ich, Aufnahmen die einfach ein völlig unerwartetes Hörerlebnis zu einem Ereignis machen:



    Mozart - Grétry 1773

    Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 25 g-moll KV 183; Thamos, König in Ägypten-Suite KV 345 / 336a

    André Modeste Ernest Grétry: Céphale et Procris (Suite)

    Orkester Nord, Martin Wahlberg


    Die hier vorgestellten Werke stehen eigentlich in keinem Zusammenhang, außer dass die Werke allesamt aus dem Jahr 1773 stammen.

    Genügt mir als Aufhänger, denn gerade die Sinfonie KV 183 habe ich noch nie so gespielt gehört: Wirklich harte Tempi, bretternde Hörner, überraschender Einsatz eines Fortepiano, herausgearbeitete Kontraste und eine Theatralik, dass es einem die Löffel aus dem Besteckkasten bläst.

    Ich will eine Gesamtaufnahme der Sinfonien in dem Stil - SOFORT !


    Bei Grétry fetzt es kaum weniger, das recht bekannte Tambourin habe ich nie besser gehört. Und man hat hier auch wirklich alle großartigen Sätze des Ballets vereint, auch die abschließende Chaconne. Wer noch nie eine Note von Grétry gehört hat, sollte sich diese Aufnahme unbedingt zulegen.


    Die Bühnenmusik zu Thamos ist auch fabelhaft und ebenso fantasievoll interpretiert wie die g-moll Sinfonie, aber diese bleibt für mich das absolute Highlight der Aufnahme. Sicher auch, weil es meine liebste Sinfonie von Mozart ist.



    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

    einfach nur wow



    B'Rock Orchestra - René Jacobs



    Mich hat seit der 1945er Furtwängler Aufnahme der großen C-Dur Sinfonie D.944 bisher keine Aufnahme so mitgerissen. Die Detailarbeit begeistert mich und der endlich aufrechterhaltene Spannungsbogen. Extrem gut dramaturgisch interpretiert, aber ohne Effekthascherei, die ich immer weniger leiden kann – und ohne übertriebene Tempi.

    An der Aufnahme habe ich wirklich sehr viel Freude <3

    das hätte ich nicht erwartet, dass mir die Aufnahme so viel Freude macht


    J.B.W.Kalliwoda: Sinfonien No.5 in h-moll & No.7 in g-moll (+Ouverture in a-moll)

    Das Neue Orchester, Christoph Spering


    das ist echt schöne Musik

    Eigentlich gar nicht meine Musikepoche. Ich bin doch einigermaßen begeistert.


    Kurt Atterberg (1887 - 1974) komponierte bedingungslos im spätromantischen Stil (eigentlich schon lange über das Verfallsdatum hinaus). Aber gerade das Festhalten an der romantischen Tradition, und das völlige Ablehnen des (vermeintlich) modernen, das sagt mir persönlich schon sehr zu. Nie nervt er mich mit 12-Ton / atonalen Ausbrüchen. Dadurch mag ihm so mancher alles an Genialität absprechen wollen. Das muss man für sich selbst entscheiden, ob solch eine Meinung Gewicht hat - aufgewogen gegen diese Musik, hat sie für mich keinerlei Bedeutung. Das ist einfach herrlich romantisch-schwelgerische Musik, voller schöner Melodien und Überraschungen – die auch durchaus hin und wieder an einen epischen modernen Soundtrack erinnert. Dadurch manchmal auch etwas plakativ und möglicherweise zu zugänglich daherkommend – aber… Na und? Einzig unangenehm bis problematisch ist seine Nähe zum NS-Regime, allerdings wurde er im Nachgang formell entlastet.



    Kurt Atterberg: Sinfonien 1 - 9

    Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, NDR Radiophilharmonie, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Ari Rasilainen



    :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

    heute auf dem Programm:


    V.Bellini: La Sonnambula (Mailand 1831)

    C.Bartoli - J.D.Florez

    Orchestra la Scintilla - A.de Marchi



    V.Bellini: Norma (Mailand 1831)

    C.Bartoli - S.Jo - J.Osborn - M.Pertusi

    Orchestra la Scintilla - G.Antonini

    heute:


    G.S.Mayr: Lodoiska (Venedig 1796)

    Münchener Rundfunkorchester - G.Petrou


    gefiel mir tatsächlich besser als Cherubinis Lodoiska


    und jetzt gerade



    G.S.Mayr: Medea in Corinto (Neapel 1813)

    Philharmonia Orchestra - D.Parry

    heute:



    G.S.Mayr: Che Originali! (Venedig 1798)

    T.Gropper - S.Früh - G.Gropper - S.Caira

    Georgisches Kammerorchester - F.Hauk



    und gerade verklungen:



    G.S.Mayr: Ginevra di Scozia (Triest 1801)

    Myrtò Papatanasiu - Magdalena Hinterdobler - Anna Bonitatibus - Stefanie Irányi - Mario Zeffiri

    Munich Radio Orchestra - George Petrou

    bin gerade leicht begeistert von den Opern Giovanni Simone Mayrs


    huete morgen seine beiden Erstlinge:


    Saffo (Venedig 1794)

    Yun Jaewon, Marie-Sande Papenmeyer, Katharina Ruckgaber, Andrea Lauren Brown, Markus Schäfer

    Concerto de Bassus, Franz Hauk



    und jetzt, aus dem gleichen Jahr


    Verter (Venedig 1794)

    Anna Rita Gemmabella, Anke Herrmann, Davide Cicchetti, Pavol Breslik, Luca Salsi

    Czech Chamber Soloists, Paul Terracini


    Beim "Verter" ist die Autorenschaft nicht ganz gesichert, die "Farsa" wird auch Vincenzo Pucitta zugeschrieben. Es ist jedoch nicht mehr möglich die Autorenschaft zuzuordnen. Ist mir auch eher egal, denn die Musik ist wirklich schön. Im Gegensatz zur originalen Geschichte, ist hier viel geändert worden und es gibt auch kein tragisches Ende.


    ...auf die amazon-Bewertung sollte man nicht viel geben. Es ist eben eine Live-Aufnahme - und auch wenn ich selbst Studioaufnahmen bevorzuge, bei komischen Opern gehören Bühnegeräusche, Gelächter und Applaus für mich einfach dazu.