Beiträge von Oolong

    Na ja, ich dachte früher immer, ich wäre ein Einsiedler und zuweilen habe ich diese Neigung zur Klausur; aber sonst bin ich ein sehr sozialer und geselliger Mensch.

    Auch das scheint uns zu verbinden:

    von Natur aus eher einsiedlerisch gestimmt ( diese Phasen strenger Klausur brauche ich zum Atmen) genieße ich zuweilen sehr eine ausgewählte anständige oder, um den Genuss vollkommen zu machen, unanständige Gesellschaft...;)

    Den habe ich im Westfernsehen nie verpasst....*yes*! Mr. Immortality ist mein Lieblingsbösewicht.:evil:


    Ich erinnere mich auch einer eigentümlichen Melancholie, die über den Captain Future- Geschichten lag. Fast zu erwachsen für die halbwüchsige Hauptzielgruppe..*hmmm*

    Ja, ist es.


    Aber ich halte Terry Pratchett ohnehin schlichtweg für unverfilmbar: dieser geniale Schwachsinn kann dabei doch nur verlieren.


    Dann lieber ( ungekürzt!!!) vorlesen lassen- am liebsten von Volker Niederfahrenhorst...!

    Wenn ich auch nicht selbst Jäger bin, aber doch ( im ersten Leben) Forstmann war, muss ich sagen, dass solche Gesellen den schlechten Ruf der Branche rechtfertigen, denn es gibt immer mehr von ihnen. Die anderen, die gibt es auch noch, für die das alte Riesenthal- Gedicht keine Folklore ist sondern einen Ethos markiert:


    Das ist des Jägers Ehrenschild,

    dass er beschützt und hegt sein Wild,


    weidmännisch jagt, wie sich’s gehört,

    den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.


    Das Kriegsgeschoß der Hass regiert,

    Die Lieb’ zum Wild den Stutzen führt:


    Drum denk’ bei Deinem täglich Brot

    Ob auch Dein Wild nicht leidet Not?


    Behüt’s vor Mensch und Tier zumal!

    Verkürze ihm die Todesqual!


    Sei außen rauh, doch innen mild,

    Bei Nichtgefallen entschädige ich dich ... *yes*

    Das ehrt Dich, aber das Risiko ist gering: ich kenne und teile oft Deinen exzellenten Geschmack bei Musik bis zum Barock und dann ist's noch sächsische Hochkultur... eine sichere Bank!

    Ist ja, gut, ist ja gut.... bestellt!*danke*

    Was hältst Du denn von diesem Set, mein lieber Yorick? Ich kenne da nur ganz wenig davon. Ist die Musik das Kennenlernen wert- also nicht musikwissenschaftlich, sondern ganz banal- machen die Platten Spaß?*shutup*

    Sehr interessantes Nischenrepertoire aus unterschiedlichen Zeiten:

    von der Gatti-Messe hatte ich noch nichts gehört, dem Vorbild Haydns gegenübergestellt:

          


    und das Huelgas-Ensemble mit ein wenig Memento Mori- Klängen interessiert mich auch, gerade Simone de Bonefont sagt mir noch gar nichts:


         

    Apropos Jugend...Im MDR laufen heute die ,, Sieben Sommersprossen"!Auch wenn ich zugebe, dass ich mich vor mehr als 30 Jahren auf anderes konzentriert habe ( die Shakespearesequenzen natürlich- was Du wieder denkst, Yorick*omg*)

    Heute amüsiert mich, wer bei der Defa auf die Idee kam, eine Nachtwanderung im Ferienlager im strahlenden Sonnenschein zu filmen.

    Scheinbar fehlte die Nachtausleuchtung.

    Wir hatten ja nüscht...*lol*

    Natürlich ist dieser Einschätzung wohl kaum zu widersprechen...8-)

    Ich würde ihn auch nie ,,groß " nennen, aber ,,unterhaltsam" und das bedeutet bei mir schon einiges!

    Und ab und zu höre ich zwischen seinen Zeilen den ,,Soundtrack meiner Jugend" und gib's zu ,lieber Freund, das berührt uns alte Säcke doch immer, oder nicht...?*sante*

    Ich schätze Brussig schon!

    ,,Wie es leuchtet" hat für mich die meiste Substanz.

    Auch der ,, Russenfilm" und ,,Beste Absichten" haben atmosphärische Qualität.

    Und mal ehrlich, in ,, Helden wie wir" ( natürlich keine LITERATUR ) gibt es zum Brüllen komische Passagen.

    Sogar die Sonnenallee hat was- z.B .durch Figuren wie Pik Müggelberg!

    Vor letzteren beiden als Film warne ich jedoch...total misslungen...


    Allerdings macht mich hier der Waschbären- Plot so gar nicht an.

    Daher kommt er mir damit momentan nicht auf die Leseliste...

    Ich hatte beide ins Auge gefasst, mich aber aber aus Repertoiregründen gegen sie entschieden und darum nicht gepostet.


    Seit ich vor knapp 20 Jahren an einem verzauberten Nachmittag im York Minster völlig unwissend in einen Evensong geraten bin, hat es mir die liturgische Form der Anglikaner irgendwie angetan.

    Ich mag ja auch die Vespern sehr ( in der Kirche und im Gasthaus8o)

    Daher waren es eher die angezeigten Aufnahmen