Beiträge von Jadwiga

    Ulli und der Lullist hatten ja schon vorgewarnt, trotzdem wollte ich mir einen eigenen Eindruck verschaffen.
    Nach dem ersten Akten fand ich die Musik erschlagen und fühlte mich selbst ebenso; ich fürchte, mit Currentzis Interpretation werde ich nicht warm *motz**motz**motz*


    Reichlich frustriert habe ich dann die Kuijken-Aufnahme geordert, auf die ich jetzt sehr gespannt bin.


    :wink:

    Im August erscheint:




    Simone Kermes - Dramma


    Arien von Majo, Porpora, Leo, Hasse, Pergolesi, Händel


    Künstler: Simone Kermes, La Magnifica Comunita
    Label: Sony, DDD, 2011


    :wink:

    Zu Weihnachten wurde ich mit dieser beschenkt:




    Leonard Bernstein - Symphony Edition


    Beethoven: Symphonien Nr. 1-9
    +Bernstein: Symphonien Nr. 1-3 ("Jeremiah","The Age of
    Anxiety","Kaddish")
    +Bizet: Symphonie C-Dur
    +Blitzstein: The Airborne Symphony
    +Brahms: Symphonien Nr. 1-4
    +Bruckner: Symphonie Nr. 9
    +Copland: Symphonie Nr. 3
    +Chavez: Symphonie Nr. 2 "Sinfonia India"
    +Diamond: Symphonie Nr. 4
    +Dvorak: Symphonien Nr. 7 & 9
    +Franck: Symphonie d-moll
    +Goldmark: Symphonie "Ländliche Hochzeit" op. 26
    +Harris: Symphonie Nr. 3
    +Haydn: Symphonien Nr. 82-88, 93-104
    +Hindemith: Symphonie in Es
    +Ives: Symphonien Nr. 2 & 3
    +Liszt: Faust Symphonie
    +Mahler: Symphonien Nr. 1-9;Adagio aus Symphonie Nr. 10
    +Mendelssohn: Symphonien Nr. 3-5
    +Mozart: Symphonien Nr. 3, 36, 39-41
    +Nielsen: Symphonien Nr. 2-5
    +Prokofieff: Symphonie Nr. 1 & 5
    +Roussel: Symphonie Nr. 3
    +Saint-Saens: Symphonie Nr. 3 "Orgelsymphonie"
    +Schubert: Symphonien Nr. 5, 8,9
    +Schumann: Symphonien Nr. 1-4
    +Schuman: Symphonien Nr. 3, 5,8
    +Shapero: Symphony for Classical Orchestra
    +Strawinsky: Psalmensymphonie
    +Schostakowitsch: Symphonien Nr. 1, 5-7, 9,14
    +Sibelius: Symphonien Nr. 1-7
    +Tschaikowsky: Symphonien Nr. 1-6
    +Thompson: Symphonie Nr. 2
    +Vaughan-Williams: Symphonie Nr. 4
    New York PO, London SO, Royal Danish Orchestra,
    Leonard Bernstein


    Label: Sony , ADD, 1953-1976


    :jubel::umfall::jubel::umfall::jubel:

    Franz Liszt
    Die drei Zigeuner


    Elisabeth Kulman, Mezzosopran
    Eduard Kutrowatz, Klavier



    Die drei Zigeuner


    Drei Zigeuner fand ich einmal
    Liegen an einer Weide,
    Als mein Fuhrwerk mit müder Qual
    Schlich durch sandige Heide.


    Hielt der eine für sich allein
    In den Händen die Fiedel,
    Spielt', umglüht vom Abendschein,
    Sich ein lustiges Liedel.


    Hielt der zweite die Pfeif' im Mund,
    Blickte nach seinem Rauche,
    Froh, als ob er vom Erdenrund
    Nichts zum Glücke mehr brauche.


    Und der dritte behaglich schlief,
    Und sein Zymbal am Baum hing;
    Über die Saiten der Windhauch lief,
    Über sein Herz ein Traum ging.


    An den Kleidern trugen die drei
    Löcher und bunte Flicken;
    Aber sie boten trotzig frei
    Spott den Erdengeschicken.


    Dreifach haben sie mir gezeigt,
    Wenn das Leben uns nachtet,
    Wie man's verschläft, verraucht, vergeigt,
    Und es dreimal verachtet.


    Nach den Zigeunern lang noch
    Musst ich schaun im Weiterfahren,
    Nach den Gesichtern dunkelbraun,
    Nach den schwarzlockigen Haaren.


    (Text: Nikolaus Lenau)



    :wink:

    Hugo Wolf (1860-1903)
    Mörike-Lieder: Storchenbotschaft



    Werner Güra, Tenor
    Jan Schultsz, Klavier


    Text von Eduard Mörike (1804-1875):
    Des Schäfers sein Haus und das steht auf zwei Rad,
    steht hoch auf der Heiden, so frühe, wie spat;
    und wenn nur ein Mancher so'n Nachtquartier hätt'!
    Ein Schäfer tauscht nicht mit dem König sein Bett.


    Und käm' ihm zur Nacht auch was Seltsames vor,
    er betet sein Sprüchel und legt sich auf's Ohr;
    ein Geistlein, ein Hexlein, so luftige Wicht',
    sie klopfen ihm wohl, doch er antwortet nicht.


    Einmal doch, da ward es ihm wirklich zu bunt:
    es knopert am Laden, es winselt der Hund;
    nun ziehet mein Schäfer den Riegel - ei schau!
    da stehen zwei Störche, der Mann und die Frau.


    Das Pärchen, es machet ein schön Kompliment,
    es möchte gern reden, ach, wenn es nur könnt'!
    Was will mir das Ziefer? ist so was erhört?
    Doch ist mir wohl fröhliche Botschaft beschert.


    Ihr seid wohl dahinten zu Hause am Rhein?
    Ihr habt wohl mein Mädel gebissen in's Bein?
    nun weinet das Kind und die Mutter noch mehr,
    sie wünschet den Herzallerliebsten sich her.


    Und wünsche daneben die Taufe bestellt:
    ein Lämmlein, ein Würstlein, ein Beutelein Geld?
    so sagt nur, ich käm' in zwei Tag oder drei,
    und grüßt mir mein Bübel und rührt ihm den Brei!


    Doch halt! warum stellt ihr zu Zweien euch ein?
    es werden doch, hoff' ich, nicht Zwillinge sein?
    Da klappern die Störche im lustigsten Ton,
    sie nicken und knixen und fliegen davon.

    Auch hier sei mir der Hinweis auf die Neuerscheinung gestattet. Offiziell zum 20.10.2011 erscheint die Aufnahme:



    Giuseppe Verdi (1813-1901)
    Il Trovatore

    Simone Kermes, Herbert Lippert, Mijenko Turk, Yvonne Naef, Josef Wagner,
    Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele, Michael Hofstetter
    Label: Oehms , DDD, 2009


    Kaufen!!!!


    ENDLICH!


    Offiziell zum 20.10.2011 erscheint die Aufnahme:



    Giuseppe Verdi (1813-1901)
    Il Trovatore

    Simone Kermes, Herbert Lippert, Mijenko Turk, Yvonne Naef, Josef Wagner,
    Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele, Michael Hofstetter
    Label: Oehms , DDD, 2009



    :jubel::jubel::jubel:

    So lange werden wir noch Rameau strecken müßen, hilt nix!!!



    Liebe Melina,



    extra für Dich gibt´s Bach:


    Musikstück der Woche vom 29.08. bis 04.09.


    Partita


    Johann Sebastian Bach: Partita für Klavier e-moll BWV 830
    (1) Toccata. Maestoso - Molto tranquillo (2) Allemande. Andante sostenuto (3) Courante. Allegretto (4) Air. Allegro scorrevole (5) Sarabande. Molto sostenuto (6) Tempo di Gavotta. Allegro vivace (7) Gigue. Allegro ritenuto
    Martin Helmchen,
    Internationale Pianisten in Mainz 2008/2009


    :wink:

    Hugo Wolf (1860-1903)
    Mörike-Lieder : Der Feuerreiter



    Hermann Prey, Bariton
    Leonard Hokanson, Klavier


    Bei der Suche nach einer Aufnahme habe ich noch die Orchesterversion gefunden:



    Rundfunkchor Berlin
    dir. Simon Halsey


    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Conducted by Kent Nagano


    Textvon Eduard Mörike:


    Sehet ihr am Fensterlein
    Dort die rote Mütze wieder?
    Nicht geheuer muß es sein,
    Denn er geht schon auf und nieder.
    Und auf einmal welch Gewühle
    Bei der Brücke nach dem Feld!
    Horch! das Feuerglöcklein gellt:
    Hinterm Berg,
    Hinterm Berg
    Brennt es in der Mühle!


    Schaut, da sprengt er wütend schier
    Durch das Tor, der Feuerreiter,
    Auf dem rippendürren Tier,
    Als auf einer Feuerleiter!
    Querfeldein, durch Qualm und Schwüle,
    Rennt er schon und ist am Ort!
    Drüben schallt es fort und fort:
    Hinterm Berg,
    Hinterm Berg,
    Brennt es in der Mühle!


    Der so oft den roten Hahn
    Meilenweit von fern gerochen,
    Mit des heil'gen Kreuzes Span
    Freventlich die Glut besprochen -
    Weh! dir grinst vom Dachgestühle
    Dort der Feind im Höllenschein.
    Gnade Gott der Seele dein!
    Hinterm Berg,
    Hinterm Berg,
    Rast er in der Mühle!


    Keine Stunde hielt es an,
    Bis die Mühle borst in Trümmer;
    Doch den kecken Reitersmann
    Sah man von der Stunde nimmer.
    Volk und Wagen im Gewühle
    Kehren heim von all dem Graus;
    Auch das Glöcklein klinget aus:
    Hinterm Berg,
    Hinterm Berg,
    Brennt's! -


    Nach der Zeit ein Müller fand
    Ein Gerippe samt der Mützen
    Aufrecht an der Kellerwand
    Auf der beinern Mähre sitzen:
    Feuerreiter, wie so kühle
    Reitest du in deinem Grab!
    Husch! da fällt's in Asche ab.
    Ruhe wohl,
    Ruhe wohl
    Drunten in der Mühle!

    Richard Strauss
    Schlechtes Wetter




    Arleen Auger, Sopran
    Irwin Gage, Klavier


    Text von Heinrich Heine


    Das ist ein schlechtes Wetter,
    Es regnet und stürmt und schmeit;
    Ich sitze am Fenster und schaue
    Hinaus in die Dunkelheit.


    Da schimmert ein einsames Lichtchen,
    Das wandelt langsam fort;
    Ein Mütterchen mit dem Laternchen
    Wankt über die Straße dort.


    Ich glaube, Mehl und Eier
    Und Butter kaufte sie ein;
    Sie will einen Kuchen backen
    Fürs große Töchterlein.


    Die liegt zu Haus im Lehnstuhl,
    Und blinzelt schläfrig ins Licht;
    Die goldnen Locken wallen
    Über das süße Gesicht.

    Richard Wagner: Wesendonklieder
    "Stehe still!"



    Fünf Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonck, instrumentiert von Hans Werner Henze
    ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Michael Schönwandt; Elisabeth Kulman, Mezzosopran


    Text:


    Stehe still!


    Sausendes, brausendes Rad der Zeit,
    Messer du der Ewigkeit;
    Leuchtende Sphären im weiten All,
    Die ihr umringt der Weltenball;
    Urewige Schöpfung, halte doch ein,
    Genug des Werdens, laß mich sein!


    Halte an dich, zeugene Kraft,
    Urgedanke, der ewig schafft!
    Hemmet den Atem, stillet den Drang,
    Schweigt nur eine Sekunde lang!
    Schwellende Pulse, fesselt den Schlag;
    Ende, des Wollens ew'ger Tag!


    Daß in selig süßem Vergessen
    Ich mög' alle Wonne ermessen!


    Wenn Auge in Auge wonnig trinken,
    Sehe ganz in Seile versinken;
    Wesen in Wesen sich wiederfindet,
    Und alles Hoffens Ende sich kündet,
    Die Lippe verstummt in staundendem Schweigen,
    Keinen Wunsch mehr will das Innre zeugen:
    Erkennt der Mensch des Ew'gen Spur,
    Und löst dein Rätsel, heil'ge Natur!

    Franz Schubert (1797-1828)


    Gretchen am Spinnrade, op. 2, D. 118
    Text: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)



    Lisa della Casa, Sopran
    Karl Hudez, Piano


    Text:
    Meine Ruh' ist hin,
    Mein Herz ist schwer,
    Ich finde sie nimmer
    Und nimmermehr.


    Wo ich ihn nicht hab
    Ist mir das Grab,
    Die ganze Welt
    Ist mir vergällt.


    Mein armer Kopf
    Ist mir verrückt,
    Mein armer Sinn
    Ist mir zerstückt.


    Meine Ruh' ist hin,
    Mein Herz ist schwer,
    Ich finde sie nimmer
    Und nimmermehr.


    Nach ihm nur schau ich
    Zum Fenster hinaus,
    Nach ihm nur geh ich
    Aus dem Haus.


    Sein hoher Gang,
    Sein' edle Gestalt,
    Seine Mundes Lächeln,
    Seiner Augen Gewalt,


    Und seiner Rede
    Zauberfluß,
    Sein Händedruck,
    Und ach, sein Kuß!


    Meine Ruh' ist hin,
    Mein Herz ist schwer,
    Ich finde sie nimmer
    Und nimmermehr.


    Mein Busen drängt sich
    Nach ihm hin.
    Ach dürft ich fassen
    Und halten ihn,


    Und küssen ihn,
    So wie ich wollt,
    An seinen Küssen
    Vergehen sollt!

    Musikstück der Woche vom 22.08. bis 28.08.


    Zwillinge


    Jean-Phillipe Rameau:
    Suite aus der Oper "Castor et Pollux"

    Ouvertüre – Gavotte – Tambourin – Chaconne
    SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
    Leitung: Sylvain Cambreling