Beiträge von der Lullist

    ich muss sagen, seine Orchestersuiten (Ouvertüren) gehören mit zum Besten was es an spätbarocker Orchestermusik gibt.


    J.F.Fasch: Orchestersuiten in g-moll / d-moll und G-Dur

    Il Fondamento - Paul Dombrecht


    J.F.Fasch: Orchestersuite in C-Dur (+ J.L.Bach, G.P.Telemann, J.D.Zelenka)

    Freiburger Barockorchester


    besonders wenn die Orchestersuiten für Bläser - also Oboen / Fagott gesetzt sind, dann gehts echt ab.


    :jubel::jubel::jubel::jubel::jubel:

    Heute habe ich zum 2. Mal die wundervolle Landgraf Karl Ausstellung im Fridericianum in Kassel besucht.

    Die Sonderausstellung läuft noch bis zum 1.7.2018 – man sollte die Chance unbedingt nutzen.

    Auch heute gab es wieder ein Konzert – den III. Teil mit Barockmusik aus der zeit des Landgrafen Karl.


    "Ein Landgraf in Mitteleuropa: Deutsche Musik aus der Zeit von Landgraf Carl, Werke von August Kühnel und Georg Friedrich Händel (Studierende der Musikakademie Laura Frey, Leitung)"


    Den II. Teil mit Werken französischer Komponisten habe ich leider nicht besuchen können – allerdings dürfte mir da auch das Repertoire wohl bekannt gewesen sein ;)

    Leider gab es zu den Konzerten kein gedrucktes Programm, weshalb ich (wie auch beim ersten Konzert) erst im eigenen Archiv in Gedanken das Konzert nacherleben musste, um die Werke nachträglich zu identifizieren, damit ich einen einigermaßen nachvollziehbaren Konzertbericht schreiben kann ;)


    Im III. Teil der Konzertreihe wurden Werke von August Kühnel, Johannes Schenk, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann gespielt.

    Den Anfang machte die Sonate in e-moll von August Kühnel, die originale Handschrift befindet sich übrigens in der Murhardschen Bibliothek und ist ganz sicher am Hofe des Landgrafen Karl entstanden und gespielt worden.

    Kühnel war Hofgambist des Landgrafen Karl und auch zeitweise Kapellmeister. Er gehört zusammen mit Johannes Schenk zu den bedeutendsten Komponisten für Viola da Gamba im deutschsprachigen Raum. Landgraf Karl spielte selbst die Gambe und so liegt die Vermutung nahe, dass diese Sonaten, die oft für 2 Gamben + B.C. gesetzt sind, von seiner hochfürstlichen Durchlaucht im Duett mit seinem Gambenvirtuosen am Hofe erklungen sind.

    Die Werke Kühnels haben einen ganz deutlichen französischen Einfluss, aber greifen auch Stilelemente der italienischen Sonaten auf.


    Auch Johannes Schenk, der u.a. am Hof in Düsseldorf tätig war, und dessen Werke bei allen Gambenliebhabern geschätzt wurden, komponierte im vermischten Geschmack mit deutlichen Anklängen an die französischen Gambenmeister.

    Seine Sonate No.2 in a-moll aus der Sammlung „L’Echo de danube“ (im Druck erschienen 1704. Amsterdam) wurde phänomenal durch Laura Frey und ihr Ensemble interpretiert.

    Ganz sicher der Höhepunkt des gesamten Programms.


    Von Studenten der Musikakademie wurden ferner Sätze aus der Violin-Sonate in D-Dur HWV 371 von G.F.Händel gespielt, allerdings wurde das 1.Allegro ausgelassen.

    Eine weitere, sehr talentierte Studentin interpretierte das Grave aus der Sonate in a-moll BWV 1003 von J.S.Bach.

    Den Abschluss machte eine kleine Kantate von Georg Philipp Telemann aus der Sammlung „Harmonischer Gottesdienst“: Was Gleicht Dem Adel Wahrer Christen Twv 1:1511

    Die Besetzung der Kantate, ursprünglich für Tenor und Oboe + B.C. wurde in Ermangelung einer Oboe für Gambe umbesetzt – was aber m.M. nach dem Werk sehr viel besser stand.



    Insgesamt ein sehr gelungenes Konzert, und eine wunderbare Konzertreihe, die der Ausstellung nochmal etwas ganz Besonderes hinzufügte. Auch wenn ich mir auch mehr von der eigentlichen Kasseler Hofmusik – z.B. aus dem Bestand der Murhardschen Bibliothek – gewünscht hätte, ganz besonders Werke Gerhardt Dießener oder auch dem zeitweilig hier in Kassel tätigen Johann Philipp Krieger. Auch befinden sich zahlreiche Manuskripte von Bertali und Schmelzer im Bestand. Aber wahrscheinlich wäre so ein spezielles Programm für das übrige Publikum eher schwierig.

    Jedenfalls ist es wunderbar zu sehen und zu hören, welche Talente und Kapazitäten in Kassel existieren - ich hoffe Frau Frey gibt bald wieder Konzerte - da will ich nichts verpassen.

    das heutige Morgenprogramm:




    Partite Modenesi - Gambenmusik am Hofe von Francesco II. d'Este (Widmungsträger von Corellis Op.3)

    Capella Estense


    Francesco II. (auch auf dem Cover abgebildet) war damals ein geschätzter Musikmäzen, der auch eine beachtliche Musikbibliothek hinterließ, die Aufnahme gibt gewissermaßen einen Einblick in das Repertoire, dass der Herzog bevorzugt sammelte.


    Eine wunderschöne stimmungsvolle Aufnahme mit italienischen Werken für Viola da Gamba, darunter Kantaten (für Sopran: Cristina Grifone) und Instrumentalwerke von Alessandro Scarlatti, Giovanni Battista Vitali, Tommaso Bernardo Gaffi, Giovanni Battista degli Antonii u.a.


    :*:*:*

    Gestern fiel mir wieder auf, wie unglaublich weit sich manche Teile der Bevölkerung von Geschichte, klassischer Musik und Kunst entfernt haben.

    Es waren wieder „beleuchtete Wasserspiele“ regelmäßig inszenieren wir ein kleines höfisches Gartenfest, ein „Pique nique“, wie man es annähernd im 18. Jahrhundert bei Hofe erleben konnte. Viele Besucher, egal welchen Alters, haben Probleme überhaupt etwas zeitlich einzuordnen – angefangen vom Schloss, dem Park bis hin zu uns (wobei wir uns bei der Reproduktion der historischen Kleidung museale Maßstäbe setzen um möglichst dicht an die Originale heranzukommen - daher sieht es auch anders aus, als in Kostümfilmen).

    Für die Musikbeschallung während der Illumination und der Wasserspiele stelle ich stets Musik zur Verfügung – Playlisten die sich zeitlich an den Entstehungsphasen des Bergparks orientieren – Musik des Hochbarock bis zur Wiener Klassik, oft auch mit einem Bezug zu den Landgrafen. Auch hier scheinen nicht wenige Menschen solche Musik zum ersten Mal zu hören.

    Nach einem ersten Befremden aber wird sich darauf eingelassen - und sie sind überwältigt von den Bildern des Bergparks, der darauf abgestimmten Musik, erfreuen sich an den seltsam gekleideten Personen…. Man sieht es in den Gesichtern, wie für kurze Momente inne gehalten wird und der Gedanke aufblitzt – ja so oder so ähnlich muss es wohl früher gewesen sein.

    Und diese Überwältigung (ich mag das Wort Kulturschock nicht) drücken sie durch Dankbarkeit aus, durch Freude und man kommt auf uns zu und will mehr wissen. „Ich habe noch nie so schöne Musik gehört“ „was sind das für phantastische Kleider?“

    Es ist schön, auf diese Weise Menschen für Kunst, Musik und Geschichte zu begeistern und ihnen zu zeigen, dass es noch so viel zu entdecken gibt.

    Come to my Garden - Liebeslieder aus Renaissance und Frühbarock von M.Franck, J.H.Schein, V.Hausmann und Palestrina

    Voces Suaves


    endlich eine schöne Version des Liedchens "O Sternenäugelein" von Johann Hermann Schein.

    Gestern Mittag ein weiteres Konzert besucht: „Barockmusik aus der Zeit des Landgrafen Carl“


    Diese Konzerte, die insgesamt auf 3 Termine verteilt sind, stehen jeweils unter einen Nationalen Thema: Italien, Frankreich und Deutschland und fassen Komponisten zusammen, die man Hofe des Landgrafen von Hessen-Kassel spielte, bzw. auch Komponisten die als Hofkomponisten tatsächlich in Kassel angestellt waren.

    Außerdem gehören diese Konzerte zu der großangelegten „Landgraf Carl Ausstellung“ im Museum Fridericianum in Kassel. Doch dazu später mehr.
    Das erste Konzert der Reihe stand unter dem Motto „Italien“, Karl besuchte auf seiner Kavalierstour natürlich Italien und die berühmten Terrassengärten inspirierten ihn zu seiner monumentalen Herkulessanlage auf dem Karlsberg.

    Gespielt wurden Werke von Fortunato Chelleri, Antonio Vivaldi, Salvatore Lancetti, G.F.Händel und Arcangelo Corelli.


    Chelleri war der einzige Komponist, der tatsächlich in Kassel als Hofmusiker wirkte, seine Ouverture / Suite in d-moll eröffnete das Konzert. Da Aufnahmen von Chelleris Werken praktisch nicht existent sind (es gibt nur eine CD mit Sinfonien und ein Concerto für Violoncello) muss man auf ähnliche Werke von Venturini und Veracini verweisen. Es sind Kompositionen im vermischten Geschmack, eine Kombination italienischer Sätze und französischer Tänze [Satzfolge: Maestoso - Stricte - Grazioso - Moderato - Courante - Menuett - Gigue] es würde sich allemal lohnen diese Werke aufzuführen.

    Die Studenten der Musikschule Louis Spohr taten sich dennoch ein wenig schwer (Einsätze, saubere Töne…), ambitioniert spielten sie das wunderbare Werk in einer kammermusikalischen Bearbeitung für Streichquartett (2 Violinen, Viola und Violoncello). Der Charakter des Werkes lässt aber vermuten, dass es für ein großes Orchester geschrieben wurde. Es existieren weitere solcher Ouvertures (insgesamt 12 Suiten) in anderen Tonarten, ähnlich wie bei den schon angesprochenen Zeitgenossen Venturini und Veracini. Chelleri gehört vielleicht noch zu den interessantesten Komponisten, die erst wieder entdeckt werden müssen – und ich denke, diese 12 Suiten könnten einen festen Platz neben den großen Standartwerken dieser Zeit einnehmen.


    Vivaldi und Lancetti waren mit Duetten für Barock Violoncello vertreten, die wirklich gekonnt und mitreißend interpretiert wurden.

    Auch eine Arie wurde zum Besten gegeben, Orontes „E un folle, e un vile affetto“ aus der Oper Alcina (1735) von Georg Friedrich Händel.

    Der Höhepunkt des Konzerts war aber zweifellos die Sonate No.5 in g-moll aus Corellis Op.5 in einer zeitgenössischen Bearbeitung für Viola da Gamba. Landgraf Carl selbst spielte Gambe und es finden sich dementsprechend auch zahlreiche Werke im Bestand der Murhardschen Bibliothek, die diese Vorliebe des Landgrafen unterstreichen.

    Laura Frey, Dozentin für Viola da Gamba, die auch das Konzert leitete, spielte atemberaubend schön und man möchte diese Sonaten fast gar nicht wieder für Violine hören.



    Wie Eingangs schon geschrieben, gehören die Konzerte zu der Sonderausstellung, die man in jedem Falle ebenfalls besuchen sollte.

    Landgraf Carl gehört zu den wichtigsten Fürsten seines Zeitalters und auch wenn er neben Figuren wie August dem Starken oder Max Emanuel von Bayern heute kaum wahrgenommen wird, war dies zu Lebzeiten sehr wohl anders. Davon zeugen nicht nur diese Ausstellung, sondern vor allem auch die Bauten in Kassel. Die Ausstellung beeindruckt durch sehr viele Exponate: Beeindruckende Pläne von Bauten und nicht mehr erhaltenen Gartenanlagen, oder der originale Krönungsmantel von Friedrich I. Karls ältesten Sohn, der schwedischer König wurde und nicht zuletzt die vielen faszinierenden Gemälde und Stiche. Mein persönliches Lieblingsexponat war ein (leider im Krieg ziemlich zerstörter) Automat: Eine mittelgroße Statue einer Minerva, mit einer zeitgenössischen Pistole in der Hand. Damals verfügte sie über ein Uhrwerk…mit Weckfunktion: Wenn sie die Pistole abfeuerte rollte sie zusätzlich noch mit den Augen.


    Gegliedert ist die Ausstellung, für die man sich unbedingt Zeit nehmen sollte, in verschiedene Schwerpunkte, wie das Heereswesen, seine Familien- und Machtpolitik, aber auch seine Bautätigkeit und seine vielseitigen Förderungen im Bereich der Wissenschaft und der Kunst.

    Aber es gibt auch ein wenig Anlass zur Kritik, mir erschloss sich nicht, weshalb man den Portraits der landgräflichen Familie eine Art „Glory Hole“ Wand vorgeschoben hat – der einzige Effekt, man macht es dem Besucher schwer, diese Gemälde überhaupt zu betrachten….. Auch der Titel der Sonderausstellung gab nicht selten Anlass zum Spott:


    Landgraf Karl – Groß gedacht!

    Groß gemacht? […]


    Die Ausstellung selbst ist jedoch mehr als gelungen, Ein Besuch lohnt sich unbedingt, vorzugsweise wenn auch das Thema Musik am Hofe des Landgrafen in Form von Konzerten Bestandteil der Ausstellung ist.

    Auch ein kleines Highlight, der „Zwerenturm“ ist zugänglich, er wurde unter Landgraf Friedrich II. dem Fridericianum angegliedert und zu einer Sternwarte umgebaut. Hier sind zwar keine Exponate zu sehen, nur Hinweistafeln, aber der Aufsteig wird mit einem tollen Blick über Kassel belohnt.


    Ich werde in jedem Fall auch die anderen beiden Konzerte besuchen. Leider war das Konzert insgesamt eher mäßig besucht, das mag aber wohl in der Hauptsache an der mangelnden Werbung gelegen haben. Die Öffentlichkeitsarbeit der Museumlandschaft steht schon länger in der Kritik.

    Und es ist bedauerlich, wenn so liebevolle und ambitionierte kleinere Veranstaltungen kaum wahrgenommen werden.

    noch sehr ungewohnt das neue Forum


    daher gewohnte Musik ^^


    Jean Baptiste Lully: Ouvertures avec tous les Airs (Orchestersuiten aus Phaeton - Atys - Armide)

    Capriccio Barockorchester Basel - Dominik Kiefer



    :wink:

    Konzert zur Eröffnung der Wasserspielsaison


    Am 1. Mai lud der der Verein Bürger für das Welterbe Kassel e.V. zu einem Konzert im Ballhaus Wilhelmshöhe.

    Es spielte das Orchester der Musikakademie Kassel unter der Leitung von Alberto Bertino.


    Das Musikprogramm:

    G.F.Händel: Watermusick (1717)

    L.van Beethoven: Sinfonie Nr.5 in c-moll Op.67 (1808)


    Mitglieder der Cour de Cassel waren auf speziellen Wunsch des Vereins Bürger für das Welterbe Kassel e.V. als Ehrengäste eingeladen, um mit ihrer Präsenz ein wenig lebendiges, historisches Flair zusätzlich zum Konzert zu vermitteln. Die Anwesenheit des Landgrafen mit Entourage kam bisher immer sehr gut beim Publikum an und potenzierte die feierliche Stimmung.

    2017 wurde Cour de Cassel zum ersten Mal zu einem solchen Konzert eingeladen, man feierte den 300. Geburtstag des Kasseler Herkules: Konzert im Ballhaus 2017


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    Unter König Jérôme Bonaparte (reg. 1807–1813) wurde das Erstlingswerk des damaligen Hofarchitekten Leo Klenze (1784–1864) im Jahr 1810 zunächst als Hoftheater errichtet. Kurfürst Wilhelm II. (reg. 1821–1831) hatte nach seinem Amtsantritt jedoch keine Verwendung mehr für das Gebäude und ließ es von 1828 bis 1830 von seinem Architekten Johann Conrad Bromeis (1788–1855) zum heutigen Ballhaus umbauen.


    Das Konzert am 1.Mai 2018 war restlos ausverkauft und ein großer Erfolg.

    Die Musikakademie spielte auf modernen Instrumenten auf einem hohen Niveau – besonders taten sich natürlich die Solisten hervor, an erster Stelle die Konzertmeisterin Silvie Kraus (Gründungsmitglied von Concerto Köln) und Angela Hug, Dozentin für Alte Musik in Kassel (Blockflöte) – ihr Spiel war sicher eines der Highlights des Abends.

    Bei Beethovens berühmtester Sinfonie fühlten sich die jungen Musiker der Akademie sichtlich wohler als bei Händels barocker Wassermusik – Beethoven wurde mit dem nötig Biss zelebriert und wirklich mitreißend gespielt. Vor allem der finale Satz war ein weiterer Höhepunkt des wunderbaren Konzerts.


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    (Dem Landgrafen Karl hatte das Konzert sichtlich gefallen)


    Man kann nur hoffen, dass diese Konzerte auch weiterhin
    stattfinden, das Ballhaus in Wilhelmshöhe ist dafür der Ideale Rahmen.


    Michel Richard Delalande: MAJESTÉ
    Deitatis Majestatem; Ecce nunc Benedicite; Te Deum
    Le Poeme Harmonique - V.Dumestre



    das Te Deum von Delalande gehört zu den am häufigsten am Hof von Versailles aufgeführten Vertonungen des Pslams überhaupt - bis zur Revolution.

    heute verstarb im Alter von 78 Jahren Jean Claude Malgoire


    Er war einer der wichtigsten Protagonisten der Alten Musik in Frankreich, 1966 gründete er das Ensemble "La Grande Ecurie et la Chambre du Roy" der Name stammte von zwei Musiksektionen zur Zeit der Bourbonenkönige.
    Er wurde, wie viele seiner Kollegen, angefeindet, ausgelacht und auch bekämpft und doch entstanden sehr schnell faszinierende Aufnahmen, Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auf alten Instrumenten - auch nahm er als erster Dirigient überhaupt eine vollständige Oper von Lully auf Schallplatte auf (Alceste).


    Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Centre Musique Baroque de Versailles und war jahrelang der Präsident.


    Seine Interpretation des Te Deums von Charpentier hat mir damals als Kind die Tür zur französischen Barockmusik aufgestoßen, durch seine Aufnahme von Lullys "Le Ballet des Ballets" mit Szenen Molières begeisterte er mich schließlich komplett.


    Aber die bei Philipps erschienene Aufnahme war meine erste Klassik CD überhaupt, und wird für immer einen ganz besonderen Stellenwert haben.




    W.A.Mozart: Requiem
    M.A.Charpentier: Te Deum

    La Grande Ecurie et la Chambre du Roy - Jean Claude Malgoire



    danach folgt eine seiner letzten Aufnahmen, (die letzte?) wieder ein Requiem, zum Gedenken an Ludwig XVI



    Ritter von Neukomm: Requiem für Ludwig XVI von Frankreich (1815)
    La Grande Ecurie et la Chambre du Roy - Jean Claude Malgoire


    Baroque Twitter
    Nuria Rial, Maurice Steger, Kammerorchester Basel, Giovanni Antonini



    barockes Vogelgezwitscher mit Arien von Vinci, Vivaldi, Gasparini, Hasse, Scarlatti, Torri


    einfach wunderbar :jubel::jubel::jubel::jubel:

    Schau, wie die Mörder ihm seinen Rücken pflügen. Wie tief, wie grausam tief sie ihre Furchen ziehn, die er mit seinem Blut begießet, woraus der toten Welt des Lebens Ernte sprießet.



    G.P.Telemann: Brokes Passion (1716 / 1719)
    RIAS Kammerchor - Akademie für Alte Musik Berlin




    1716 das erste Mal in Frankfurt am Main uraufgeführt, mit der finanziellen und personellen Unterstützung (Hofkapelle) des Landgrafen von Hessen-Darmstadt.