Beiträge von der Lullist

    Es gibt eine Aufnahme mit dem Capella Coloniensis in Kombination mit Concerto Köln und den Budapest Strings

    Sinfonien & Harfenkonzert

    Aber dazu muss bemerkt werden: die Sinfonie "La Brise de la Bastille", interpretiert vom Concerto Köln, stammt nicht von Dittersdorf, sondern von dem flämischen Komponisten Othon Joseph van den Broek, 1795.

    Das Harfenkonzert ist im Interpretationsstil der 70er Jahre, also maximal unhip, zudem ein Arrangement des A-Dur Konzerts für Pianoforte.

    Dieses Konzert gibt es auch mehrfach in HIP Aufnahmen.

    Die Sinfonie "die vier Weltalter" in C-Dur ist mit der Capella Coloniensis / Hans Martin Linde aufgenommen worden.


    Eine weitere Aufnahme, die Sinfonie Nr. 3 in D-Dur "Die Verwandlung Acteons" (La Staggione Frankfurt - M.Schneider) findet sich bei den Konzertmitschnitten "Tage alter Musik in Herne" 1992 Von Zeus bis Aeneas: Götter und Helden. Längst vergriffen.


    Fazit: sieht ziemlich schlecht aus.

    Die Aufnahmen bei Naxos mit dem Failoni Orchestra /U.Grodd sind aber ganz ok und kein fail ^^

    Besser ist die Aufnahme mit Cantilena - die haben die Sinfonien über Ovids Methamorphosen aufgenommen.

    Ich wollte ja früher auch Benediktiner und dann Jesuit werden, später dann Franziskaner. Heute würde ich meinen eigenen Orden gründen.

    Ich war nie religiös genug um solche Pläne zu haben, aber wegen meinem ASD habe ich oft die Zurückgezogenheit und Rutine des Mönchslebens bewundert. Mein ADHD würde mich aber am zweiten Tag ausflippen lassen. ^^

    Religiös war ich auch nie, aber ich beneide die, die es ehrlich sind. Ich hätte keine Probleme mit der Armut, aber Keuschheit und Gehorsam liegen mir beide nicht. 8)

    also ich habe sowohl Probleme mit Armut, Gehorsam und Keuschheit - kommt alles nicht in die Tüte, deswegen würde ich maximal pro forma beitreten und huldvoll ab Kardinal einsteigen (die Klamotten hätte ich dafür schon ^^).

    Mit der Aufnahme machst Du nichts falsch, trotzdem bleibt für mich die ältere Herreweghe-Aufnahme mit Guillemette Laurens und Howard Crook die ewige No.1.

    Daneben singen noch Veronique Géns, Bernard Deletré, Gilles Ragon und Noemi Rime im Ensemble. Da hat es jede Konkurrenz schwer.

    Rousset arbeitet wie üblich die Details recht gut heraus. Herreweghe überzeugt mich mehr mit dramaturgischen Entscheidungen, z.B. verlegt er das abschließende Entrée des 1.Aktes als Ballett in den Prolog, weil es nach dem Monolog der Armide einfach deplatziert wirkt.

    Was die Aufnahme auch noch mal farbiger macht, ist das Schlagwerk (Marie Ange Petit!), was den Tänzen insgesamt mehr Zack verleiht. Rousset verzichtet darauf. In Herreweghes Ensemble spielen im Continuo u.a. Emmanuelle Haim und Philippe Pierlot.

    ich seh' es schon an der Sterne-Bewertung bei JPC: an der Aufnahme scheiden sich die Geister...


    Ludwig van Beethoven: Sinfonie No.3 in Es-Dur "Eroica"

    Etienne-Nicolas Mehul: Les Amazones (ou La Fondation de Thebes)-Ouvertüre

    Les Siecles, Francois-Xavier Roth


    Gewagte Tempi und mutige Gestaltungen. Ganz großartig, wie Details, Dissonanzen und Dynamiken hier herausgearbeitet werden.

    Mich reißt es absolut mit ^^ geil!

    Ja, ich hab auch nicht mit allen Countertenören ein Problem, wenn ich auch Händels Praxis bevorzugen würde: Ist kein Kastrat verfügbar, dann wird mit einer Sängerin besetzt.

    Aber NIE möchte ich auf die wunderschönen Aufnahmen von James Bowman, René Jacobs, Domenique Visse oder Alfred Deller verzichten, um mal ein paar aus der ältere Generation zu nennen.


    "Vivi tiranno" gefällt mir z.B. von Andreas Scholl mit Abstand am besten.

    Aus Rodelinda ist hier auch noch die Arie "Dove sei amato bene" mit aufgenommen (sowie zwei Rezitative und Sinfonias):

    Andreas Scholl - "Ombra mai fu"

    Andreas Scholl

    Akademie für Alte Musik Berlin


    ich liebe diese Aufnahme

    <3<3<3

    Ja, je mehr Zeit vergeht, umso kritischer höre ich auch die ältere Generation von Countertenören.

    Trotzdem mag ich diese Aufnahme immer noch sehr gerne, aber vorwiegend wegen Barbara Schlick und dem Orchester.

    Die berühmteste Arie der Oper "vivi tiranno" wird leider von Cordier gesungen und er scheitert halt an allem.

    auch neu:

    Marc Antoine Charpentier: Médée (1693)

    Veronique Gens, Cyrille Dubois,
    Judith van Wanroij, Thomas Dolie,
    David Witczak, Helene Carpentier

    Le Concert Spirituel - Hervé Niquet


    Da wurde ein Wunsch endlich erfüllt, Veronique Géns in der Titelrolle :love:

    Eine neue Aufnahme, bin gespannt - ich freue mich immer, wenn es eine Aufnahme von Alcina gibt, denn das ist nicht nur meine Lieblingsoper von Händel, sondern war auch die erste Oper, die ich überhaupt erlebte.


    G.F.Händel: Alcina (1735)

    Magdalena Kozena
    Erin Morley
    Alois Mühlbacher
    Anna Bonitatibus
    Elizabeth DeShong
    Valerio ContaldoAlex Rosen

    Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski


    Die Besetzung ist in jedem Fall interessant. Minkowski hat die umfangreiche Ballettmusik und die Chorszenen beibehalten. Oft werden diese leider gestrichen. Bisher taugte mir nur die ältere Aufnahme von Hickox, da er die Oper ebenfalls komplett aufgenommen hat. Curtis sagte mir nicht zu und die Liveaufnahme von William Christie ist stark gekürzt. Das könnte meine neue No.1 werden.

    neue Aufnahme, bin gespannt - ich freue mich immer, wenn es eine Aufnahme von Alcina gibt, denn das ist nicht nur meine Lieblingsoper von Händel, sondern war auch die erste Oper die ich überhaupt erlebte.


    G.F.Händel: Alcina (1735)

    Magdalena Kozena
    Erin Morley
    Alois Mühlbacher
    Anna Bonitatibus
    Elizabeth DeShong
    Valerio ContaldoAlex Rosen

    Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski


    Die Besetzung ist in jedem Fall interessant. Minkowski hat die umfangreiche Ballettmusik und die Chorszenen beibehalten. Oft werden diese leider gestrichen. Bisher taugte mir nur die ältere Aufnahme von Hickox, da er die Oper ebenfalls komplett aufgenommen hat. Curtis sagte mir nicht zu und die Liveaufnahme von William Christie ist stark gekürzt. Das könnte meine neue No.1 werden.

    brandneu


    Jean Baptiste Lully: Atys (1676)

    Les Talens Lyriques - Christophe Rousset

    Reinoud van Mechelen, Marie Lys, Ambroisine Bre, Philippe Estephe, Choeur de Chambre de Namur


    Mittlerweile die dritte Gesamtaufnahme dieser wundervollen Tragèdie Lyrique. Was die Gesamtaufnahmen von Rousset und Hugo Reyne so interessant machen, beide waren Mitglieder von Les Arts Florissants und wirkten bei der damaligen Aufführung von William Christie mit. Ihre Versionen zu hören, als Ensemblegründer und Leiter, ist spannend.

    Rousset investiert noch mehr in die Detailarbeit, in die Betonungen und Auszierungen.

    Der größte Pluspunkt ist hier ganz klar Reinoud van Mechelen in der Titelrolle, Marie Lys als Cybele kommt dem Timbre von Guillemette Laurens erstaunlich ähnlich, aber sie bleibt für mich trotzdem unerreicht.

    Man muss trotzdem im direkten Vergleich feststellen, dass Christie einen dichteren, gewaltigeren Sound mit seinem Ensemble realisierte. Was sicher auch an dem wesentlich größer besetzen Ensemble lag. Christies Orchester war fast doppelt so stark besetzt wie das von Rousset.


    Rousset setzt hingegen auf die historische Besetzung mit dem fünfstimmigen Streicherorchester, d.h. er verwendet die "Tailles de Violon" und "Quintes de Violon" statt Bratschen. Er zog bei der Vorbereitung der Partitur neben der Ballard-Ausgabe noch handschriftliche Quellen heran, so dass es einige kleine Unterschiede gibt: Das macht es für mich, da ich diese Oper fast in- und auswendig kenne, besonders interessant. Manchmal fehlt es etwas an "Kraft" in den Orchester- und Chorsätzen, dafür ist aber seine Wahl beim Schlagwerk geschmackvoller als bei William Christe, so verzichtet er auf die nervigen Kastagnetten (Danke).

    Jetzt fehlen nur noch "Cadmus et Hermione" "Proserpine" und "Achille et Polixène", dann hat Christophe Rousset alle Opern Lullys aufgenommen.

    brandneu


    Jean Baptiste Lully: Atys (1676)

    Les Talens Lyriques - Christophe Rousset

    Reinoud van Mechelen, Marie Lys, Ambroisine Bre, Philippe Estephe, Choeur de Chambre de Namur


    Mittlerweile die dritte Gesamtaufnahme dieser wundervollen Tragèdie Lyrique. Was die Gesamtaufnahmen von Rousset und Hugo Reyne so interessant machen, beide waren Mitglieder von Les Arts Florissants und wirkten bei der damaligen Aufführung von William Christie mit. Ihre Versionen zu hören, als Ensemblegründer und Leiter, ist spannend.

    Rousset investiert noch mehr in die Detailarbeit, in die Betonungen und Auszierungen.

    Der größte Pluspunkt ist hier ganz klar Reinoud van Mechelen in der Titelrolle, Marie Lys als Cybele kommt dem Timbre von Guillemette Laurens erstaunlich ähnlich, aber sie bleibt für mich trotzdem unerreicht.

    Man muss trotzdem im direkten Vergleich feststellen, dass Christie einen dichteren, gewaltigeren Sound mit seinem Ensemble realisierte. Was sicher auch an dem wesentlich größer besetzen Ensemble lag. Christies Orchester war fast doppelt so stark besetzt wie das von Rousset.


    Rousset setzt hingegen auf die historische Besetzung mit dem fünfstimmigen Streicherorchester, d.h. er verwendet die "Tailles de Violon" und "Quintes de Violon" statt Bratschen. Er zog bei der Vorbereitung der Partitur neben der Ballard-Ausgabe noch handschriftliche Quellen heran, so dass es einige kleine Unterschiede gibt: Das macht es für mich, da ich diese Oper fast in- und auswendig kenne, besonders interessant. Manchmal fehlt es etwas an "Kraft" in den Orchester- und Chorsätzen, dafür ist aber seine Wahl beim Schlagwerk geschmackvoller als bei William Christe, so verzichtet er auf die nervigen Kastagnetten (Danke).

    Jetzt fehlen nur noch "Cadmus et Hermione" "Proserpine" und "Achille et Polixène", dann hat Christophe Rousset alle Opern Lullys aufgenommen.

    J.B.Lully: Psyché (1678)

    Ambroisine Bre, Deborah Cachet, Benedicte Tauran, Eugenie Lefebvre, Cyril Auvity,

    Les Talens Lyriques, Christophe Rousset

    Die ist so neu, die quietscht ja noch ... :wink:

    und wirklich sehr gut gelungen.

    Schön, dass es jetzt eine weitere Aufnahme von diesem Werk gibt. Psyché wurde längere Zeit wohl übersehen, weil die Oper "nur" eine Umarbeitung des älteren Tragèdie Ballett gewesen ist. Dabei spricht gerade das für die große Qualität der Musik und der Poesie, dass das Material damals wieder auf die Bühne gebracht wurde.

    jupp, die Kölner Akademie macht feine Sachen.

    Bei CPO haben die eine ganze Reihe Aufnahmen veröffentlicht, alles toll.

    Es gibt auch eine Gesamtaufnahme von Mozarts Klavierkonzerten mit Ronald Brautigam [BIS] fand ich auch sehr gelungen.